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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax schwächer erwartet - Tech-Sorgen belasten

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 08:22 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Bei leicht nachgebenden Ölpreisen und einem unter Druck stehenden Technologiesektor dürfte der Dax DE0008469008 am Dienstag mit Abgaben starten.Rund eine Stunde vor dem Börsenauftakt signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 ein Minus von 0,1 Prozent auf 25.260 Zähler.

Bei leicht nachgebenden Ölpreisen und einem unter Druck stehenden Technologiesektor dürfte der Dax DE0008469008 am Dienstag mit Abgaben starten.

Rund eine Stunde vor dem Börsenauftakt signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 ein Minus von 0,1 Prozent auf 25.260 Zähler. An der aktuell abwärts gerichteten 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend bei derzeit rund 21.320 Punkten war der deutsche Leitindex tags zuvor zurückgeprallt. Unterstützung liefert die für den längerfristigen Kursverlauf relevante 200-Tage-Linie bei etwas über 24.860 Zählern.

Technologiewerte und hier besonders Papiere von Chipkonzernen hatten am Vortag in den USA einen schweren Stand und wurden an diesem Morgen auch in Asien verkauft. Auslöser waren neben wachsenden Zweifeln an der Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen auch technologische Fortschritte des chinesischen Speicherchipherstellers CXMT. Diese schürten Sorgen um die Marktanteile und Gewinnmargen etablierter Halbleiterkonzerne.

"Der Ausverkauf der Halbleiterwerte verschärft sich, nachdem der Broadcom-Chef vor zu hohen Erwartungen an KI und vor Finanzierungsproblemen beim Ausbau gewarnt hat", schrieben die Marktexperten der Dekabank in ihrem Morgenkommentar. Als Dax-Wert zeigte sich Infineon vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate mit minus 1,7 Prozent schwach im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Im MDax DE0008467416 sanken Suss Microtec DE000A1K0235 um 2,4 Prozent und Aixtron DE000A0WMPJ6 um 1,6 Prozent verglichen mit dem Xetra-Schluss.

Die Berichtssaison beginnt in den Vereinigten Staaten zunächst allerdings mit den Quartalsbilanzen der Großbanken. An diesem Dienstag stehen daher erst einmal JPMorgan US46625H1005 und Goldman Sachs US38141G1040 im Fokus, die hierzulande am frühen Nachmittag womöglich den Aktienkurs der Deutschen Bank bewegen könnten.

Zudem könnte der Blick erneut auf Autobauer gerichtet sein. VW DE0007664039 und deren Sportwagentochter Porsche DE000PAG9113 sowie BMW DE0005190003 werden letzte Aussagen zum abgelaufenen Quartal vor der Schweigeperiode machen.

Die am Morgen vorgelegten Verkehrszahlen von Fraport DE0005773303 für die abgelaufenen neun Monate dürften unterdessen laut Händlern "kein Treiber" für die Aktie des Flughafenbetreibers sein. Das passt zum Kursverlauf auf Tradegate: Die Aktie war nur wenig bewegt.

Zudem dürfte dem Händler zufolge der am Vorabend vom französischen Luxusgüterkonzern LVMH FR0000121014 bekannt gegebene Umsatz für dessen wichtigste Sparte Mode & Lederwaren nur begrenzt Einfluss haben auf deutsche Branchenwerte wie Adidas DE000A1EWWW0, Puma DE0006969603 oder Hugo Boss DE000A1PHFF7. Vorbörslich wurde diese Einschätzung auf Tradegate bestätigt. Bei LVMH waren die Erlöse im dritten Quartal aufgrund der schwächeren Nachfrage aus China eingebrochen.

Evonik DE000EVNK013 und BASF DE000BASF111 könnten wegen eines Pressberichts einen Blick wert sein, bewegten sich auf Tradegate aber ebenfalls kaum. Im Falle einer möglichen Übernahme von Evonik würde BASF die Zusagen des Spezialchemiekonzerns zu Standorten und Arbeitsplätzen nicht untergraben, berichtete die "Börsen-Zeitung". BASF sei bereit, entsprechende Verpflichtungen in einer Vereinbarung mit Evonik einzugehen, hieß es den Angaben zufolge von zwei dem Ludwigshafener Chemiekonzern nahestehenden Personen.

Damit seien lediglich frühere Aussagen bekräftigt worden, sagte ein Händler dazu und hält ein höheres Angebot für Evonik nur für "eine Frage der Zeit".

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de | DE0008469008 | AKTIEN | boerse | 70310231 |