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voestalpine AG: voestalpine zeigt solide Entwicklung im 1. Quartal 2026/ 27

Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 07:30 Uhr | dgap.de

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voestalpine AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis
voestalpine AG: voestalpine zeigt solide Entwicklung im 1. Quartal 2026/27

05.08.2026 / 07:30 CET/CEST
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voestalpine zeigt solide Entwicklung im 1. Quartal 2026/27 Umsatz auf 4 Mrd. EUR gestiegen (Q1 2025/26: 3,9 Mrd. EUR) EBITDA bei 495 Mio. EUR (Vorjahr: 361 Mio. EUR) EBIT signifikant um 78,8 % auf 307 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 172 Mio. EUR) Ergebnis (EBITDA/EBIT) durch Einmaleffekte in Höhe von rund 100 Mio. EUR beeinflusst Ergebnis vor Steuern mit 279 Mio. EUR mehr als verdoppelt, Ergebnis nach Steuern bei 196 Mio. EUR (+84,6 %) Hoher Free Cashflow von 224 Mio. EUR und erneut Abbau der Nettofinanzverschuldung Erweiterung der ProduktionskapazitĂ€ten in USA und Kanada Zahl der BeschĂ€ftigten (FTE) um 1,8 % auf 48.640 gesunken Ausblick 2026/27 unverĂ€ndert mit einem EBITDA zwischen 1,60 Mrd. und 1,85 Mrd. EUR Die voestalpine hat im 1. Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2026/27 (1. April 2026 – 30. Juni 2026) ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Die globale Aufstellung und branchenmĂ€ĂŸige Diversifizierung sowie der klare Fokus auf QualitĂ€t, Innovation und Effizienz zeigten einmal mehr ihre StĂ€rke, gerade in dem aktuell von großen Unsicherheiten geprĂ€gten Umfeld. Einen unverĂ€ndert robusten Trend zeigte der GeschĂ€ftsbereich Railway Systems, der Konzern erhielt seinen historisch grĂ¶ĂŸten Einzelauftrag ĂŒber 470 Mio. EUR fĂŒr die neue Hochleistungsstrecke Rail Baltica. Ebenso setzte das Segment Luftfahrt seine positive Entwicklung auch zu Beginn des GeschĂ€ftsjahres 2026/27 fort. Die Nachfrage aus der Bau-, Maschinenbau- und KonsumgĂŒterindustrie blieb konstant auf einem insgesamt gedĂ€mpften Niveau. Der besonders von den globalen Unsicherheiten geprĂ€gte Energiebereich zeigte eine verhaltene Entwicklung. Der GeschĂ€ftsbereich Automotive Components der Metal Forming Division war weiterhin vom anhaltend schwierigen Marktumfeld in der Automobilindustrie, insbesondere in Europa, betroffen. Hingegen konnte die Steel Division dank hoher QualitĂ€t, Liefertreue und stabilen Logistiklösungen weitere Marktanteile in der Automobilindustrie gewinnen. Weiterhin positiv entwickelte sich das Segment Lagertechnik. Der Konzern fĂŒhrte seine Maßnahmen zur Reorganisation jener GeschĂ€ftsbereiche, die mit strukturellen VerĂ€nderungen konfrontiert sind, im 1. Quartal 2026/27 konsequent weiter. Das ist zum einen der Bereich Automotive Components in Deutschland, mit dem Ziel, den Automobilzulieferbereich der Metal Forming Division langfristig abzusichern. Zum anderen betreffen die Reorganisationsmaßnahmen die High Performance Metals Division, die ihr Produktportfolio auf das technologisch anspruchsvolle Segment der Hochleistungswerkstoffe konzentriert. Mit dem Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil ist die Portfoliobereinigung innerhalb der Division weitgehend abgeschlossen. „In diesem von externen EinflĂŒssen maßgeblich geprĂ€gten Umfeld legen wir unseren Fokus weiterhin auf die konsequente Reorganisation renditeschwacher GeschĂ€ftsbereiche und forcieren gleichzeitig internationale Wachstumsprojekte. Unsere robuste Strategie und unsere starke Bilanzstruktur bilden dabei eine stabile Grundlage“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG. Erweiterung der ProduktionskapazitĂ€ten in USA und Kanada Die voestalpine setzt ihre Local-for-local-Strategie konsequent fort. So hat der Konzern, wie berichtet, seine ProduktionskapazitĂ€ten an seinem Standort Jeffersonville im US-Bundesstaat Indiana verdoppelt. Die neue Anlage zur Produktion hochqualitativer LĂ€ngstrĂ€ger fĂŒr Lastkraftwagen wurde vor Kurzem feierlich eröffnet. Mit der Investition von rund 70 Mio. EUR (80 Mio. USD) stĂ€rkt der weltweit tĂ€tige Stahl- und Technologiekonzern seine Marktposition im nordamerikanischen Nutzfahrzeugsektor. Die Anlage befindet sich aktuell in der Hochlaufphase, die Vollproduktion wird fĂŒr Mitte 2027 erwartet. Mit dem Ausbau der ProduktionskapazitĂ€ten entstehen insgesamt 110 neue ArbeitsplĂ€tze. Weiters baut die voestalpine ihre ProduktionskapazitĂ€ten in Kanada aus. Die voestalpine Railway Systems hat mit der Canadian National (CN) eine langfristige Liefervereinbarung fĂŒr lokal produzierte Spezialgleis-Lösungen abgeschlossen und errichtet eine neue ProduktionsstĂ€tte fĂŒr Weichen- und Schienenkomponenten in Thorold, Ontario. Damit stĂ€rkt die voestalpine Railway Systems ihre PrĂ€senz in Kanada und schafft rund 30 neue ArbeitsplĂ€tze vor Ort. greentec steel – weitere AusbauplĂ€ne fĂŒr Donawitz Die voestalpine hat mit greentec steel eine klare Strategie und setzt diese konsequent um. Im ersten Halbjahr 2027 werden im ersten Schritt die Elektrolichtbogenöfen (EAFs) in Linz und Donawitz in Betrieb gehen. Beide Projekte sind sowohl zeitlich wie budgetĂ€r im Plan. Im Juni hat der Konzern weitere AusbauplĂ€ne fĂŒr den Standort Donawitz prĂ€sentiert. Die EAF-Anlage, die im nĂ€chsten Jahr in Betrieb genommen wird, wird vorbehaltlich offener Förderfragen bis 2030 erweitert. Der Aufsichtsrat der voestalpine AG hat die Erweiterungsinvestition von rund 100 Millionen Euro bereits freigegeben. Diese Investition erfolgt unter anderem fĂŒr den weiteren Ausbau der Stromversorgung, der Errichtung einer dritten SekundĂ€rmetallurgie-Linie und fĂŒr die Erweiterung der Schrottlogistik. Mit diesem Schritt könnte der Standort Donawitz ab 2030 vollstĂ€ndig auf eine elektrifizierte Stahlproduktion umstellen. Ergebnisanstieg und weiterhin positive Cashflow-Entwicklung Der voestalpine-Konzern konnte im 1. Quartal 2026/27 die Umsatzerlöse um 2,4 % von 3,9 Mrd. EUR im Vorjahr auf 4 Mrd. EUR steigern. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich auf 495 Mio. EUR (361 Mio. EUR im Q1 2025/26). Neben den nachhaltig positiven Effekten aus den initiierten Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen wurde die Ergebnisentwicklung im 1. Quartal 2026/27 maßgeblich durch einmalige positive und negative Sondereffekte in der High Performance Metals Division, insbesondere aus dem Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil sowie aus der Fortsetzung der Reorganisationsmaßnahmen beeinflusst. In Summe sind im EBITDA des 1. Quartals 2026/27 rund 100 Mio. EUR an Einmaleffekten enthalten. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Jahresvergleich signifikant um 78,8 % von 172 Mio. EUR auf 307 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern konnte mit 279 Mio. EUR mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 139 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 196 Mio. EUR (Vorjahr: 106 Mio. EUR). Der Free Cashflow lag im 1. Quartal 2026/27 bei 224 Mio. EUR, darin enthalten ist ein Einmaleffekt aus dem Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil von etwa 150 Mio. EUR. Der Abbau der Nettofinanzverschuldung wurde im aktuellen Berichtszeitraum unvermindert fortgesetzt, die Nettofinanzverschuldung konnte im Jahresvergleich um 28,7 % auf 1 Mrd. EUR per 30. Juni 2026 weiter reduziert werden. Verglichen mit dem Wert zum Bilanzstichtag (31. MĂ€rz 2026) von 1,3 Mrd. EUR verminderte sich die Nettofinanzverschuldung um 17,9 %. Angesichts des in den vergangenen Jahren deutlich erhöhten Investitionsbedarfs fĂŒr greentec steel ist diese Entwicklung besonders bemerkenswert und unterstreicht die hohe Innenfinanzierungskraft der voestalpine. Das Eigenkapital des voestalpine-Konzerns legte mit 8 Mrd. EUR sowohl im Jahresvergleich als auch in der GegenĂŒberstellung mit dem Bilanzstichtag 31. MĂ€rz 2026 zu (Vorjahresvergleich: + 6,8 %, seit dem 30. MĂ€rz 2026: +2,9 %). Die Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung in % des Eigenkapitals) verbesserte sich auf 12,9 %. Mit 30. Juni 2026 beschĂ€ftigte der voestalpine-Konzern weltweit rund 48.640 Mitarbeiter:innen (VollzeitĂ€quivalente), das sind um 1,8 % weniger als im Vorjahr (49.550). Der RĂŒckgang resultiert im Wesentlichen aus den Reorganisationsmaßnahmen in der High Performance Metals Division sowie im GeschĂ€ftsbereich Automotive Components der Metal Forming Division. Ausblick GeschĂ€ftsjahr 2026/27 Die geopolitischen Spannungen, die bereits das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr 2025/26 wesentlich geprĂ€gt haben, wirken sich weiterhin auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Insbesondere die erneute Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten beeinflusst die Energiepreise wesentlich und in weiterer Folge sehr wahrscheinlich auch die Inflations- und Zinsentwicklung. DarĂŒber hinaus bleiben die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen zwischen Europa und Nordamerika volatil und nur eingeschrĂ€nkt planbar. Der Beginn des GeschĂ€ftsjahres 2026/27 war somit weiterhin maßgeblich von externen Einflussfaktoren geprĂ€gt. Die voestalpine AG begegnet diesem Umfeld bislang erfolgreich und stĂŒtzt sich dabei unverĂ€ndert auf eine solide Strategie, welche unter anderem auf eine breite Ausrichtung des Konzerns setzt. Vor dem Hintergrund einer insgesamt mit dem Vorjahr vergleichbaren globalen wirtschaftlichen Lage ist davon auszugehen, dass sich die wesentlichen Markttrends grĂ¶ĂŸtenteils fortsetzen. Vor allem in Europa ergeben sich derzeit aus neuen regulatorischen Maßnahmen zusĂ€tzliche Impulse, wobei sich erste positive Effekte bereits im letzten Quartal des abgelaufenen GeschĂ€ftsjahres zeigten. Angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, fortbestehender Markttrends und positiver Effekte aus regulatorischen sowie internen Maßnahmen erwartet der Vorstand der voestalpine AG fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026/27 weiterhin eine solide wirtschaftliche Entwicklung mit einem EBITDA in einer Bandbreite von 1,60 bis 1,85 Mrd. EUR. Der voestalpine-Konzern Die voestalpine ist ein weltweit fĂŒhrender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tĂ€tige Unternehmensgruppe verfĂŒgt ĂŒber rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 LĂ€ndern auf allen fĂŒnf Kontinenten. Der voestalpine-Konzern notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit seinen Premium-Produkt- und Systemlösungen zĂ€hlt er zu den fĂŒhrenden Partnern der Automobil- und Maschinenbauindustrie sowie der Luftfahrt- und Energieindustrie und ist darĂŒber hinaus WeltmarktfĂŒhrer bei Bahninfrastruktursystemen und Spezialprofilen. Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen klaren Plan zur Transformation der Stahlproduktion. Im GeschĂ€ftsjahr 2025/26 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 15,1 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,5 Milliarden Euro und beschĂ€ftigte weltweit rund 48.800 Mitarbeitende.   RĂŒckfragehinweis
  voestalpine AG Dino Malkic Head of Investor Relations voestalpine-Strasse 1 4020 Linz, Austria T. +43/50304/15-2558 dino.malkic@voestalpine.com www.voestalpine.com  


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