Dow Jones vor US-Start: 51.770 Punkte und mehrere Wochentreiber im Blick
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 09:36 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDow vor richtungsweisender Woche
- Der Dow Jones schloss am 30. Oktober 2026 bei 51.770,31 Punkten und verlor 1,09 Prozent.
- Vor dem US-Handelsstart richten sich die Blicke auf die US-Zwischenwahlen, Apple-Zahlen und neue Konjunkturdaten.
- Der Arbeitsmarktbericht am Freitag könnte die Erwartungen an den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank beeinflussen.
Der Dow Jones Industrial Average geht mit einem Schlussstand von 51.770,31 Punkten in den US-Handel am Montag, 2. November 2026. Am Freitag, 30. Oktober, verlor der Leitindex 572,25 Punkte beziehungsweise 1,09 Prozent. Der konkrete US-Aktienhandel hatte zum Zeitfenster des Vorberichts in deutscher Zeit noch nicht begonnen.
Die Schlussdaten vom 30. Oktober veröffentlichte die Associated Press über Yahoo Finance. Der Rückgang erfolgte vor dem Hintergrund einer deutlichen Schwäche bei Technologiewerten. Nach Angaben von Reuters belasteten Sorgen über die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und die Perspektiven der Technologiekonzerne die Stimmung.
Mehrere Impulse für die Wall Street
Zum Wochenauftakt stehen zunächst die US-Zwischenwahlen am Dienstag und die nach Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen von Apple im Mittelpunkt. Der Wochenkalender enthält zudem den ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Am Freitag folgt der Arbeitsmarktbericht für Oktober. Von Dow Jones befragte Ökonomen erwarten laut CNBC 55.000 neu geschaffene Stellen.
Die vorbörslichen Vorgaben waren zunächst freundlicher: Laut Yahoo Finance lagen die Dow-Jones-Futures am Sonntagabend um 18:18 Uhr US-Ostküstenzeit bei 52.016 Punkten und damit 0,17 Prozent höher. Dieser Futures-Wert ist eine vorbörsliche Indikation und kein offizieller Indexstand der Montagssitzung.
Arbeitsmarkt als Zinstest
Die Beschäftigungsdaten erhalten zusätzliches Gewicht, weil die Erwartungen an den weiteren Kurs der Federal Reserve zuletzt uneinheitlich waren. Ein deutlich stärkerer oder schwächerer Arbeitsmarktbericht könnte deshalb die Einschätzung zu den Zinsen und damit die Bewertung von US-Aktien verändern. Eine belastbare Richtung für den Dow lässt sich aus den vorbörslichen Futures allein nicht ableiten.
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