EUDI-Wallet, eIDAS 2.0

Bundesminister Dr. Wildberger prĂ€sentiert EUDI-Wallet: sproof vertritt Österreich bei deutschem Launch in Berlin

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 09:15 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

Berlin/Salzburg - Das Bundesministerium fĂŒr Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) treibt die EinfĂŒhrung der europĂ€ischen Brieftasche fĂŒr digitale IdentitĂ€ten voran. Bundesminister Dr. Karsten Wildberger hat am Mittwoch ausgewĂ€hlte Launch-Partner zu einem Strategie-Roundtable nach Berlin geladen. Als österreichischer Technologieanbieter demonstriert das Salzburger RegTech-Unternehmen sproof marktfĂ€hige Anwendungen fĂŒr den bundesweiten Start am 2. Januar 2027. Gemeinsam mit der Paracelsus Medizinischen PrivatuniversitĂ€t (PMU) als deutscher Relying Party zeigt sproof, wie grenzĂŒberschreitende AblĂ€ufe ohne MedienbrĂŒche funktionieren.

Bundesminister Dr. Wildberger prĂ€sentiert EUDI-Wallet: sproof vertritt Österreich bei deutschem Launch in Berlin
sproof-Management - Bild: Carina Brunnelli ĂŒber pressetext.de

Mit dem Rollout der EUDI-Wallet am 2. Januar 2027 schafft die EuropĂ€ische Union ein einheitliches Fundament fĂŒr digitale Transaktionen. Deutschland nutzt diese Vorgabe fĂŒr eine grundlegende Modernisierung der eigenen IdentitĂ€tsinfrastruktur. Die bisherige Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises konnte sich im Alltag der breiten Masse nie flĂ€chendeckend durchsetzen. Mit der EUDI-Wallet forciert die Bundesregierung nun den strategischen Anschluss im europĂ€ischen Digitalisierungsvergleich.

Dass dieses Vorhaben im politischen Alltag und im öffentlichen Diskurs inzwischen herausragende Beachtung findet, liegt maßgeblich an der Initiative von Minister Wildberger. UnterstĂŒtzt wird dieser Neuanfang durch Akteure wie die Common Codes GmbH, die als modern organisierte Innovationsagentur frischen Wind in die deutsche Digitalpolitik bringt. Ziel ist es, bĂŒrokratische HĂŒrden abzubauen und praxistaugliche Software in den Mittelpunkt zu rĂŒcken.

Reale Workflows statt theoretische Konzepte

Bei dem ministeriellen Roundtable im Bundesministerium fĂŒr Digitales und Staatsmodernisierung diskutierte Minister Wildberger mit Vertretern der Wirtschaft den aktuellen Stand der Wallet. Auf der anschließenden Pressekonferenz wurden die offiziellen Launch-Partner prĂ€sentiert. sproof ĂŒbernimmt dabei eine zentrale BrĂŒckenfunktion zwischen der staatlichen Wallet-Infrastruktur und der operativen Unternehmenswirklichkeit. Über sproof Ident und den integrierten Unified EUDI-Wallet Connector erhalten Betriebe einen unkomplizierten Zugang zum neuen IdentitĂ€tsraum. Bildungs- und BeschĂ€ftigungsnachweise, Vollmachten oder Altersabfragen lassen sich kĂŒnftig direkt in bestehende Vertragsprozesse einbetten.

"Als binationale UniversitĂ€t mit Standorten in Salzburg und NĂŒrnberg benötigen wir digitale AblĂ€ufe, die lĂ€nderĂŒbergreifend und rechtssicher greifen", betont Daniel Nobis, CIO der Paracelsus Medizinischen PrivatuniversitĂ€t (PMU). "Die EUDI-Wallet entfaltet ihren Wert nur dann, wenn verifizierende Stellen wie UniversitĂ€ten oder Arbeitgeber die Daten ohne MedienbrĂŒche auslesen können. Gemeinsam mit sproof testen wir diese Prozesse vorab unter realen Bedingungen."

sproof bindet Unternehmen grenzĂŒberschreitend an das Wallet-Ökosystem an

"Eine digitale Brieftasche stiftet erst dann Nutzen, wenn Unternehmen sie ohne HĂŒrden in ihr TagesgeschĂ€ft einbinden können", erklĂ€rt Dr. Clemens Brunner, Co-Founder und CEO von sproof. "Deutschland holt bei der digitalen IdentitĂ€t jetzt spĂŒrbar auf. Wir öffnen Unternehmen den Weg in das Wallet-Ökosystem und erproben die konkreten AnwendungsfĂ€lle bereits heute unter realen Bedingungen. Dass wir als österreichischer Partner auf der MinisterbĂŒhne stehen, unterstreicht unsere Rolle fĂŒr reibungslose AblĂ€ufe im gesamten DACH-Raum."

Die Einbindung von sproof stellt zudem sicher, dass grenzĂŒberschreitende AblĂ€ufe zwischen Österreich und Deutschland von Beginn an reibungslos funktionieren. sproof bĂŒndelt bereits ĂŒber 30 europĂ€ische IdentitĂ€tsverfahren in einer standardisierten REST-API.

Technologische SouverĂ€nitĂ€t gegenĂŒber US-Infrastrukturen

Ein wesentlicher Schwerpunkt der ministeriellen Initiative betrifft die DatensouverĂ€nitĂ€t. Zahlreiche Identifikations- und Signaturverfahren stĂŒtzen sich weiterhin auf Cloud-Strukturen US-amerikanischer Technologiekonzerne. Diese Infrastrukturen unterliegen dem US Cloud Act. Das US-Gesetz verpflichtet Anbieter dazu, Behörden auch dann Datenzugriff zu gewĂ€hren, wenn die Server in Europa stehen.

sproof schließt dieses Risiko durch eine rein europĂ€ische Wertschöpfungskette systematisch aus. Die gesamte Plattform wird ausnahmslos in Europa entwickelt und auf europĂ€ischen Servern betrieben. Zudem verankert sproof qualifizierte Signaturen und PrĂŒfhistorien manipulationssicher direkt im PDF-Dokument. Dadurch bleiben Dokumente auch ohne Bindung an externe Cloud-Systeme dauerhaft beweisbar.

"EuropĂ€ische Vertrauensdienste dĂŒrfen keine juristischen HintertĂŒren fĂŒr Drittstaaten öffnen", betont Dr. Fabian Knirsch, Co-Founder und CEO von sproof. "Wer sensible Nachweise wie Vollmachten verarbeitet, benötigt nachweisbare ImmunitĂ€t gegenĂŒber Zugriffen aus Drittstaaten. Wir stellen sicher, dass Wirtschaft und Verwaltung den Stichtag am 2. Januar 2027 ohne Compliance-Risiken als strategischen Effizienzhebel nutzen können."

Weitere Fotos unter: https://www.picdrop.com/bmds/mfVqVt4xVz

Über die sproof GmbH Die sproof GmbH mit Sitz in Salzburg und Wien ist die europĂ€ische Expertin fĂŒr digitale Signaturlösungen und IdentitĂ€tsprĂŒfungen. Mit einer modularen Plattform vereint sproof beide Prozesse in einem nahtlosen, rechtskonformen Workflow. Das Ziel: Unternehmen in Europa dabei zu unterstĂŒtzen, ihre Vertrags- und Onboarding-Prozesse vollstĂ€ndig zu digitalisieren – mit maximalem Vertrauen, eIDAS-KonformitĂ€t, strengem Datenschutz und einem klaren Fokus auf europĂ€ische digitale SouverĂ€nitĂ€t. Die flexibel kombinierbaren Produktmodule von sproof – darunter sproof Sign, sproof Fastlane, sproof Ident, sproof Widget, sproof Validate und sproof eID Hub – lassen sich als fertige Web-Anwendung, ĂŒber API-Integration oder direkt in Office-Tools einbinden.

(Ende)

Aussender: sproof GmbH Ansprechpartner: Bennet Dietrich Tel.: +43 5 0423 33 E-Mail: presse@sproof.com Website: www.sproof.com

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