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GNW-News: CGTN: Global Mayors Dialogue bekräftigt Chinas Bekenntnis zur Öffnung

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 08:24 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Hafen Ningbo-Zhoushan. /CMG PEKING, Nov.
Hafen Ningbo-Zhoushan. /CMG
PEKING,  Nov. 05, 2026 (GLOBE  NEWSWIRE) --  In der  Hafenstadt Ningbo  wurde am
Dienstag  die  Hauptveranstaltung  des  Global  Mayors  Dialogue  2026 ·  Ningbo
eröffnet.  Dazu kamen  Vertreter aus  15 Ländern und  20 internationalen Städten
zusammen.  Unter  dem  Motto  ?Offenheit  und Vernetzung für gemeinsame Chancen"
brachte  die  Veranstaltung  14 Kooperationsvereinbarungen  sowie  den  ?Ningbo-
Konsens  für kooperative Entwicklung"  hervor. Damit wurde  die Rolle der Städte
als Motoren eines offenen Handels und des gegenseitigen Nutzens unterstrichen.
Die  unterzeichneten Kooperationsprojekte umfassen Städtepartnerschaften und den
Austausch  zwischen Partnerstädten, Handel und Investitionen sowie Wissenschaft,
Bildung, Kultur und Tourismus. ?Die Öffnung einer Stadt bedeutet nicht, dass sie
sich einseitig nach außen orientiert. Vielmehr geht es darum, sich wechselseitig
in globale Industrie- und Innovationsketten einzubinden", erklärt Shen Mingquan,
Bürgermeister von Ningbo.
Als  eine der ersten  chinesischen Küstenstädte, die  sich dem Ausland öffneten,
unterhält  Ningbo  heute  Wirtschafts-  und  Handelsbeziehungen zu mehr als 220
Ländern und Regionen weltweit.
Diese  globale Vernetzung  zeigt bereits  deutliche Ergebnisse. 2024 reiste eine
Delegation  aus Ningbo nach  Ägypten, um Gespräche  mit den Verantwortlichen des
Suezkanals  zu  führen.  Im  selben  Jahr  investierte  das  in Ningbo ansässige
Unternehmen  Dashun Fur 40 Millionen US-Dollar in die Wirtschaftliche Sonderzone
am   Suezkanal.   Die   Zusammenarbeit   erstreckt   sich  inzwischen  über  die
traditionelle  Textilbranche hinaus auch auf  die moderne Logistik. Produkte wie
Milchpulver  aus  Neuseeland  und  Datteln  aus  Marokko sind bei den Einwohnern
Ningbos   beliebt.   Die   Malediven  zählen  zudem  zu  den  zehn  beliebtesten
Auslandsreisezielen der Stadtbevölkerung.
China  ist  nach  wie  vor  der  weltweit größte Warenexporteur und zugleich der
zweitgrößte  Importeur. Für  mehr als  150 Länder und  Regionen ist das Land ein
wichtiger  Handelspartner.  Nach  Angaben  der  Zollbehörden  belief sich Chinas
Warenhandel  im Jahr  2025 auf 45,47 Billionen Yuan  (6,51 Billionen US-Dollar),
ein  Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfielen 26,99 Billionen
Yuan  (4,06  Billionen  US-Dollar)  auf  Exporte  und 18,48 Billionen Yuan (2,78
Billionen US-Dollar) auf Importe.
Der  Handel  mit  Partnern  der  Seidenstraßeninitiative machte 51,9 Prozent des
gesamten   chinesischen   Außenhandels  aus.  Diese  Zahlen  verdeutlichen  eine
grundlegende  Tatsache: Chinas Entwicklung braucht die Welt und die Welt braucht
China, um den globalen Wohlstand zu fördern.
Ein  wiederkehrendes Thema des  Dialogs in Ningbo  war die Entscheidung zwischen
?Mauern  errichten"  und  ?Brücken  bauen".  Bei  der  Veranstaltung am Dienstag
berichtete  Wayne Brown, Bürgermeister von Auckland,  wie sich die Stadt als Tor
zum  Südpazifik von der geografischen Entfernung nicht abhalten lässt, Offenheit
und  internationale  Vernetzung  zu  fördern.  Karimi  Said,  Bürgermeister  der
marokkanischen  Stadt  Errachidia,  verwies  auf  den Oasenanbau und Datteln als
Verbindungselemente zu den globalen Märkten.
Auch  der  kulturelle  Austausch  nahm  bei  der  Veranstaltung  einen wichtigen
Stellenwert  ein: Zu den präsentierten  Objekten gehörten ein Kupferdokument aus
dem Laamu-Atoll auf den Malediven, ein Skarabäus aus Suez und Norman-Bonbons aus
dem    französischen    Saint-Étienne.    Dass   diese   kulturellen   Zeugnisse
gleichberechtigt   neben   Handelsverträgen  standen,  spiegelte  die  besondere
Bedeutung  wider, die der  Konsens den zwischenmenschlichen  Beziehungen und dem
Austausch zwischen den Menschen beimisst.
Mit  dem  Ningbo-Konsens  verpflichten  sich  die Teilnehmer zu einer vertieften
industriellen  Zusammenarbeit, offenem  Handel und  einem intensiveren Austausch
zwischen  den Menschen.  Der Konsens  steht im  Einklang mit  dem Leitbild einer
Schicksalsgemeinschaft  der Menschheit. Er setzt sich  für eine Welt ein, in der
Städte   einander   auf   der   Grundlage  gegenseitigen  Vertrauens  und  einer
Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil unterstützen.
Indem  die 20 Städte  Häfen, Lieferketten  und Menschen  miteinander verbinden -
persönlich  ebenso  wie  über  digitale  Plattformen  -, sendeten sie eine klare
Botschaft:  Offenheit und  Vernetzung statt  Abschottung sind  nach wie  vor der
sicherste Weg zu gemeinsamen Chancen.
https://news.cgtn.com/news/2026-11-03/Global-Mayors-Dialogue-reaffirms-China-s-
commitment-to-openness-1RM72ClE0rC/p.html
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