ATX schließt am 3. November 2026 mit 0,40 Prozent Minus
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:57 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSATX beendet Dienstag schwächer
- Der ATX schloss am 3. November 2026 bei 6.404,80 Punkten und damit 0,40 Prozent unter dem Vortag.
- Steigende Ölpreise, geopolitische Spannungen und die erwarteten US-Kongresswahlen belasteten die Stimmung.
- Verbund und EVN gehörten zu den stärkeren Werten, während Do&Co, Banken und AT&S unter Druck standen.
Der ATX hat die Sitzung an der Wiener Börse am Dienstag, dem 3. November 2026, schwächer beendet. Nach Angaben der historischen ATX-Daten von Yahoo Finanzen lag der Schlussstand bei 6.404,80 Punkten. Gegenüber dem Vortagesschluss von 6.430,27 Punkten entspricht das einem Rückgang von 25,47 Punkten beziehungsweise 0,40 Prozent.
ATX bewegt sich in weiter Handelsspanne
Der österreichische Leitindex startete bei 6.428,23 Punkten und bewegte sich im Tagesverlauf deutlich. Das Tageshoch lag bei 6.429,10 Punkten, das Tagestief bei 6.369,41 Punkten. Damit schloss der ATX zwar unter dem Vortag, erholte sich aber vom niedrigsten Stand der Sitzung. Die Wiener Börse war am Abend bereits geschlossen; der ausgewiesene Wert ist daher als Schlussstand der Sitzung vom 3. November zu verstehen.
Ölpreise und US-Wahl im Fokus
Als Belastungsfaktoren nannte Trend wieder steigende Ölpreise nach neuen US-Angriffen auf Ziele im Iran. Brent wurde in dem Bericht mit 106,80 US-Dollar je Barrel angegeben und lag damit 1,9 Prozent über dem Montag. Höhere Energiepreise können die Inflations- und Kostensorgen an den Märkten verstärken und belasteten am Dienstag die Risikobereitschaft.
Zusätzliche Zurückhaltung herrschte vor den US-Kongresswahlen. Die Anleger warteten auf die künftigen Mehrheiten in beiden Kongresskammern; mit den Ergebnissen wurde erst am Mittwoch gerechnet. Damit blieb der politische Ausblick ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die internationalen Aktienmärkte.
Banken und Einzelwerte unter Druck
Im ATX lagen laut Trend die meisten Werte im Minus. Verbund und EVN gehörten mit Aufschlägen von 1,4 beziehungsweise 1,3 Prozent zu den stärkeren Titeln. Do&Co bildete mit einem Minus von 1,9 Prozent das Schlusslicht. Auch die schwergewichteten Bankaktien gaben nach: BAWAG verlor 0,6 Prozent, Erste Group 1,3 Prozent und Raiffeisen Bank International 0,5 Prozent. AT&S wurde zudem von der internationalen Schwäche bei Technologiewerten belastet.
Der Tagesverlust von 0,40 Prozent ordnet sich damit in einen vorsichtigen Handel ein, in dem geopolitische Nachrichten, Energiepreise und der US-Wahltermin die Richtung bestimmten. Für Anleger bleibt neben dem erreichten Schlussstand vor allem die breite Tagesspanne ein Hinweis auf die erhöhte Schwankungsbereitschaft. Weitere Berichte zum ATX finden Sie in unserer Themenübersicht.
