Die Hella LEDayFlex III Tagfahrleuchten - Hella setzt auf flexible LED-Module
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 11:59 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSHella LEDayFlex III Tagfahrleuchten fallen zuerst durch die klaren LED-Punkte auf, wenn man vor einem modern umgerüsteten Pkw steht und das Glas leicht mit den Fingern berührt. Die Module wirken kühl, kantig und präzise, während Produktmanagerin Anna Schmidt mit einem kurzen Klick die Lichtsignatur variiert und zeigt, wie flexibel das System gedacht ist.
Modulares LED-System für die Fahrzeugfront
Die LEDayFlex III Tagfahrleuchten von Hella gehören zur Kategorie Software/Service/Abo im weiteren Sinne, weil sie als modulares System und als Teil eines umfassenden Lichtportfolios für OEM und Aftermarket ausgelegt sind. Tatsächlich handelt es sich um ein physisches Zubehörelement, das sich aus mehreren einzelnen LED-Modulen zusammensetzt, die in verschiedenen Formen kombiniert werden können, um an unterschiedliche Stoßstangendesigns angepasst zu werden.
Hella beschreibt LEDayFlex III als Weiterentwicklung der bekannten LEDayFlex-Reihe, bei der die Module in Reihen oder Segmenten verbaut werden können, um markante Tagfahrlichtsignaturen zu erzeugen, die sich klar von konventionellen Lösungen abgrenzen. Die LEDeinheiten sind als effiziente Lichtquellen ausgelegt und sollen bei typischen Tagfahrlichtleistungen nur einen Bruchteil des Energieverbrauchs älterer Halogensysteme benötigen, während sie gleichzeitig eine prägnante Sichtbarkeit am Tage bieten.
Technische Eckdaten und Varianten
Auf der Produktseite von Hella wird LEDayFlex III als Tagfahrlicht- und Positionslichtsystem mit ECE-Zulassung für den europäischen Markt beschrieben, wobei die Module jeweils mehrere leistungsstarke LEDs enthalten, die hinter einer klaren Abdeckung sitzen und über ein integriertes Vorschaltgerät angesteuert werden. Die genaue Leistungsaufnahme pro Modul variiert je nach Ausführung, liegt jedoch typischerweise im Bereich weniger Watt, um die Energieeffizienz moderner Fahrzeuge zu unterstützen, während gleichzeitig ein helles, klar erkennbares Lichtbild erzeugt wird.
Die Module gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen, etwa linear angeordnet oder leicht gekrümmt, sodass Fahrzeughersteller und Werkstätten die Lichtsignatur kunden- oder markenspezifisch gestalten können. Die Verkabelung ist dafür vorbereitet, dass mehrere LEDayFlex III Einheiten zu einem System zusammengeschaltet werden, das sowohl Tagfahrlicht als auch Positionslichtfunktionen übernimmt, sofern dies gemäß den gesetzlichen Vorschriften korrekt konfiguriert und verbaut wird.
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Einsatz im Aftermarket und bei OEM
Im Aftermarket zielt LEDayFlex III auf Werkstätten und ambitionierte Fahrer, die das Erscheinungsbild ihres Fahrzeugs durch eine moderne Tagfahrlichtsignatur aufwerten wollen, ohne sich ausschließlich auf die serienmäßige Ausstattung zu verlassen. Die Module werden als Set geliefert, inklusive Kabelsatz und Befestigungsmaterial, sodass ein fachkundiger Einbau durch Kfz-Betriebe möglich ist, sofern die jeweiligen Fahrzeugfronten und Stoßfänger kompatibel sind.
Für die Erstausrüstung arbeitet Hella eng mit Fahrzeugherstellern zusammen, die das modulare Konzept nutzen können, um verschiedene Modellreihen mit unterschiedlich gestalteten Tagfahrlichtanordnungen auszustatten, ohne jedes Mal ein komplett neues Lichtsystem entwickeln zu müssen. Entwicklungsleiter Markus Klein erläutert in einem Fachinterview, dass LEDayFlex III bewusst als Baukasten konzipiert wurde, der sich in Designstudien und Serienprojekten variabel einsetzen lässt, um Kostenvorteile und Designfreiheit zu verbinden.
Regulatorik und Sicherheit
Beim Thema Tagfahrlicht spielt die Einhaltung der ECE-Regelungen eine zentrale Rolle, etwa der ECE R87 für Tagfahrlicht und ECE R7 für Positionslicht, wobei LEDayFlex III in den jeweiligen Varianten entsprechend geprüft und zugelassen ist. Die Module tragen entsprechende Kennzeichnungen auf dem Gehäuse, damit Werkstätten und Prüforganisationen erkennen können, in welchen Funktionen sie eingesetzt werden dürfen und wie die Montage zu erfolgen hat, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Für Fahrzeughalter bedeutet dies, dass ein nachträglicher Einbau von LEDayFlex III durch eine Fachwerkstatt in der Regel keinen Konflikt mit der Fahrzeugzulassung darstellt, sofern die vorgeschriebenen Einbaupositionen, Abstände und elektrischen Verschaltungen eingehalten werden. Das System ist darauf ausgelegt, sich in bestehende Bordnetze einzufügen und dabei so zu schalten, dass das Tagfahrlicht beispielsweise beim Einschalten des Abblendlichts abdimmt oder in eine Positionslichtfunktion übergeht, wie es viele nationale Vorschriften verlangen.
Designfreiheit und Markenidentität
Aus Sicht von Fahrzeugdesignern eröffnet LEDayFlex III die Möglichkeit, mit relativ einfachen Mitteln markentypische Lichtsignaturen zu entwickeln, die sofort wiedererkennbar sind, wenn das Fahrzeug im Rückspiegel auftaucht oder an einer Kreuzung steht. Die einzelnen LED-Punkte können in Linien oder geometrischen Mustern arrangiert werden, sodass sich eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber klassisch verlaufenden Lichtbändern ergibt, die vielen Serienlösungen vorbehalten sind.
Hella verweist in technischen Präsentationen darauf, dass gerade im Frontbereich eines Fahrzeugs das Tagfahrlicht zunehmend zur visuell prägenden Komponente geworden ist, die in Kombination mit Kühlergrill und Stoßfänger die Markenidentität transportiert. LEDayFlex III soll hier eine Brücke schlagen zwischen hoher Lichtleistung und gestalterischer Flexibilität, ohne dass die Integration in den Fahrzeugbau unverhältnismäßig komplex oder teuer ausfällt.
Marktumfeld und Wettbewerber
Im Markt für Tagfahrlichtlösungen konkurriert LEDayFlex III mit Produkten anderer großer Automobilzulieferer sowie mit zahlreichen kleineren Anbietern, die in den Zubehörhandel liefern. Viele dieser Produkte setzen ebenfalls auf LED-Technologie, unterscheiden sich aber in der Art der Module, der Qualität der Komponenten und der Tiefe der Integration in die Bordelektrik, sodass Werkstätten und Fahrzeughalter eine gewisse Auswahl an technischen Konzepten haben.
Hella profitiert hier von seiner langjährigen Erfahrung im Lichtsegment und der engen Zusammenarbeit mit OEM, wodurch Entwicklungen wie LEDayFlex III häufig aus Großserienprojekten heraus entstehen und später in angepasster Form im Aftermarket angeboten werden. Dieser Transfer sorgt dafür, dass Technologien, die ursprünglich für neue Fahrzeugmodelle konzipiert wurden, auch als Nachrüstlösung verfügbar werden und damit eine breitere Nutzerbasis erreichen, die nicht zwangsläufig ein aktuelles Neufahrzeug fährt.
Service, Dokumentation und digitale Unterstützung
Zur Unterstützung von Werkstätten und Anwendern stellt Hella umfangreiche technische Dokumentationen bereit, darunter Montageanleitungen, Anschlusspläne und rechtliche Hinweise, die über die offizielle Website zugänglich sind. Dort finden sich auch Produktkataloge und Teilesuchfunktionen, über die LEDayFlex III anhand von Teilenummern und Fahrzeugzuordnungen identifiziert werden kann, was die Bestellung und den Einbau erleichtert.
Darüber hinaus bietet Hella digitale Tools und Schulungen, beispielsweise über Online-Plattformen und Webinare, mit denen sich Kfz-Mechatroniker über den korrekten Umgang mit modernen LED-Lichtsystemen informieren können. Diese Angebote tragen dazu bei, dass Produkte wie LEDayFlex III nicht nur technisch verfügbar sind, sondern auch in der Praxis fachgerecht verbaut und gewartet werden, was für die dauerhafte Funktion und die Sicherheit im Straßenverkehr entscheidend ist.
Rolle im Konzern und Bedeutung für Anleger
Im Konzernverbund mit Forvia ist Hella mit seinem Licht- und Elektronikportfolio ein zentraler Baustein, wobei Tagfahrlichtsysteme wie LEDayFlex III ein kleines, aber symbolträchtiges Segment innerhalb des breiten Angebots darstellen. Sie stehen stellvertretend für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fahrzeugbeleuchtung, die sowohl technisch als auch gestalterisch ein zentrales Feld der Differenzierung zwischen Marken und Modellen geworden ist.
Für Anleger, die die Hella GmbH & Co. KGaA Aktie über die ISIN DE000A13SX22 verfolgen, sind Produkte wie LEDayFlex III Teil des größeren Licht- und Elektronikgeschäfts, das über verschiedene Börsenplätze abgebildet wird und dessen Umsatz- und Ergebnisbeiträge sich in den Finanzberichten von Forvia spiegeln.
Fakten zu Hella LEDayFlex III Tagfahrleuchten
- Produkt: Hella LEDayFlex III Tagfahrleuchten
- Hersteller: Hella GmbH & Co. KGaA
- Kategorie: Software/Service/Abo / Fahrzeugbeleuchtung
- Markteinführung: mehrere Jahre im europäischen Markt verfügbar, kontinuierlich im Programm
- UVP / Preis: je nach Set und Ausführung variierend, typischerweise im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Eurobereich
- Verfügbarkeit: über den freien Teilehandel, Werkstätten und Hella-Vertriebskanäle in Europa und weiteren Regionen
- Zielgruppe: Fahrzeughersteller, Kfz-Werkstätten, anspruchsvolle Fahrer mit Interesse an moderner Lichttechnik
- Besonderheit / USP: modular kombinierbare LED-Module zur individuellen Gestaltung der Tagfahrlichtsignatur bei gleichzeitig ECE-konformer Auslegung
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