The Investment and Development Agency of Latvia (LIAA)

Deutsche Unternehmen treiben Investitionsprojekte im Wert von über 600 Millionen Euro in Lettland voran

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 00:45 Uhr | dgap, AD HOC NEWS

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19.09.2026 / 00:45 CET/CEST
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RIGA, Lettland, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Im Rahmen einer von der lettischen Investitions- und Entwicklungsagentur (LIAA) vom 14. bis 17. September in Berlin organisierten Handelsmission trieben deutsche Unternehmen Investitionsprojekte und Kooperationsmöglichkeiten in Lettland in den Bereichen erneuerbare Energien, Verteidigung, autonome Mobilität und Weltraumtechnologien voran. Die beiden am weitesten fortgeschrittenen Projekte umfassen geplante Investitionen in Höhe von über 600 Millionen Euro.
Wirtschaftsminister Viktors Valainis spricht bei der Eröffnung des Handelsmission-Programms in Berlin vor der lettischen Wirtschaftsdelegation
  Die Mission brachte 53 lettische Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen IKT, Fintech, Life Sciences, Verteidigung und Dual-Use-Technologien zusammen, um Gespräche mit Kunden, Investoren, Banken, Herstellern, Forschungszentren und Gesundheitseinrichtungen zu führen. „Deutschland ist Lettlands größter Exportmarkt außerhalb der baltischen Staaten und eine der weltweit führenden Industrie- und Technologiewirtschaften. Drei Jahre gezielter Engagement führen nun zu Investitionsprojekten im Wert von mehr als 600 Millionen Euro. In Berlin haben wir die nächsten Schritte für Notus Energys Projekte von erneuerbare Energien sowie die geplante Produktionsstätte von Dynamit Nobel Defence in Lettland erörtert. Unser Ziel ist es, das Interesse der Investoren in Produktion, Technologie und Arbeitsplätze in Lettland umzusetzen und gleichzeitig die Position lettischer Unternehmen auf dem deutschen Markt zu stärken", sagte Wirtschaftsminister Viktors Valainis. Die Gespräche mit Notus Energy konzentrierten sich auf zwei Projekte im Bereich erneuerbare Energien, einschließlich Netzanschlüssen, Genehmigungsverfahren und Finanzierung. Die Gespräche mit Dynamit Nobel Defence brachten die Pläne für eine lettische Produktionsstätte voran, nachdem im Februar eine Absichtserklärung mit der staatlichen Verteidigungsgesellschaft unterzeichnet worden war. Die Delegation traf sich außerdem mit HOLON, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Fertigung, Lieferketten, Erprobung autonomer Mobilität und Technologieentwicklung zu erörtern. Das in Berlin ansässige Raumfahrtunternehmen LiveEO, dessen lettische Tochtergesellschaft seit vier Jahren tätig ist, wurde eingeladen, seine Aktivitäten in Daugavpils auszuweiten. Deutschen Unternehmen wurden die Investitionsmöglichkeiten Lettlands im Bereich Rechenzentren vorgestellt. Lettische IKT-Unternehmen nahmen am Big Bang AI Festival und anderen Veranstaltungen zur deutsch-baltischen digitalen Zusammenarbeit teil. Fintech-Unternehmen trafen sich mit 20 institutionellen Investoren, Family Offices und Vertretern des Finanzsektors. Acht in Lettland regulierte Investitionsplattformen betreuen mehr als 800.000 ausländische Investoren und haben Investitionen in Höhe von über 13 Milliarden Euro vermittelt, wobei deutsche Investoren rund 30 % der Nachfrage ausmachen. Vertreter der Life-Sciences-Branche besuchten das Biotechnologie-Ökosystem Berlin-Buch, FyoniBio, BIOTRONIK, Helios Klinikum Berlin-Buch sowie das German Heart Center der Charité. Unternehmen aus den Bereichen Verteidigung und Dual-Use trafen sich mit Vertretern der deutschen Industrie und Regierung, darunter Rheinmetall, HENSOLDT, Rohde & Schwarz und Quantum Systems. Die LIAA, die deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und die deutsch-baltische Handelskammer (AHK) unterzeichneten eine Absichtserklärung, die lettischen Exporteuren Zugang zum Netzwerk der deutschen Auslandskammern an 150 Standorten in mehr als 90 Ländern gewährt. Die AHK wird zudem eine spezielle Anlaufstelle für die Exportförderung in Lettland einrichten. „Diese Mission hat den Wert einer systematischen Nachbereitung unter Beweis gestellt. Einige Gespräche entwickeln sich in Richtung Umsetzung; andere müssen nun zu Tests, Lieferantenqualifizierungen oder Verträgen führen. Die LIAA wird weiterhin mit Unternehmen und Investoren zusammenarbeiten, bis die in Berlin besprochenen Projekte greifbare Ergebnisse liefern", sagte Vita Balode-Andrews, Leiterin der Abteilung für Export and Innovationsleistungen der LIAA. 2025 belief sich der Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen Lettland und Deutschland auf 5,5 Milliarden Euro, wobei die lettischen Exporte 2,09 Milliarden Euro ausmachten. Die LIAA ist Lettlands nationale Investitions- und Exportagentur, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, das Exportwachstum und die Gewinnung von Investitionen fördert. Foto: https://mmx.prnewswire.com/media/MS1991463/Investment-and-Development-Agency-of-Latvia.jpg 
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