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EQS-News: ESCMID Global: RSV-Impfung wĂ€hrend der Schwangerschaft senkt das Hospitalisierungsrisiko bei SĂ€uglingen um mehr als 80 Prozent, wie eine große UKHSA-Studie zeigt (deutsch)

18.04.2026 - 00:05:34 | dpa.de

ESCMID Global: RSV-Impfung wĂ€hrend der Schwangerschaft senkt das Hospitalisierungsrisiko bei SĂ€uglingen um mehr als 80 Prozent, wie eine große UKHSA-Studie zeigt EQS-News: ESCMID Global / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges ESCMID Global: RSV-Impfung wĂ€hrend der Schwangerschaft senkt das Hospitalisierungsrisiko bei SĂ€uglingen um mehr als 80 Prozent, wie eine große UKHSA-Studie zeigt 18.04.2026 / 00:05 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

ESCMID Global: RSV-Impfung wĂ€hrend der Schwangerschaft senkt das Hospitalisierungsrisiko bei SĂ€uglingen um mehr als 80 Prozent, wie eine große UKHSA-Studie zeigt


EQS-News: ESCMID Global / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
ESCMID Global: RSV-Impfung wÀhrend der Schwangerschaft senkt das
Hospitalisierungsrisiko bei SĂ€uglingen um mehr als 80 Prozent, wie eine
große UKHSA-Studie zeigt



18.04.2026 / 00:05 CET/CEST
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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MÜNCHEN, 18. April 2026 /PRNewswire/ -- Die bislang grĂ¶ĂŸte Praxisstudie
dieser Art, die heute auf dem ESCMID Global 2026 vorgestellt wurde, zeigt,
dass eine RSV-Impfung wÀhrend der Schwangerschaft das Risiko einer
Hospitalisierung bei jungen SĂ€uglingen um mehr als 80 % senkt, wenn sie
mindestens zwei Wochen vor der Geburt verabreicht wird.



RSV ist ein verbreitetes Virus, das bei SĂ€uglingen und Kleinkindern schwere
Atemwegserkrankungen verursachen kann, darunter Infektionen der unteren
Atemwege (LRTIs) wie Bronchiolitis und LungenentzĂŒndung. Es ist weltweit
eine der Hauptursachen fĂŒr Hospitalisierungen bei SĂ€uglingen, wobei eine
Infektion in den ersten Lebensmonaten mit potenziellen Langzeitfolgen wie
wiederkehrender Pfeifatmung oder Asthma, wiederholten Hospitalisierungen und
einer beeintrÀchtigten Lungengesundheit in Verbindung gebracht wird.



In England wurde am 1. September 2024 ein nationales RSV-Impfprogramm fĂŒr
Schwangere eingefĂŒhrt, in dessen Rahmen Schwangeren ab der 28.
Schwangerschaftswoche der bivalente Prefusion-F-Impfstoff angeboten wird.



Um die Auswirkungen dieses Programms auf Hospitalisierungen von SĂ€uglingen
aufgrund RSV-assoziierter Infektionen der unteren Atemwege zu bewerten,
fĂŒhrten Forscher der UK Health Security Agency (UKHSA) eine retrospektive
Kohortenstudie anhand verknĂŒpfter nationaler DatensĂ€tze durch, darunter
NHS-Schwangerschaftsdaten, Impfdaten sowie Krankenhaus- und Labordaten. Die
Analyse umfasste 289 399 SĂ€uglinge, die zwischen dem 2. September 2024 und
dem 24. MĂ€rz 2025 geboren wurden, was rund 90 % aller Geburten in England in
diesem Zeitraum entspricht.



In der gesamten Studienpopulation wurden 4594 RSV-assoziierte
Hospitalisierungen erfasst. Obwohl SĂ€uglinge ungeimpfter MĂŒtter 55 % der
Gesamtkohorte ausmachten, entfielen 87,2 % der Hospitalisierungen auf sie.



DemgegenĂŒber war das Hospitalisierungsrisiko bei SĂ€uglingen, deren MĂŒtter
mindestens 14 Tage vor der Geburt geimpft worden waren, deutlich geringer;
die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde im Vergleich zur ungeimpften Gruppe auf
81,3 % geschÀtzt.



Der Hauptautor der Studie und Epidemiologe der UKHSA, Matt Wilson, erklÀrte:
"Als bislang grĂ¶ĂŸte Studie zu den Auswirkungen dieses Impfstoffs auf
Hospitalisierungen bei SĂ€uglingen liefern diese Ergebnisse stichhaltige
Belege dafĂŒr, dass die Impfung jungen SĂ€uglingen einen erheblichen Schutz
vor schweren Erkrankungen bietet. Wir haben einen klaren Zusammenhang
zwischen dem Zeitpunkt der Impfung und dem Schutz festgestellt. Die
Wirksamkeit stieg mit zunehmendem Abstand zwischen Impfung und Geburt und
erreichte nahezu 85 %, wenn die Impfung mindestens vier Wochen vor der
Entbindung erfolgte."



Die Studie untersuchte auch die Ergebnisse bei FrĂŒhgeborenen. Die
Wirksamkeit des Impfstoffs wurde bei FrĂŒhgeborenen auf 69,4 % geschĂ€tzt,
wenn zwischen Impfung und Geburt mindestens 14 Tage lagen.



"Diese Ergebnisse sind besonders wichtig fĂŒr FrĂŒhgeborene, die zu den am
stÀrksten durch schwere RSV-Infektionen gefÀhrdeten SÀuglingen gehören",
ergÀnzte Wilson. "Wenn zwischen Impfung und Geburt ausreichend Zeit lag,
haben wir bei diesen Babys eine gute Schutzwirkung beobachtet."



Cision View original content:
https://www.prnewswire.com/news-releases/escmid-global-rsv-impfung-wahrend-der-schwangerschaft-senkt-das-hospitalisierungsrisiko-bei-sauglingen-um-mehr-als-80-prozent-wie-eine-groWe-ukhsa-studie-zeigt-302742221.html




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