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Jeden Sonnenstrahl optimal nutzen, Strom für die Unversorgten: Das „2026 Global Low-Carbon Industry Forum untersucht Wege zur Überbrückung der Stromlücke

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 11:50 Uhr | dgap, AD HOC NEWS

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18.09.2026 / 11:50 CET/CEST
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SHENZHEN, China, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 15. September 2026 fand in Shenzhen das „2026 Global Low-Carbon Industry Forum" unter dem Motto „Jeden Sonnenstrahl optimal nutzen, Strom für die Unversorgten" statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Global Solar Council, der China Energy Research Society, der World Alliance for Low Carbon Cities, der Tsinghua Shenzhen International Graduate School und Huawei Digital Power ausgerichtet. Branchenführer, renommierte Wissenschaftler, Netzbetreiber und Unternehmensvertreter aus aller Welt kamen zusammen, um zu erörtern, wie die Integration von Netzbildungs- und KI-Technologien die globale Energielandschaft neu gestalten kann. Hou Jinlong, Vorstandsmitglied von Huawei und Präsident von Huawei Digital Power, erklärte in seiner Eröffnungsrede, dass Dekarbonisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung und Intelligenz zu den langfristigen Trends der globalen Energiewende geworden sind. Allerdings gibt es keine Einheitslösung für die Energiewende. Verschiedene Regionen und Volkswirtschaften stehen vor unterschiedlichen und strukturell komplexen Herausforderungen. In Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien liegt der Schwerpunkt auf der Systemsicherheit. In Schwellenländern liegt der Schwerpunkt auf der Sicherstellung der Stromversorgung und der Kostensenkung. In unterentwickelten Regionen liegt der Schwerpunkt auf dem inklusiven Zugang zu Strom. Die Integration von netzbildender Technologie mit KI ermöglicht es, bei erneuerbaren Energien niedrige Kosten, hohe Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit zu erreichen. Dies bietet eine völlig neue, reproduzierbare und umsetzbare Lösung für die Energiewende. Huawei Digital Power hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit allen Partnern die Vision „Netzbildung überall und KI für alle" voranzutreiben und ein gesundes, prosperierendes und nachhaltiges Ökosystem für die digitale Energiewirtschaft aufzubauen.
Launch ceremony for the Global Joint Initiative on Grid Forming & AI
Trendausblick: Integration von Netzstabilisierung und KI zur Bewältigung der großen Herausforderungen der globalen Energiewende  Die globale Energielandschaft durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Der Vertreter des Global Solar Council gab in seiner Grundsatzrede Einblicke: Die Welt bewegt sich weg von der Energieabhängigkeit von fossilen Brennstoffen hin zu einer Energieunabhängigkeit auf der Grundlage lokaler Solar- und Energiespeicherressourcen, da Unsicherheiten immer häufiger auftreten. Er betonte, dass die technologische Revolution diesen Wandel ermöglicht habe und dass die tiefe Integration von Solar-PV und Energiespeichern der Schlüssel zum Aufbau eines widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Stromnetzes sein werde. Wang Xiongfei, IEEE-Fellow und Inhaber des Xinghua-Lehrstuhls an der Tsinghua University, analysierte in seiner Rede die neuen Herausforderungen, die durch Rechenzentren mit künstlicher Intelligenz (AIDC) im GW-Bereich entstehen. Er wies darauf hin, dass zukünftige Rechenzentren nicht nur große Stromverbraucher sein sollten, sondern auch zu „freundlichen Lasten" werden müssten, die den Netzstatus erfassen, das Netz proaktiv unterstützen und über eine gewisse Fähigkeit zur Störungsüberbrückung verfügen. Er schlug ein Konzept für die kooperative Auslegung von Chip und Netz vor und betonte, dass Schlüsseltechnologien wie netzbildende Energiespeicher, die Optimierung der USV-Steuerung und die koordinierte Lastformung genutzt werden können, um eine harmonische Interaktion zwischen Rechenzentren und Stromnetzen zu ermöglichen und so den stabilen Betrieb der zukünftigen Recheninfrastruktur sicherzustellen. Patrick Clerens, Generalsekretär von Energy Storage Europe, hielt eine Grundsatzrede mit dem Titel „Europäische Energiespeichermärkte: Marktmechanismen und die Entwicklung von GFM-Diensten". Er stellte die Entwicklung des Marktmechanismus für Energiespeicher in der EU vor, die durch die Anforderungen an die Versorgungssicherheit und die Reform der Strommarktgestaltung vorangetrieben wird. Er wies darauf hin, dass mit dem kontinuierlichen Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien die Systemträgheit abnimmt, wodurch die Netzstabilisierungsfähigkeit zu einer zwingenden Anforderung wird. Er ging näher auf die marktorientierten Bemühungen Europas im Bereich der netzbildenden Dienste wie synthetische Trägheit und schnelle Frequenzunterstützung ein. Zudem merkte er an, dass Länder wie Deutschland damit begonnen haben, netzbildende Kapazitäten zu versteigern, was neue Geschäftsmodelle und wertvolle Chancen für die Energiespeicherung eröffnet. Dr. Liu Yunfeng, Chefwissenschaftler bei Huawei Digital Power, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Netzformung + KI: Die Silizium-Evolution des Energie-Internets vorantreiben". In seiner Rede erklärte er, dass sich Stromversorgungssysteme von „elektromagnetisch-mechanischen Systemen" zu „siliziumbasierten programmierbaren Systemen" wandeln und sich die Stabilität der Systeme von einer „natürlichen Eigenschaft" zu einer „konstruktiven Fähigkeit" verlagert. Er stellte das durchgängige Verifizierungssystem von Huawei im Bereich der Netzbildungstechnologie vor und betonte, dass KI für das Energie-Internet keine optionale Funktion, sondern eine unverzichtbare Fähigkeit sei, damit komplexe Systeme Autonomie erlangen können. Der „FusionSolar Agent" von Huawei mit seiner vierstufigen KI-Architektur, bestehend aus Recheninfrastruktur, Stromversorgungsmodellen, intelligenten Geräten und Agenten, definiert das intelligente Management von Kraftwerken über deren gesamten Lebenszyklus neu und treibt die umfassende Intelligenz von Solar-PV-, Windkraft- und Energiespeichersystemen voran. Die Praxis weist den Weg: Von der Standardzertifizierung zur groß angelegten Verifizierung des weltweit größten PV+ESS-Projekts Pouya Mostashar, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IWES, stellte die Ergebnisse des ersten europäischen Netzbildungsversuchs im Megawattbereich vor, der in Zusammenarbeit mit Huawei durchgeführt wurde. Der Test erfolgte streng nach der weltweit ersten umfassenden Richtlinie für Netzbildungsversuche, die vom VDE FNN in Deutschland veröffentlicht wurde. Die Testergebnisse zeigten, dass die Energiespeichersysteme in Schlüsselszenarien wie Trägheitsreaktion, Überlastfähigkeit und Inselbetrieb hervorragende Leistungen erbrachten. Er merkte an, dass dieser Test nicht nur die hervorragende Eignung der Netzformungstechnologie in Batterie-Energiespeichersystemen unter Beweis stellte, sondern auch eine solide Grundlage für die Standardzertifizierung und den kommerziellen Handel mit Netzformungsfähigkeiten schuf. Antonio M. Abuel Jr., Chief Project Officer von Terra Solar Philippines Inc., stellte das weltweit größte Projekt vor, das Solar-PV und Energiespeicher integriert. Das „MTerra Solar Grid-Forming PV+ESS"-Projekt umfasst eine 3,5-GW-PV-Anlage und ein 4,5-GWh-Energiespeichersystem zur Netzstabilisierung. Am 26. August 2026 wurde die erste Phase – bestehend aus 2,5 GWp PV und 3,3 GWh des BESS – fertiggestellt, in Betrieb genommen und ist nun kommerziell in Betrieb. Das Projekt wird rund 2,4 Millionen Haushalte mit stabilem und sauberem Strom versorgen und die CO?-Emissionen jährlich um mehr als 4,3 Millionen Tonnen senken. Er betonte, dass der Wert dieses Projekts darin liege, zu beweisen, dass PV+ESS-Systeme mit großer Kapazität als zuverlässige und stabile Stromquelle für das philippinische Stromnetz angesehen werden können, wodurch ein reproduzierbares Modell zur Beschleunigung der globalen Energiewende geschaffen werde. Zusammenarbeit mit der Industrie: Globale gemeinsame Initiative zu Netzstützung und KI zur Überbrückung der Stromlücke Zum Abschluss der Veranstaltung haben der Global Solar Council, die China Energy Research Society, die World Alliance for Low Carbon Cities, die Shenzhen International Graduate School der Tsinghua University, Huawei Digital Power sowie Industriepartner und Vertreter großer Unternehmen aus aller Welt gemeinsam die „Global Joint Initiative on Grid Forming & AI" ins Leben gerufen. Diese Initiative vereint die gesamte Branche, um die großflächige Anwendung und Standardisierung von Netzformungs- und KI-Technologien zu beschleunigen. Technologische Innovationen sollen genutzt werden, um Energieungleichgewichte zu beheben und allen Menschen – insbesondere den fast 700 Millionen Menschen weltweit, die keinen Zugang zu Strom haben – grünen, stabilen und bezahlbaren Strom bereitzustellen. Es werden konkrete Maßnahmen ergriffen, um das Ziel der Überbrückung der globalen Stromlücke zu erreichen. Angetrieben durch Technologien zur Netzbildung und KI nimmt ein grünes, stabiles und intelligentes Energiesystem, das auf erneuerbaren Energien wie Solar, Wind und Speichern basiert, rasch Gestalt an.
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