Irans, PrÀsident

Irans PrÀsident beklagt 'Politik der Gewalt'

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 17:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Irans PrÀsident hat in New York eine internationale Ordnung der "GewalttÀtigen" beklagt.

"Wir dĂŒrfen keine Welt schaffen, in der militĂ€rische Macht an die Stelle der LegitimitĂ€t tritt, Sanktionen an die Stelle der Diplomatie, Terror an die Stelle der Politik und Krieg an die Stelle des Dialogs", sagte Massud Peseschkian bei der UN-Generaldebatte.

"Wenn internationales Recht nur dann umgesetzt wird, wenn es mit den Interessen der MĂ€chtigen vereinbar ist, werden mehr LĂ€nder zu dem Schluss kommen, dass sie sich zur GewĂ€hrleistung ihrer Sicherheit allein auf ihre eigene Macht stĂŒtzen mĂŒssen", warnte der iranische PrĂ€sident.

Er kritisierte auch Worte von US-PrĂ€sident Donald Trump: "Er soll wissen, dass die Drohung gegen unsere Nation uns geschlossener macht, stĂ€rker macht und den Widerstand der Iraner vergrĂ¶ĂŸert", sagte Peseschkian. "Iran streckt der Welt die Hand zur Zusammenarbeit entgegen. Wir rufen die Welt nicht zu einem weiteren Krieg auf, sondern zu Frieden und Gerechtigkeit." Weiter sagt er: "Entweder werden wir die Sicherheit miteinander schaffen, oder wir werden die Unsicherheit miteinander ertragen."

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