Devisen: Euro gibt zum US-Dollar nach
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 20:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWSIm New Yorker Handel kostete die GemeinschaftswÀhrung zuletzt 1,1135 US-Dollar. Er nÀherte sich damit dem tiefsten Stand seit Mai 2025, der vor knapp zwei Wochen mit 1,1113 Dollar erreicht worden war. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1150 (Montag: 1,1188) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8968 Euro.
Die Unsicherheit in Frankreich lastete auf dem Euro. In dem von Protesten und Ausschreitungen geplagten Nachbarland ist das Verbrauchervertrauen im Oktober auf den tiefsten Stand seit 2013 gefallen. Neben den Unruhen verunsicherten die hohe Inflation und die steigende Arbeitslosigkeit die französischen Verbraucher.
In den USA hingegen hat sich das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen im Oktober unerwartet aufgehellt. In erster Linie sei dies auf eine positivere EinschĂ€tzung der aktuellen und erwarteten Konjunkturlage zurĂŒckzufĂŒhren, sagte Senior Ăkonom Fergus McCormick.
Im weiteren Wochenverlauf dĂŒrfte die Geldpolitik der groĂen Notenbanken den Markt bewegen. Am Mittwoch steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank und am Donnerstag die der EuropĂ€ischen Zentralbank an. ZinsĂ€nderungen werden dabei nicht erwartet.
