Fraport, Iran-Kriegs

Fraport sieht sich trotz Iran-Kriegs auf Kurs

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 07:35 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport DE0005773303 hĂ€lt trotz des Iran-Kriegs und der Kerosinpreis-Krise an seinen Erwartungen fĂŒr 2026 fest.

An Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Airport dĂŒrfte die Zahl der FluggĂ€ste auf dem Niveau der 63,2 Millionen aus dem Vorjahr verharren, teilte das im MDax DE0008467416 gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Im Oktober zĂ€hlte Fraport etwa so viele Passagiere wie ein Jahr zuvor, in den ersten zehn Monaten waren es sogar 0,2 Prozent weniger, wie aus einer PrĂ€sentation fĂŒr Analysten hervorgeht.

Im dritten Quartal steigerte Fraport den Umsatz im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) wuchs nur dank eines Anteilsverkaufs um 0,4 Prozent auf 595 Millionen Euro, wie das Unternehmen bereits im Oktober mitgeteilt hatte. Der Überschuss ging um fast ein Viertel auf 263 Millionen Euro zurĂŒck. RĂŒckenwind verzeichnet Fraport von seinen FlughĂ€fen im Ausland: Dank der dortigen ZuwĂ€chse lag das Fluggastaufkommen in den ersten neun Monaten konzernweit erstmals ĂŒber dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019

FĂŒr das laufende Jahr erwartet Fraport-Chef Stefan Schulte weiterhin einen Anstieg des operativen Gewinns auf bis zu 1,5 Milliarden Euro. Der Überschuss dĂŒrfte jedoch auf 300 bis 400 Millionen Euro sinken.

Disclaimer...
de | DE0005773303 | FRAPORT | boerse | 70454466 |