L'Oreal Dermatological Beauty

BAHNBRECHENDE WELTWEITE STUDIE DECKT ERHEBLICHE UNGLEICHHEITEN BEIM ZUGANG ZUR DERMATOLOGISCHEN VERSORGUNG AUF

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 12:45 Uhr | dgap, AD HOC NEWS

L'Oreal Dermatological Beauty

L'Oreal Dermatological Beauty / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges


16.09.2026 / 12:45 CET/CEST
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Die erste umfassende weltweite Studie der International League of Dermatological Societies (ILDS) und L'OrĂ©al Dermatological Beauty erstreckt sich ĂŒber 158 LĂ€nder und umfasst 97 % der Weltbevölkerung. Zusammenfassung: Die Studie „Global Access to Skin Health Observatory Study", die in der Fachzeitschrift „JAMA Dermatology" veröffentlicht wurde, untersucht die Verteilung von Dermatologen in 158 LĂ€ndern, die 97 % der Weltbevölkerung reprĂ€sentieren – im Durchschnitt kommen 2,66 Dermatologen auf 100.000 Einwohner, wĂ€hrend der Referenzwert bei 5,63 liegt. Die Dichte reicht von nur 0,37 pro 100.000 Einwohner in LĂ€ndern mit niedrigem Einkommen bis zu 5,05 pro 100.000 in LĂ€ndern mit hohem Einkommen. 79 % der Dermatologen konzentrieren sich auf stĂ€dtische Gebiete, was selbst in LĂ€ndern mit höherem Einkommen zu „dermatologischen WĂŒsten" fĂŒhrt. PARIS, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Weltweit verfĂŒgt nur jedes sechste Land ĂŒber genĂŒgend Dermatologinnen und Dermatologen, um den Versorgungsbedarf seiner Bevölkerung zu decken, wobei die Wahrscheinlichkeit einer bedarfsgerechten dermatologischen Personalabdeckung in wohlhabenderen LĂ€ndern fast neunmal so hoch ist wie in LĂ€ndern mit geringerem Einkommen.
Dermatologist and patient
Die im Fachjournal„JAMA Dermatology" veröffentlichte „Global Access to Skin Health Observatory Study" untersucht die Verteilung von Dermatologinnen und Dermatologen sowie die Barrieren beim Zugang zu dermatologischer Versorgung, Weiterbildung und fachĂ€rztlichen Leistungen. Weltweit leiden mehr als zwei Milliarden Menschen an Hautkrankheiten – eine der weltweit hĂ€ufigsten Erkrankungen und eine der zehn hĂ€ufigsten Ursachen fĂŒr Behinderungen. Dennoch geben 74 % der LĂ€nder an, dass die Hautgesundheit keine PrioritĂ€t der nationalen Regierung darstellt. Die Studie, die die Umsetzung der Resolution der Weltgesundheitsversammlung von 2025 „Skin Diseases as a Global Public Health Priority" unterstĂŒtzt, legt erstmals einen evidenzbasierten Maßstab fĂŒr eine adĂ€quate dermatologische Versorgung fest. Weltweit kommen auf 100.000 Einwohner gerade einmal 2,66 Dermatologen, verglichen mit 5,63 pro 100.000. Nach SchĂ€tzungen der Studie besteht ein Bedarf, womitÂ ĂŒber 80 % der LĂ€nder unter dem Richtwert liegen. Am deutlichsten sind die Unterschiede zwischen LĂ€ndern mit hohem und niedrigem Einkommen: Die Dichte reicht von nur 0,37 pro 100.000 Einwohner in LĂ€ndern mit niedrigem Einkommen bis zu 5,05 in LĂ€ndern mit hohem Einkommen. Derzeit erreicht kein Land in Afrika oder SĂŒdostasien diesen Richtwert. Auch in wirtschaftlich benachteiligten LĂ€ndern ist der Zugang zu spezialisierten Leistungen eingeschrĂ€nkt. Laut berichten 90 % von einem unzureichenden Zugang zu dermatologischen Teilgebieten, darunter die pĂ€diatrische Dermatologie, die dermatologische Chirurgie und die Dermatopathologie. Dr. Esther Freeman, die leitende Forscherin der Studie, stellvertretende Vorsitzende der International Foundation for Dermatology (IFD) und außerordentliche Professorin fĂŒr Dermatologie an der Harvard Medical School, sagte: „Dies ist das erste Mal, dass wir Anekdoten in Daten umwandeln, auf deren Grundlage wir handeln können. Das „Global Access to Skin Health Observatory" vermittelt uns erstmals einen wirklich datengestĂŒtzten Einblick in die Versorgungssituation der Milliarden Menschen weltweit, die mit Hauterkrankungen leben. Wo man wohnt, sollte keinen Einfluss darauf haben, ob man Zugang zu Hautgesundheitsversorgung hat – doch heute ist das der Fall. Unsere Aufgabe ist es, diese LĂŒcken zu erkennen und als globale Gemeinschaft gemeinsam daran zu arbeiten, sie zu schließen." Die Ungleichheiten bestehen nicht nur zwischen den LĂ€ndern, sondern auch innerhalb der LĂ€nder. Weltweit sind 79 % der Dermatologinnen und Dermatologen in stĂ€dtischen Gebieten ansĂ€ssig; in LĂ€ndern mit niedrigem Einkommen steigt dieser Anteil sogar auf 91 %, was zu einer Unterversorgung der lĂ€ndlichen Bevölkerung fĂŒhrt und sogenannte „dermatologische WĂŒsten" entstehen lĂ€sst, in denen der Zugang zur Versorgung gravierend eingeschrĂ€nkt ist. Insgesamt berichten 42 % der LĂ€nder von einem schlechten oder unzureichenden Zugang zu dermatologischer Versorgung; in den LĂ€ndern mit dem weltweit niedrigsten Einkommen steigt dieser Anteil auf rund zwei Drittel – und die Belastung durch Hauterkrankungen ist gerade dort am höchsten, wo der Zugang zur Versorgung am geringsten ist. Wo keine Dermatologen zur VerfĂŒgung stehen, wird die Versorgung hĂ€ufig von HausĂ€rzten, PflegekrĂ€ften, Apothekern und Gesundheitshelfern ĂŒbernommen. HausĂ€rzte tragen oft eine ebenso große oder sogar grĂ¶ĂŸere Verantwortung fĂŒr die Diagnose und Behandlung von Hauterkrankungen, obwohl viele nicht spezialisierte Ärzte nur wenig oder gar keine formale dermatologische Ausbildung erhalten haben. Die Ergebnisse zeigen konkrete Möglichkeiten fĂŒr VerĂ€nderungen auf, darunter den Ausbau regionaler Fortbildungsprogramme, die Weiterbildung von medizinischem Personal an vorderster Front sowie den Einsatz von KI und Telemedizin, um unterversorgten Patienten Diagnosen und fachĂ€rztliches Know-how fĂŒr verschiedene Hautfarben nĂ€herzubringen. Myriam Cohen-Welgryn, PrĂ€sidentin von L'OrĂ©al Dermatological Beauty, sagte: „Als weltweit fĂŒhrendes Unternehmen im Bereich der Dermokosmetik haben wir sowohl die Möglichkeit als auch die Verantwortung, zu handeln. L'OrĂ©al Dermatological Beauty hat es sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zu Hautgesundheit weltweit zu verbessern und die Dermatologen und FachkrĂ€fte im Gesundheitswesen zu unterstĂŒtzen, die weltweit den Wandel vorantreiben – denn der Zugang zu Hautgesundheit sollte ein Recht sein, kein Privileg. Wir sind stolz darauf, das Global Access to Skin Health Observatory im Rahmen unseres Programms ‚Act For Dermatology' zu unterstĂŒtzen." Die Studiendaten sind im „Skin Observatory Data Explorer" unter hinterlegt, einer interaktiven Plattform, ĂŒber die Gesundheitsministerien, Organisationen, Forscher und andere Interessengruppen auf die Daten zugreifen und diese analysieren können. Im Laufe der Zeit werden neue Daten hinzugefĂŒgt, um die Fortschritte zu verfolgen. Die vollstĂ€ndigen Ergebnisse sind unter skinobservatory.org verfĂŒgbar. L'OrĂ©al-Gruppe auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/lor%C3%A9al/
L'Oréal Groupe auf Instagram: https://www.instagram.com/lorealgroupe/
FachkrÀfte im Gesundheitswesen: https://www.lorealdermatologicalbeauty.com/about-us/what-we-care-about/loreal-act-for-dermatology
Surgery image L'Oréal Dermatological Beauty and ILDS Logo L'Oréal Dermatological Beauty and ILDS Logo
Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/bahnbrechende-weltweite-studie-deckt-erhebliche-ungleichheiten-beim-zugang-zur-dermatologischen-versorgung-auf-302880490.html rt.gif?NewsItemId=GE48158&Transmission_Id=202609160500PR_NEWS_EURO_ND__GE48158&DateId=20260916


16.09.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, ĂŒbermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen: EQS News
2400274  16.09.2026 CET/CEST
de | boerse | 70110240 |