AEX schließt am 3. November 2026 0,8 Prozent tiefer
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:46 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSAEX beendet schwache Sitzung
- Der AEX schloss am 3. November 2026 bei 1.123,35 Punkten und verlor 0,8 Prozent.
- Technologiewerte und die Unsicherheit vor den US-Zwischenwahlen belasteten den niederländischen Leitindex.
- Philips legte nach Quartalszahlen deutlich zu, konnte die Verluste bei anderen Indexschwergewichten aber nicht ausgleichen.
- Adyen, Wolters Kluwer sowie die Halbleiterwerte ASML und ASM International standen unter Druck.
Der AEX ist am Dienstag, dem 3. November 2026, schwächer aus dem Handel gegangen. Der niederländische Leitindex schloss bei 1.123,35 Punkten und damit 0,8 Prozent unter dem Schlussstand des Vortags. Das berichtet IEX unter Berufung auf ABM Financial News. Der Vortagesschluss von 1.132,54 Punkten ist bei Euronext ausgewiesen.
Technologie und Wahlen im Fokus
Die Anleger blieben vorsichtig, nachdem die Ausblicke grosser US-Technologiekonzerne die Sorgen ueber die hohen Kosten des kuenstlichen Intelligenz-Ausbaus verstaerkt hatten. Zusaetzlich richtete sich die Aufmerksamkeit auf die US-Zwischenwahlen. Die ersten Ergebnisse werden erst am Mittwoch erwartet, sodass der politische Ausgang am Dienstag noch nicht absehbar war.
Die Belastung fuer den AEX kam insbesondere aus den technologiebezogenen Indexwerten. Laut IEX verloren ASML und ASM International im Tagesverlauf deutlich. Auch Adyen und Wolters Kluwer gehoerten zu den schwachen Titeln. Damit setzte sich der Druck auf Wachstums- und Technologiewerte fort, der bereits die internationale Stimmung vor dem europaeischen Handelsbeginn gepraegt hatte.
Philips setzt positiven Akzent
Philips entwickelte sich gegen den Markttrend. Das Medizintechnikunternehmen legte nach der Vorlage seiner Quartalszahlen deutlich zu. Nach Angaben von IEX stieg die angepasste EBITA-Marge im dritten Quartal auf 13,0 Prozent nach 12,3 Prozent im Vorjahreszeitraum; die vergleichbare Auftragseingangsrate wuchs um 8 Prozent. Die positiven Nachrichten zu Philips reichten jedoch nicht aus, um die Verluste bei mehreren Schwergewichten auszugleichen.
Auch der Rueckgang der Oelpreise und die Zurueckhaltung vor den US-Wahlen wirkten auf das Marktumfeld. Der Schlussstand bestaetigt damit ein uneinheitliches Bild innerhalb des AEX: Einzelne Unternehmen profitierten von eigenen Quartalsnachrichten, waehrend der Gesamtindex vor allem durch die Schwäche der Technologie- und zyklischen Werte belastet wurde.
Naechster Blick auf Unternehmenszahlen
Am Mittwoch stehen in den Niederlanden unter anderem Quartalsberichte von Ahold Delhaize, DSM-Firmenich und Vopak sowie ein Neunmonatsbericht von Wolters Kluwer auf der Agenda. Die Reaktion auf diese Unternehmensnachrichten kann den AEX ebenso beeinflussen wie die nachlaufende Bewertung der US-Zwischenwahlergebnisse. Weitere Berichte zum Index finden Anleger auf der AEX-Themenseite.
