ATX schließt am Freitag 0,61 Prozent tiefer bei 6.436 Punkten
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 19:04 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSATX schließt im Minus
- Der ATX beendete den Handel am 30. Oktober 2026 bei 6.436 Punkten.
- Gegenüber dem Vortag verlor der österreichische Leitindex 0,61 Prozent.
- Schwache internationale Technologievorgaben und deutliche Verluste bei AT&S belasteten den Wiener Markt.
Der österreichische Leitindex ATX hat die Sitzung an der Wiener Börse am Freitag, 30. Oktober 2026, mit Verlusten beendet. Nach Angaben von GIAHANGHOA schloss das Börsenbarometer bei 6.436 Punkten. Gegenüber dem Vortagesschluss von 6.475,46 Punkten entsprach das einem Rückgang von 39,69 Punkten oder 0,61 Prozent.
Technologiesektor belastet
Der Rückgang in Wien stand im Umfeld schwächerer internationaler Technologiewerte. Die dpa berichtete, dass Europas Aktienmärkte unter Druck standen und insbesondere Halbleiterwerte nachgaben. Als Belastungsfaktoren wurden enttäuschende Aussichten von Intel sowie hohe Investitionspläne von Amazon genannt, die Zweifel an der Rentabilität des KI-Booms verstärkten.
Diese Vorgaben trafen auch den Wiener Markt. Bereits im frühen Handel wurden laut ad-hoc-news.de verhaltene internationale Technologievorgaben als Belastung für den ATX genannt.
AT&S unter den schwächsten Titeln
Besonders deutlich zeigte sich der Abgabedruck bei AT&S. Der Titel verlor im Handelsverlauf zeitweise mehr als elf Prozent und gehörte damit zu den schwächsten Aktien im ATX. Auch voestalpine, Palfinger und Lenzing standen zwischenzeitlich unter Druck. Demgegenüber lagen unter anderem die Erste Group Bank, DO, OMV und Verbund im positiven Bereich, konnten den Indexrückgang aber nicht verhindern. Die Angaben stammen aus einem Zwischenbericht von finanzen.ch.
Mit dem Freitagsschluss bleibt der ATX unter seinem Ende September erreichten Niveau. Der Rückgang des Tages ist vor diesem Hintergrund als schwächerer Abschluss einer weiterhin bewegten Oktober-Sitzung einzuordnen, ohne daraus allein eine nachhaltige Trendwende abzuleiten. Weitere Berichte zum Index finden Sie auf der ATX-Themenseite.
