Freeport-McMoRan, US35671D8570

Freeport-McMoRan-Aktie: 4,5-Mrd.-Dollar-Ausbau in Arizona

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 13:57 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Freeport-McMoRan will die Bagdad-Mine in Arizona deutlich ausbauen. Der Konzern setzt dabei auf mehr Kupfer, MolybdÀn und automatisierte Förderung.

Bagdad soll Kupferproduktion deutlich steigern

  • Freeport-McMoRan plant in Arizona eine Erweiterung mit Produktionsstart zur Jahresmitte 2030.
  • Die Investition soll Bagdad zum zweitgrĂ¶ĂŸten Kupferproduzenten der USA machen.
  • Automatisierung und Skaleneffekte sollen die langfristige Kostenposition verbessern.
Freeport-McMoRan, US35671D8570, Illustration mit AI erstellt.

Freeport-McMoRan hat am Mittwoch, 4. November 2026, den Ausbau der Bagdad-Mine in Arizona beschlossen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom 4. November erklÀrte, soll die Erweiterung die Bergbau- und VerarbeitungskapazitÀt der Mine mehr als verdoppeln. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf 4,5 Milliarden Dollar.

Ausbau in Arizona nimmt Gestalt an

Die langfristige Kupferproduktion von Bagdad soll auf mehr als 400 Millionen Pfund pro Jahr steigen. Das entsprÀche einem zusÀtzlichen Volumen von rund 225 Millionen Pfund jÀhrlich. Bei MolybdÀn sieht Freeport eine langfristige Jahresproduktion von mehr als 20 Millionen Pfund und einen Zuwachs von rund 12 Millionen Pfund.

Der Konzern plant neue Aufbereitungsanlagen, einen PrimĂ€rbrecher, Fördertechnik sowie zusĂ€tzliche Infrastruktur fĂŒr Wasser und Strom. Die Erweiterung soll Bagdad hinter der unternehmenseigenen Mine Morenci zur zweitgrĂ¶ĂŸten Kupfermine der USA machen. Freeport betreibt Bagdad seit 1945 und gibt die bestehende Reservenreichweite mit mehr als 80 Jahren an, ohne zusĂ€tzliche Ressourcen einzubeziehen.

Investitionen verteilen sich ĂŒber mehrere Jahre

Die Bauzeit soll etwa dreieinhalb Jahre betragen, die erste Produktion ist fĂŒr Mitte 2030 vorgesehen. Nach der aktuellen Planung entfallen rund 20 Prozent der Projektkosten auf 2027, 30 bis 35 Prozent auf 2028 und der verbleibende Betrag auf 2029 und 2030.

Freeport will die bestehende Infrastruktur und einen vollstĂ€ndig autonomen Transportfuhrpark nutzen. Nach Unternehmensangaben könnten Automatisierung, grĂ¶ĂŸere Anlagen und MolybdĂ€n als Nebenprodukt die langfristigen Netto-Cash-Kosten je Einheit um etwa 20 Prozent senken. Die KostenschĂ€tzung basiert auf den aktuellen Marktbedingungen; Inflation und weitere Kostensteigerungen bleiben Projektrisiken.

Vorstandschefin Kathleen Quirk bezeichnete das Vorhaben als wichtigen Schritt der US-Kupferstrategie. Der Konzern begrĂŒndet die Entscheidung mit seiner umfangreichen Ressourcenbasis und der erwarteten Nachfrage nach Kupfer. FĂŒr Anleger verschiebt sich damit ein Teil der langfristigen Wachstumsperspektive von der Erholung im indonesischen Grasberg-Distrikt zu einem US-Projekt. Die geplanten Ausgaben erhöhen zugleich den Kapitalbedarf, bevor die zusĂ€tzlichen Mengen ab 2030 anlaufen.

Aktie bleibt vom Kupfermarkt abhÀngig

Der Realtime-Kurs der Freeport-McMoRan-Aktie lag am Donnerstag, 5. November 2026, um 13:47 Uhr bei Lang & Schwarz bei 55,79 Euro.

Freeport-McMoRan Inc.

  • ISIN: US35671D8570
  • WKN: 896476
  • Ticker: FCX
  • Heimatbörse: New York Stock Exchange
  • Kurs bei Lang & Schwarz: 55,79 Euro am Donnerstag, 5. November 2026, um 13:47 Uhr

Das Marktumfeld fĂŒr US-Rohstoffwerte lĂ€sst sich ĂŒber den S&P 500 einordnen.

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