DrÀgerwerk, DE0005550636

DrÀgerwerk-Aktie: Umsatz wÀchst, Zoll-Effekt hebt EBIT

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 09:06 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die DrĂ€gerwerk-Aktie reagiert auf höhere Neunmonatszahlen. DrĂ€ger bestĂ€tigt Umsatz- und Margenziele fĂŒr 2026.

DrÀger wÀchst trotz Sondereffekten

  • Der Auftragseingang legte in beiden Segmenten zu, besonders stark in der Sicherheitstechnik.
  • ZollrĂŒckerstattungen stĂŒtzten das Ergebnis, wĂ€hrend das dritte Quartal beim EBIT hinter dem Vorjahr blieb.
  • DrĂ€ger hĂ€lt an den Zielen fĂŒr Umsatzwachstum und EBIT-Marge im GeschĂ€ftsjahr 2026 fest.
DrÀgerwerk, DE0005550636, Illustration mit AI erstellt.

DrĂ€gerwerk hat in den ersten neun Monaten 2026 Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert. Der Realtime-Kurs der DrĂ€gerwerk-Aktie lag am Dienstag, 3. November 2026, um 09:02 Uhr bei Lang & Schwarz bei 101,50 Euro, 0,68 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Montag, 2. November. Die Neunmonatsmitteilung wurde am 29. Oktober veröffentlicht und von BÖRSE ONLINE als EQS-News der dpa-Afx verbreitet.

Umsatz legt in beiden Segmenten zu

Der Umsatz erhöhte sich wÀhrungsbereinigt um 5,3 Prozent auf 2.453,9 Millionen Euro. Die Medizintechnik steuerte 1.367,0 Millionen Euro bei, ein Plus von 4,4 Prozent. In der Sicherheitstechnik wuchs der Umsatz wÀhrungsbereinigt um 6,5 Prozent auf 1.087,0 Millionen Euro.

Der Auftragseingang stieg wÀhrungsbereinigt um 3,6 Prozent auf 2.673,5 Millionen Euro. In der Sicherheitstechnik nahm er um 13,1 Prozent zu, wÀhrend die Medizintechnik wegen eines hohen Vergleichswerts aus dem Vorjahr um 3,5 Prozent nachgab. Im dritten Quartal erhöhte sich der Auftragseingang des Konzerns wÀhrungsbereinigt um 7,0 Prozent auf 926,2 Millionen Euro.

ZollrĂŒckerstattungen prĂ€gen das Ergebnis

Das EBIT stieg auf 111,8 Millionen Euro nach 77,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 3,3 auf 4,6 Prozent. Im Ergebnis enthalten waren jedoch 27,9 Millionen Euro aus ZollrĂŒckerstattungen, davon 20,1 Millionen Euro fĂŒr das dritte Quartal. 3,8 Millionen Euro dieser Erstattungen bezogen sich auf laufende Zollaufwendungen und waren damit ergebnisneutral.

DrĂ€ger verwies zugleich auf 25,8 Millionen Euro an US-Zollaufwendungen im laufenden Jahr, die nach der damaligen Rechtslage nicht erstattungsfĂ€hig waren. Im dritten Quartal selbst sank das EBIT deshalb trotz höherem Umsatz auf 48,0 Millionen Euro nach 56,7 Millionen Euro. Die Quartalsmarge ging von 6,8 auf 5,6 Prozent zurĂŒck.

Prognose fĂŒr 2026 bleibt bestehen

Vorstandschef Stefan DrĂ€ger erklĂ€rte, die Nachfrage nach der "Technik fĂŒr das Leben" habe sich erhöht. Er fĂŒhrte das höhere Ergebnis sowohl auf die RĂŒckerstattung frĂŒher gezahlter US-Zölle als auch auf die operative Entwicklung zurĂŒck und zeigte sich zuversichtlich, die Jahresziele zu erreichen.

FĂŒr 2026 erwartet DrĂ€ger weiterhin ein wĂ€hrungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2,0 bis 6,0 Prozent und eine EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent. FĂŒr Anleger bleibt damit entscheidend, wie stark das operative GeschĂ€ft die Einmaleffekte ersetzt und ob die Sicherheitstechnik ihre Wachstumsdynamik fortsetzt.

DrÀgerwerk AG & Co. KGaA

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  • Ticker: DRW3.DE
  • Lang-&-Schwarz-Kurs: 101,50 Euro am 3. November 2026 um 09:02 Uhr
  • VerĂ€nderung: minus 0,68 Prozent gegenĂŒber dem Xetra-Schlusskurs vom 2. November 2026
  • Xetra-Schlusskurs: 102,20 Euro am 2. November 2026
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