IKB Deutsche Industriebank AG steigert Neugeschäft um 23 % und bestätigt Ergebnisziel für 2026
Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 08:00 Uhr | dgap, AD HOC NEWS| IKB Deutsche Industriebank AG / Schlagwort(e): Halbjahresbericht 28.08.2026 / 08:00 CET/CEST FĂĽr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Neugeschäft auf 1,6 Mrd. € gesteigert (Vorjahr: 1,3 Mrd. €) KonzernĂĽberschuss nach Steuern mit 36 Mio. € stabil (Vorjahr: 38 Mio. €) Eigenkapitalrendite nach Steuern auf 10,8 % verbessert (Vorjahr: 10,3 %) Verwaltungsaufwendungen auf 67 Mio. € gesenkt (Vorjahr: 77 Mio. €) Höherer Risikovorsorgeaufwand mit 29 Mio. € (Vorjahr: 4 Mio. € Ertrag) bei niedriger NPA-Quote von 2,1 % (31. Dezember 2025: 2,0 %) Harte Kernkapitalquote CET 1 steigt auf 17,7 % (31. Dezember 2025: 17,2 %) [DĂĽsseldorf, 28. August 2026] Die IKB Deutsche Industriebank AG hat im ersten Halbjahr 2026 ihre positive Geschäftsentwicklung trotz eines anspruchsvollen geopolitischen und konjunkturellen Umfelds erfolgreich fortgesetzt. Das Neugeschäftsvolumen erhöhte sich gegenĂĽber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 23 % auf 1,6 Mrd. € (Vorjahr: 1,3 Mrd. €). Zugleich erzielte die Bank ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 36 Mio. € und lag auf Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern verbesserte sich auf 10,8 % nach 10,3 % im Vorjahr. Mit einer CET1-Quote von 17,7 % verfĂĽgt die IKB weiterhin ĂĽber eine komfortable Kapitalausstattung. „Die Zahlen zeigen, dass wir im Halbjahr auf Kurs sind. Wir haben unser Neugeschäft im ersten Halbjahr spĂĽrbar ausgeweitet – trotz weiterhin gedämpfter Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand – und gleichzeitig unsere Kostendisziplin fortgesetzt. Mit der positiven Geschäftsentwicklung und einer robusten Kapitalbasis sehen wir uns gut positioniert, unsere Ziele fĂĽr das Geschäftsjahr 2026 zu erreichen“, sagte Dr. Michael Wiedmann, Vorstandsvorsitzender der IKB. Neugeschäftsausbau fortgesetzt, Kosten konsequent gesenkt Der kumulierte Zins- und ProvisionsĂĽberschuss erreichte 82 Mio. € nach 102 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der RĂĽckgang resultierte vor allem aus niedrigeren Ergebnisbeiträgen von Derivaten sowie der SchlieĂźung des Credit-Default-Swap-Geschäfts im Dezember 2025. Das Zinsergebnis im Kreditgeschäft entwickelte sich stabil. Da ein GroĂźteil des Neugeschäfts erst zum Ende des Halbjahres ausgereicht wurde, werden die entsprechenden Zinserträge ĂĽberwiegend in den kommenden Quartalen ergebniswirksam. Gleichzeitig setzte die IKB ihre EffizienzmaĂźnahmen weiter um. Die Verwaltungsaufwendungen sanken um rund 13 % auf 67 Mio. € nach 77 Mio. € im Vorjahr. Während der Personalaufwand mit 41 Mio. € weitgehend stabil blieb, reduzierte die Bank die sonstigen Verwaltungsaufwendungen deutlich auf 25 Mio. € nach 37 Mio. € im Vorjahr. Die Cost-Income-Ratio lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 bei 80,9 % (Vorjahr: 76,0 %). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den rĂĽckläufigen Zins- und ProvisionsĂĽberschuss zurĂĽckzufĂĽhren, während die Verwaltungsaufwendungen aber weiter gesenkt wurden.  Die Risikovorsorge im ersten Halbjahr betrug 29 Mio. € und wurde durch einen einzelnen externen Betrugsfall in Höhe von 24 Mio. € belastet. Dieser Sondereffekt wurde durch Einmalerträge in gleicher Höhe im Sonstigen Ergebnis ausgeglichen. Bereinigt lag der Risikovorsorgeaufwand bei 5 Mio. €. Die Bonität im Kreditportfolio blieb insgesamt stabil. Die NPA-Quote lag mit 2,1 % unverändert auf einem niedrigen Niveau. Das Sonstige Ergebnis lag im Konzern im Berichtszeitraum bei 49 Mio. € Ertrag (Vorjahr: 8 Mio. € Ertrag) und war im Wesentlichen geprägt durch Einmalerträge zur Kompensation des einzelnen externen Betrugsfalls und die positive Ertragsentwicklung der Wertpapiere des Umlaufvermögens. Kreditbuch wächst auf 8,5 Mrd. Euro Vor dem Hintergrund des starken Neugeschäfts erhöhte sich das Kreditbuch von 8,2 Mrd. € zum Jahresende 2025 auf 8,5 Mrd. € per Ende Juni 2026. Die hohe Qualität des Portfolios blieb dabei erhalten. 82 % der Neugeschäfts-Engagements verfĂĽgen ĂĽber Investment-Grade-Status. Mehr als die Hälfte des Kreditbuchs, rund 4,4 Mrd. €, ist ĂĽber Förderdarlehen der KfW und anderer Förderbanken refinanziert. Ein erheblicher Teil dieser Finanzierungen entfällt auf nachhaltige Investitionsvorhaben. Die Kreditnehmer der IKB zeichnen sich weiterhin durch eine breite Branchendiversifikation sowie solide Eigenkapital- und Liquiditätsausstattungen aus. Komfortable Kapital- und Liquiditätsposition Die harte Kernkapitalquote (CET1) erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 17,7 % nach 17,2 % zum Jahresende 2025 und unterstreicht die hohe regulatorische Kapitalstärke der Bank. Auch die Refinanzierungsbasis entwickelte sich positiv. Die Geschäfts- und Privatkundeneinlagen stiegen auf 3,9 Mrd. € nach 3,6 Mrd. € zum Jahresende 2025. Rund 90 % der Einlagen sind durch Sicherungssysteme geschĂĽtzt. Die frei verfĂĽgbare Liquiditätsreserve belief sich zum Halbjahresstichtag auf 1,2 Mrd. €. Mit einer Net Stable Funding Ratio von 111 % und einer Leverage Ratio von 6,6 % ĂĽbertrifft die IKB die regulatorischen Mindestanforderungen weiterhin deutlich. Ausblick Die geopolitischen Spannungen sowie die wirtschaftspolitischen Weichenstellungen in den USA sorgen weiterhin fĂĽr ein herausforderndes Umfeld. Auch in Deutschland bleibt die Konjunktur fragil und dämpfte Investitionsneigung und Kreditnachfrage vieler Unternehmen. Auf Basis der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 erwartet die IKB fĂĽr das Gesamtjahr einen moderat niedrigeren Zins- und ProvisionsĂĽberschuss. Die Bank geht von einer stabilen Entwicklung der risikogewichteten Aktiva und der CET1-Quote aus und liegt dabei unverändert deutlich ĂĽber den gesetzlichen Mindestanforderungen. Bei den Kosten bleibt die Bank auf Kurs: Die Verwaltungsaufwendungen sollen 2026 mit ca. 133 Mio. € merklich unter dem Vorjahresniveau von 146 Mio. € liegen. Die IKB erwartet trotz eines moderat niedrigeren Zins- und ProvisionsĂĽberschusses eine stabile Cost-Income-Ratio auf Vorjahresniveau. Die Risikovorsorge wird höher ausfallen als im Vorjahr. Hauptursache ist ein im ersten Halbjahr eingetretener, einzelner externer Betrugsfall. Die IKB bekräftigt daher ihren Ausblick und rechnet weiterhin damit, zum Jahresende 2026 einen KonzernjahresĂĽberschuss nach Steuern von mehr als 60 Mio. € zu erzielen. Aus der Entwicklung der geopolitischen Krisenherde sowie der Entwicklung der Kapital- und Rohstoffmärkte und neuen regulatorischen Anforderungen oder Auslegungen können sich negative Auswirkungen und zusätzliche Belastungen fĂĽr die Geschäfts-entwicklung im laufenden Berichtsjahr ergeben. Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung 1. Halbjahr 2026 der IKB (Konzern, nach HGB) Â
Armin Baltzer, Telefon: +49 211 8221-6236, E-Mail: investor.relations@ikb.de  Die IKB Deutsche Industriebank AG begleitet mittelständische Unternehmen mit Krediten sowie Kapitalmarkt- und Beratungsdienstleistungen.  28.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News |
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