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Aktien Europa: Leichte Gewinne - Chemiesektor fest

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 12:11 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Am Dienstag ist es an den europÀischen Börsen zögerlich nach oben gegangen.

"WĂ€hrend Technologieaktien weiter unter Gewinnmitnahmen leiden, halten sich die klassischen Industrie- und Standardwerte deutlich besser", beschrieb Kapitalmarktexperte JĂŒrgen Molnar vom Broker RoboMarkets das Handelsgeschehen. "Die bisherigen Zugpferde bremsen, wĂ€hrend die lange im Schatten stehenden Branchen dem Markt Halt geben." Vor den anstehenden Zahlen großer US-Banken herrschte allerdings ZurĂŒckhaltung.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 stieg am Mittag um 0,18 Prozent auf 6.212,22 Punkte. Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI CH0009980894 1,26 Prozent auf 14.052,92 Punkte und profitierte damit von den ZuwĂ€chsen der defensiven Schwergewichte. Der britische FTSE 100 GB0001383545 notierte mit einem Plus von 0,78 Prozent auf 10.738,95 Punkten nicht ganz so stark.

StĂ€rkster Sektor waren die Chemiewerte. Aktien von Givaudan CH0010645932 setzten mit einem Anstieg von 7,7 Prozent Akzente. Der Wert profitierte damit von den jĂŒngsten Quartalszahlen. Die Analysten der ZKB sprachen von einer "eindrĂŒcklichen Wachstumsbeschleunigung".

Ansonsten waren defensive Werte aus den Bereichen Nahrungsmittel und Pharma gefragt. Astrazeneca GB0009895292 legten nach einer doppelten Hochstufung durch Nordea um 2,3 Prozent zu. Roche CH0012032048 hat mit dem US-Biotechunternehmen Rona Therapeutics eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet. Dabei geht es um einen experimentellen RNAi-Wirkstoff gegen den Rezeptor ALK7. Dieser kommt vor allem im Fettgewebe vor und spielt eine wichtige Rolle bei der Speicherung und dem Abbau von Fett sowie bei der Regulierung des Energiestoffwechsels. Die Aktie gewann 1,4 Prozent.

Am Ende des Feldes lagen dagegen die Technologiewerte und hier besonders die Halbleiteraktien. Sie litten unter schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Medienberichte hatten Sorgen vor verstĂ€rkter chinesischer Konkurrenz im Bereich der KĂŒnstlichen Intelligenz geschĂŒrt. Luxuswerte gaben ebenfalls stĂ€rker nach. Sie folgten damit den enttĂ€uschenden Zahlen von LVMH FR0000121014, deren Aktien um 2,2 Prozent sanken und damit nach einer annĂ€hernden Kurshalbierung seit Jahresbeginn weiter schwĂ€chelten.

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de | GB0001383545 | AKTIEN | boerse | 70313085 |