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Zunehmende Verbreitung von KI Agenten Thoughtworks Technology Radar betont Notwendigkeit strengerer Kontrollmechanismen

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 12:05 Uhr | dgap, AD HOC NEWS
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04.11.2026 / 12:05 CET/CEST
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CHICAGO, 4. November 2026 /PRNewswire/ -- Thoughtworks, ein weltweit tätiges Technologieberatungsunternehmen, hat heute die 35. Ausgabe seines Technology Radar veröffentlicht. Der halbjährlich erscheinende Bericht basiert auf den Erfahrungen des Unternehmens mit seinen Kunden.
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Bei der Arbeit an dieser Ausgabe konnte das Technology Radar-Team eine Entwicklung beobachten: Mit der Übertragung umfangreicherer und länger andauernder Aufgaben an KI-Agenten gehen die größten technischen Herausforderungen zunehmend über die Interaktion mit dem Modell selbst hinaus – die Sicherung der Umgebung, in der die Agenten operieren, die Festlegung ihrer Zugriffsrechte, die Einrichtung einer menschlichen Aufsicht sowie die Kontrolle der Betriebskosten. Dies zeigt sich daran, wozu der Report seine eindeutigsten Empfehlungen abgibt. Die elf Praktiken und Technologien, die im „Adopt"-Ring platziert wurden – darunter Techniken wie Agent-Sandboxing und Bedrohungsmodellierung –, signalisieren die wachsende Bedeutung der Sicherheitsvorkehrungen, die für einen zuverlässigen Einsatz von KI in der Produktion erforderlich sind. Zugleich unterstreichen sie die Notwendigkeit, jetzt entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Frühere Ausgaben des Radars haben die wachsenden Fähigkeiten der KI im Bereich des Softwareengineerings verfolgt; in der Ausgabe 34 wurden besonders die Reibungspunkte und Risiken ihres großflächigen Einsatzes untersucht. Die 35. Ausgabe widmet sich dem Management dieser Risiken vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung. Die Themen reichen dabei von den Systemen, die das Verhalten von Agenten steuern, über die Rolle menschlicher Bewertungen bis hin zur Infrastruktur, die Kosten und Zuverlässigkeit bestimmt. „Vor nicht allzu langer Zeit hat die Frage unserer Kunden noch gelautet, wie schnell Agenten Code schreiben könnten. Nun geht es darum, ob man dem, was sie produzieren, vertrauen und es überprüfen kann. Und auch, ob man es sich leisten kann", sagte Rachel Laycock, Chief Technology Officer bei Thoughtworks. „Die Modelle werden sich weiter verbessern. Anhaltenden Wert werden jedoch nur die Organisationen erzielen, die in die technische Entwicklung und die Überwachung dieser Modelle investieren." Im Rahmen der Themen der aktuellen Ausgabe werden die Anforderungen untersucht, um das System rund um das Modell aufzubauen und zu verwalten: Harness Engineering in großem Maßstab: Die Umgebung eines KI-Agenten – einschließlich seiner Prompts, Tools, seines Speichers, seiner Sicherheitsvorkehrungen und Feedback Loops – wird zu einem eigenständigen Produkt mit Verantwortlichen, Versionen und Abhängigkeiten. So bildet sich ein wachsendes Ökosystem aus Plugins und unterstützenden Tools heraus. Unternehmen müssen dieses Harness als ein technisch entwickeltes System behandeln, das einer angemessenen Bewertung, Sicherheit, Zugriffskontrolle und fortlaufenden Wartung unterliegt.

Einsatz weiterer Agenten, ohne menschliches Urteilsvermögen einzubüßen: Entwickler lassen zunehmend mehrere Agenten-Sitzungen parallel laufen und delegieren länger andauernde Aufgaben, darunter unbeaufsichtigte Builds über Nacht. Da Agenten immer mehr Arbeit verrichten, können die Überprüfung durch Mitarbeiter und die Software-Bereitstellungspipelines zu Engpässen werden. Der Radar warnt vor dem „Human-in-the-Loop-Theater", bei dem Genehmigungen eher zu einem Ritual als zu einer sinnvollen Überprüfung werden. Teams sind stattdessen dazu aufgefordert, ihre Kapazitäten für Überprüfungen einzuschätzen, bevor sie den Einsatz von Agenten ausweiten.

Jenseits von Frontier-Modellen: Proprietäre Frontier-Modelle sind nicht mehr die naheliegende Standardwahl für jede Aufgabe. Open-Weight-Modelle haben den Rückstand bei vielen Workloads verringert und bieten zusätzliche Bereitstellungsoptionen, darunter den Betrieb innerhalb der unternehmenseigenen Infrastruktur. Der Radar warnt davor, für jede Aufgabe standardmäßig auf ein Frontier-Modell zurückzugreifen. Vielmehr sollten Teams Modelle bewusst auf der Grundlage von Aufgabenanforderungen, Kosten, Datenschutz und betrieblichen Erwägungen auswählen.

Die Wirtschaftlichkeit des KI-Einsatzes in großem Maßstab: Die Kosten für KI gehen weit über die Modellpreise hinaus. Routing, Batching, Speicherung, Vernetzung und Planung beeinflussen allesamt die Wirtschaftlichkeit des Betriebs von KI-Workloads in der Produktion. Ein Großteil der nötigen Innovationen, um KI wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten, liegt tiefer im Technologie-Stack, wo Modelle, GPUs, Speicher und Netzwerke über eine gemeinsame Plattformebene als programmierbare Ressourcen verwaltet werden. Zusammengenommen deuten diese Erkenntnisse auf einen umfassenderen Wandel in der Unternehmens-KI hin: Um ihr Potenzial auszuschöpfen, bedarf es mehr als nur des Zugangs zu leistungsfähigen Modellen. Unternehmen müssen die erforderlichen Praktiken des Engineerings, die Infrastruktur und die Kontrolle durch menschliche Teams etablieren, um Agenten verantwortungsbewusst in großem Maßstab zu betreiben. Besuchen Sie www.thoughtworks.com/radar, um die interaktive Version des Radars zu erkunden, oder laden Sie das PDF herunter. Unterstützende Materialien: Lesen Sie mehr über die Makrotrends in der Technologiebranche, die in dieser Ausgabe im Fokus stehen. Hören Sie sich eine Diskussion über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe an. Bleiben Sie über Neuigkeiten von Thoughtworks auf dem Laufenden, indem Sie die Website des Unternehmens besuchen. Folgen Sie Thoughtworks auf  X, LinkedIn und YouTube. Über Thoughtworks  Thoughtworks ist eine globale Technologieberatung, die Design, Engineering und KI integriert, um digitale Innovationen zu fördern. Wir sind mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 47 Standorten, verteilt über 18 Länder. Seit über 30 Jahren erzielen wir gemeinsam mit unseren Kunden exzellente Ergebnisse, indem wir ihnen dabei helfen, komplexe geschäftliche Herausforderungen mit Technologie und Unternehmenskultur als dem wesentlichen Unterscheidungsmerkmal zu lösen.  Kontakt: Kathrin Jansing
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