AstraZeneca, GB0009895292

AstraZeneca-Aktie: Umsatz steigt im dritten Quartal um 7 Prozent

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 09:50 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die AstraZeneca-Aktie bleibt nach robustem Quartal im Anlegerfokus. Der Pharmakonzern hält an seiner Prognose für 2026 fest.

Quartalszahlen stärken den Ausblick

  • Der bereinigte Gewinn je Aktie legte im dritten Quartal währungsbereinigt um 19 Prozent zu.
  • Onkologie, Atemwegserkrankungen und seltene Krankheiten stützten die Entwicklung, während Exklusivitätsverluste belasteten.
  • AstraZeneca meldete vier neue Arzneimittelzulassungen und zwölf positive Phase-III-Ergebnisse seit Jahresbeginn.
  • Für 2027 stellt das Unternehmen mehr als 20 Milliarden US-Dollar an potenziellem Spitzenjahresumsatz aus späteren Entwicklungsprogrammen in Aussicht.
AstraZeneca, GB0009895292, Illustration mit AI erstellt.

AstraZeneca hat am 30. Oktober 2026 starke Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate vorgelegt. Der britische Pharmakonzern steigerte den Quartalsumsatz um 7 Prozent auf 16,209 Milliarden US-Dollar. Zugleich bestätigte das Management den Ausblick für das Gesamtjahr 2026. Die Angaben stammen aus der Mitteilung von AstraZeneca.

Onkologie bleibt Wachstumstreiber

In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 7 Prozent auf 46,881 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 14 Prozent auf 8,00 US-Dollar. Im dritten Quartal erreichte der bereinigte Gewinn je Aktie 2,79 US-Dollar und lag damit währungsbereinigt 19 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Besonders stark entwickelte sich die Onkologie. Der Umsatz dieses Geschäftsbereichs nahm in den ersten neun Monaten währungsbereinigt um 16 Prozent auf 21,889 Milliarden US-Dollar zu. Auch seltene Krankheiten legten um 11 Prozent auf 7,544 Milliarden US-Dollar zu. Im Bereich BioPharmaceuticals sank der Umsatz dagegen um 5 Prozent auf 16,731 Milliarden US-Dollar. AstraZeneca verwies dabei auf den Verlust der Exklusivität bei Farxiga und Brilinta sowie auf die volumenbasierte Beschaffung in China.

Prognose für 2026 bleibt bestehen

Für 2026 erwartet AstraZeneca weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zulegen. Die erwartete bereinigte Steuerquote liegt zwischen 18 und 22 Prozent.

Vorstandschef Pascal Soriot verwies auf die kommerzielle Dynamik, vier neue Arzneimittelzulassungen und zwölf positive Phase-III-Ergebnisse im laufenden Jahr. Für die Pipeline stehen 2027 mehr als 20 Milliarden US-Dollar potenzieller Spitzenjahresumsatz aus späteren Entwicklungsprogrammen im Raum. Die Aussage beschreibt ein Entwicklungspotenzial und ist keine Umsatzprognose für das kommende Geschäftsjahr.

Aktie bleibt im Anlegerfokus

Der Realtime-Kurs der AstraZeneca-Aktie lag am Mittwoch, 4. November 2026, um 09:40 Uhr bei Lang & Schwarz bei 163,08 Euro. Für Anleger bleibt damit vor allem die Frage entscheidend, ob die starke Entwicklung in der Onkologie und die Pipeline-Fortschritte die Belastungen durch auslaufende Exklusivitäten ausgleichen können.

AstraZeneca im Überblick

  • Unternehmen: AstraZeneca plc
  • ISIN: GB0009895292
  • Quartalsumsatz Q3 2026: 16,209 Milliarden US-Dollar
  • Bereinigter Gewinn je Aktie Q3 2026: 2,79 US-Dollar
  • Lang & Schwarz-Kurs: 163,08 Euro am 4. November 2026 um 09:40 Uhr

Das britische Aktienumfeld mit dem FTSE 100 bleibt für die Einordnung der London-Notierung relevant.

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