AEX fÀllt im MittagsgeschÀft um 0,75 Prozent auf 1.124 Punkte
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 13:13 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSAEX im europĂ€ischen MittagsgeschĂ€ft
- Der AEX notiert am 3. November 2026 zuletzt bei 1.124,00 Punkten und 0,75 Prozent im Minus.
- Belastend wirken vor allem die SchwĂ€che von Technologiewerten, Sorgen ĂŒber steigende Chipkosten und die Unsicherheit vor den US-Zwischenwahlen.
- Unter den an der Euronext Amsterdam gehandelten AEX-Schwergewichten geben Shell, ASML und ASM International nach, wÀhrend Philips und Adyen zulegen.
Der AEX steht am Dienstag, 3. November 2026, im europÀischen MittagsgeschÀft unter Druck. Der niederlÀndische Leitindex notiert zuletzt bei 1.124,00 Punkten und damit 0,75 Prozent unter dem Schlussstand der vorherigen Sitzung. Die Angaben stammen von Euronext Amsterdam.
Technologiesektor bleibt Belastungsfaktor
Das Marktumfeld ist von erneuter Vorsicht gegenĂŒber Technologiewerten geprĂ€gt. Ein Reuters-Bericht bei Investir verwies auf neue Sorgen ĂŒber die Nachhaltigkeit von KI-Investitionen und die SchwĂ€che europĂ€ischer Halbleiterwerte. ZusĂ€tzlich belastet die von Apple angekĂŒndigte Margenbelastung durch steigende Speicherchipkosten die Stimmung im Technologiesektor.
FĂŒr den AEX ist das besonders relevant, weil mehrere Indexschwergewichte aus dem Halbleiterbereich stammen. Euronext weist ASML zuletzt mit einem Minus von 0,34 Prozent und ASM International mit einem RĂŒckgang von 1,59 Prozent aus. Shell gibt 3,26 Prozent nach. Dem stehen Zugewinne bei Adyen von 2,94 Prozent gegenĂŒber.
US-Wahlen erhöhen die ZurĂŒckhaltung
Neben den Technologiethemen richten sich die Blicke auf die US-Zwischenwahlen. Laut Reuters erschwert die politische Unsicherheit die Risikobereitschaft an den europĂ€ischen MĂ€rkten. Auch wieder anziehende Ălpreise und die geopolitische Lage im Nahen Osten beeinflussen das Handelsumfeld. Ein weiterer wichtiger Termin ist der US-Arbeitsmarktbericht fĂŒr Oktober am Freitag, den die Anleger fĂŒr ihre EinschĂ€tzung des weiteren Zinspfads der US-Notenbank beobachten.
Der laufende RĂŒckgang ist damit als Marktbewegung in einem belasteten europĂ€ischen Umfeld einzuordnen. Eine eindeutige direkte Ursache fĂŒr den Stand des AEX lĂ€sst sich aus den genannten Einzelentwicklungen nicht ableiten. Weitere AEX-Berichte finden Sie auf der AEX-Themenseite.
