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Bitcoin-Kurs bleibt nach Binance-Vorfall unter 80.000 USD

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 13:07 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich nach dem Binance-Sicherheitsvorfall wieder über 77.000 USD, bleibt aber unter der Marke von 80.000 USD. Anleger beobachten nun die Stabilität der Auszahlungen und das Vertrauen in Kryptobörsen.

Bitcoin zwischen Erholung und Vertrauensfrage

  • Der Bitcoin-Kurs lag beim Abruf am 2. November 2026 bei 77.833,4 USD.
  • Ein Sicherheitsvorfall bei Binance und der Diebstahl von rund 6,3 Milliarden USD prägen den Kryptomarkt.
  • Binance nahm Auszahlungen schrittweise wieder auf und erklärte, 95 Prozent der gestohlenen Vermögenswerte ersetzt zu haben.
  • Für Anleger bleiben die Zone unter 80.000 USD und die Vertrauensentwicklung bei Kryptobörsen wichtige Beobachtungspunkte.
Bitcoin, XCCRYPTOBTC0, Illustration mit AI erstellt.

Der Bitcoin-Kurs steht nach dem schweren Sicherheitsvorfall bei Binance weiter im Mittelpunkt des Kryptomarkts. Auf der deutschsprachigen Kursseite von Investing.com waren beim Abruf am 2. November 2026 um 12:29:48 Berliner Zeit 77.833,4 USD je Bitcoin ausgewiesen. Die Seite bezeichnet das Instrument eindeutig als BTC/USD und führt Bitcoin als Kryptowährung.

Bitcoin bleibt unter 80.000 USD

Der aktuelle Stand liegt unter der psychologisch wichtigen Marke von 80.000 USD. Die von Investing.com ausgewiesene Tagesspanne reichte beim Abruf von 77.833,4 bis 78.813,6 USD. Für die längerfristige Einordnung nennt die Kursseite eine 52-Wochen-Spanne von 57.832,5 bis 110.736,3 USD. Die Marktkapitalisierung wurde mit 1,56 Billionen USD angegeben, das 24-Stunden-Volumen mit 15,14 Milliarden USD. Bitcoin belegte in der dortigen Rangliste Platz eins.

Eine prozentuale Veränderung gegenüber dem UTC-Tagesschluss des 1. November wird hier nicht ausgewiesen, weil für diese Vergleichsbasis kein verifizierter Schlusskurs vorliegt. Die genannten Werte sind daher als beim jeweiligen Abruf gelesene Kurs- und Marktdaten zu verstehen, nicht als künstlich auf eine andere Zeitbasis umgerechnete Tagesbewegung.

Binance-Vorfall belastet das Vertrauen

Der Nachrichtenfokus richtet sich zugleich auf Binance. Reuters, veröffentlicht über Rappler, berichtete am 2. November von Auszahlungen in Höhe von 3,64 Milliarden USD nach einem Sicherheitsvorfall, bei dem rund 6,3 Milliarden USD gestohlen worden seien. Binance habe erklärt, 95 Prozent der gestohlenen Vermögenswerte ersetzt zu haben und Auszahlungen schrittweise wieder zu öffnen. Das FBI schrieb den Angriff laut dem Bericht der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor zu; diese Zuordnung ist eine behördliche Einschätzung und keine Feststellung über den Bitcoin-Code selbst.

Für Bitcoin ist der Vorfall vor allem ein Vertrauens- und Liquiditätsthema auf der Börsenebene. Morningstar mit Dow-Jones-Bericht meldete für den Montagmorgen einen Bitcoin-Stand von 78.233 USD und ein zwischenzeitliches Tief von 76.377 USD am Freitag. Der Bericht stellte zugleich fest, dass Binance die Auszahlungen nach Sicherheitsprüfungen wieder aufgenommen hatte.

Worauf Anleger jetzt achten

Im Vordergrund stehen damit die Stabilität der Auszahlungen, die weitere Entwicklung des Börsenvertrauens und die Fähigkeit des Marktes, sich oberhalb der jüngsten Tiefs zu halten. Die Kursdaten zeigen eine Erholung gegenüber dem Freitagstief, aber weiterhin deutlichen Abstand zum 52-Wochen-Hoch. Der Bitcoin-Kurs bleibt deshalb ein von hoher Schwankungsbreite geprägter Marktindikator; der Binance-Vorfall ist nicht mit einer technischen Störung des Bitcoin-Netzwerks gleichzusetzen.

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