vbw Pressemitteilung: VerlĂ€ngerung der Energiepreisbremsen ist wichtiges Signal auch fĂŒr den Mittelstand
01.11.2023 - 14:14:22 | dgap.de| Emittent / Herausgeber: ibw â Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges 01.11.2023 / 14:14 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. VerlĂ€ngerung der Energiepreisbremsen ist wichtiges Signal auch fĂŒr den Mittelstand Brossardt: âAusdehnung der MaĂnahme bis Ende 2024 notwendigâ (MĂŒnchen, 01.11.2023). Die vbw â Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrĂŒĂt die vom Bundeskabinett verabschiedete VerlĂ€ngerung der Energiepreisbremsen bis zum 30. April 2024. âDie angestrebte VerlĂ€ngerung ist ein wichtiges Signal gerade an unseren Mittelstand, dem die Preisbremsen spĂŒrbare Entlastung bringen. Höhere Preise auf den EnergiemĂ€rkten als Folge des andauernden Angriffskriegs Russlands machen diese MaĂnahme erforderlich. Ein Auslaufen zum 30. April kĂ€me aber immer noch zu frĂŒh. Notwendig ist eine Ausdehnung der Hilfen bis Ende 2024. Einige Unternehmen mussten auf dem Höhepunkt der Energiekrise neue EnergieliefervertrĂ€ge mit extrem hohen Preisen abschlieĂen. Ein zu frĂŒhes Ende der Energiepreisbremsen wĂ€re fĂŒr diese Unternehmen existenzgefĂ€hrdendâ, erklĂ€rt vbw HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Brossardt. Eine HĂŒrde fĂŒr das Weiterbestehen der Energiepreisbremsen ist der EU-rechtliche Beihilferahmen. âDie Regierung muss schnellstmöglich bei der EU-Kommission auf die VerlĂ€ngerung der Beihilfen drĂ€ngen. Eine HĂ€ngepartie wĂŒrde das unternehmerische Handeln deutlich erschweren. Jetzt brauchen die Betriebe Planungssicherheit und einen klaren Rahmenâ, mahnt Brossardt. Die vbw Studie âEnergiepreisbremsen in Theorie und Praxisâ hat belegt, dass vor allem fĂŒr groĂe Stromabnehmer die Preisbremse nicht, oder nicht im nötigen Umfang greift. âBei den groĂen Verbrauchern bringen die Energiepreisbremsen aufgrund komplexer Regularien und hoher Anforderungen keine oder keine ausreichende Entlastung. Dabei werden besonders diese Unternehmen durch die hohen Energiepreise am hĂ€rtesten getroffen. Jetzt mĂŒssen wir energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb wenigstens rasch mit einem effektiven BrĂŒckenstrompreis entlasten. Damit stĂ€rken wir gleichzeitig die WettbewerbsfĂ€higkeit unseres Standorts. Bei dieser MaĂnahme benötigen wir einfache Regelungen, einen breiten Geltungsbereich und einen langfristigen Planungshorizontâ, fordert Brossardt und ergĂ€nzt: âGĂŒnstiger Strom ist der beste Carbon-Leakage-Schutz, er verhindert eine De-Industrialisierung und ist ein Treiber fĂŒr die Dekarbonisierung. Ohne ihn ist eine erfolgreiche Transformation unserer Wirtschaft nicht denkbar.â Die vbw Studie âEnergiepreisbremsen in Theorie und Praxisâ aus dem August 2023 steht hier zum Download bereit. Kontakt: Alexander Perschel, Tel. 089-551 78-203, E-Mail: alexander.perschel@ibw-bayern.de  Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group AG. Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. |
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