SouverÀnitÀt, Cloud Act

Retarus-Studie: E-Mail-SouverÀnitÀt bleibt hÀufig nur Anspruch

08.06.2026 - 16:15:00 | pressetext.de

MĂŒnchen - 80 Prozent der europĂ€ischen Unternehmen glauben, ihre E-Mail-Kommunikation weitgehend unter Kontrolle zu haben. Dennoch gibt gleichzeitig etwa die HĂ€lfte an, von außereuropĂ€ischen Anbietern abhĂ€ngig zu sein. Das zeigt eine aktuelle Studie von Retarus (http://www.retarus.com/de), die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Researchscape in Deutschland, Frankreich und Spanien durchgefĂŒhrt hat. 56 Prozent der Befragten befĂŒrchten zudem, dass ihre Daten damit extraterritorialen Gesetzen wie dem US-amerikanischen CLOUD Act unterliegen könnten.

MĂŒnchen - 80 Prozent der europĂ€ischen Unternehmen glauben, ihre E-Mail-Kommunikation weitgehend unter Kontrolle zu haben. Dennoch gibt gleichzeitig etwa die HĂ€lfte an, von außereuropĂ€ischen Anbietern abhĂ€ngig zu sein. Das zeigt eine aktuelle Studie von Retarus ( http://www.retarus.com/de ) , die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Researchscape in Deutschland, Frankreich und Spanien durchgefĂŒhrt hat. 56 Prozent der Befragten befĂŒrchten zudem, dass ihre Daten damit extraterritorialen Gesetzen wie dem US-amerikanischen CLOUD Act unterliegen könnten.

Kontrolle ĂŒber die eigene E-Mail-Kommunikation zu haben, bedeutet weit mehr als sich allein auf stabile Systeme und reibungslose AblĂ€ufe zu verlassen. Sie umfasst die FĂ€higkeit, Prozesse eigenstĂ€ndig zu steuern, rechtliche Risiken zu ĂŒberblicken und im Ernstfall unabhĂ€ngig von Dritten handlungsfĂ€hig zu bleiben. Die Studienergebnisse zeigen jedoch: Nur 61 Prozent der befragten Unternehmen geben an, ihre Richtlinien eigenstĂ€ndig umsetzen zu können und 49 Prozent sind in der Lage, E-Mail-Konten zu verwalten oder zu migrieren, ohne dabei von ihrem Dienstleister abhĂ€ngig zu sein.

SouverÀnitÀt bleibt in erster Linie Anspruch

89 Prozent der befragten Unternehmen betrachten SouverĂ€nitĂ€t als strategische PrioritĂ€t; 94 Prozent nennen sie sogar als ausschlaggebendes Kriterium bei der Dienstleisterwahl. Die Studie identifiziert dabei ein weit verbreitetes MissverstĂ€ndnis: Viele Unternehmen setzen das Hosting von Daten in Europa fĂ€lschlicherweise mit Datenschutz und Kontrolle gleich. Entscheidend ist jedoch nicht allein der Speicherort, sondern der Rechtsrahmen, dem der Anbieter unterliegt und damit die Frage, wer unter welchen Bedingungen Zugriff auf Daten verlangen kann. 77 Prozent der befragten Organisationen verfĂŒgen zwar nach eigenen Angaben ĂŒber zertifizierte und ĂŒberprĂŒfbare vertragliche Garantien zu Speicherort und Zugangsbedingungen. 22 Prozent rĂ€umen jedoch ein, dass diese Garantien nur teilweise greifen.

Regulatorischer Druck macht Nachweisbarkeit zur Pflicht

Mit Regulatorien wie NIS2 und DORA verschiebt sich der Compliance-Maßstab grundlegend. Unternehmen mĂŒssen die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen belegen, AblĂ€ufe lĂŒckenlos dokumentieren und im Audit-Fall schnell verwertbare Nachweise erbringen. 92 Prozent der Befragten halten vor diesem Hintergrund ein umfassendes und transparentes Reporting fĂŒr unverzichtbar und 88 Prozent wollen den E-Mail-Verkehr ĂŒber eigene Regeln aktiv steuern können. TatsĂ€chlich sind aber nur 41 Prozent sind in der Lage, kurzfristig auf eine Audit-Anfrage zu reagieren. In den ĂŒbrigen FĂ€llen ist eine aufwendige Vorbereitung notwendig. Dabei mĂŒssen AblĂ€ufe rekonstruiert und Informationen zusammengefĂŒhrt werden. 52 Prozent der Unternehmen geben zudem an, pro Jahr drei- bis fĂŒnfmal auf ihre Daten zugreifen oder diese fĂŒr PrĂŒfzwecke aufbereiten zu mĂŒssen.

Lokaler Support entscheidet im Ernstfall

Die Studie zeigt auch: Support ist lĂ€ngst kein nachrangiges Servicekriterium mehr. 84 Prozent der befragten Unternehmen halten lokalen Support fĂŒr unverzichtbar oder sehr wichtig und 83 Prozent erwarten einen erreichbaren und reaktionsschnellen Dienstleister. Denn lokaler Support gewinnt im SouverĂ€nitĂ€tskontext zusĂ€tzlich an Bedeutung. Sensible Daten und Metadaten verlassen die EU nicht, und externe Mitarbeiter erhalten keinen Zugriff auf kritische Informationen. Zudem sind kurze Reaktionszeiten essenziell, da im Störungsfall der schnelle Austausch mit einem qualifizierten Ansprechpartner darĂŒber entscheidet, ob ein Vorfall eingedĂ€mmt werden kann oder eskaliert. Fast 46 Prozent gaben an, dass fehlender lokaler Support ein ausschlaggebender Grund fĂŒr einen Anbieterwechsel wĂ€re.

"Systemarchitekturen sind heute deutlich komplexer als noch vor wenigen Jahren. Dadurch entstehen Risiken und AbhĂ€ngigkeiten, deren Auswirkungen viele Unternehmen nicht vollstĂ€ndig erkennen. Was dem Blick entgeht, entzieht sich jedoch im Ernstfall auch der Kontrolle. Deshalb mĂŒssen Unternehmen ihre E-Mail-Infrastruktur so gestalten, dass sie unabhĂ€ngig vom Anbieter handlungsfĂ€hig bleiben und jederzeit eigenstĂ€ndig reagieren können", sagt Martin Hager, CEO und GrĂŒnder von Retarus. "Unternehmen mĂŒssen dringend ihre AbhĂ€ngigkeiten kritisch hinterfragen und genau prĂŒfen, ob Transparenz, Kontrolle und Nachweisbarkeit objektiv – und nicht nur auf dem Papier – gewĂ€hrleistet sind."

Das wachsende Bewusstsein fĂŒr SouverĂ€nitĂ€t, Kontrolle und Compliance schlĂ€gt sich in der Praxis jedoch noch zu selten in konkreten Maßnahmen nieder. Solange Unternehmen die tatsĂ€chlichen Voraussetzungen echter HandlungsfĂ€higkeit nicht vollstĂ€ndig durchdringen, werden sich Verhalten und Sicherheitsniveau kaum verĂ€ndern. Wer langfristig rechtlich abgesichert und operativ unabhĂ€ngig agieren will, kommt an europĂ€ischen Anbietern, die lokale Datenverwaltung und nachweisbare Compliance-Standards verbinden, nicht vorbei.

Den vollstĂ€ndigen Studien-Report "Retarus Enterprise E-Mail Report 2026 – SouverĂ€nitĂ€t" finden Sie hier ( https://www.retarus.com/wp-content/uploads/2026/03/Retarus-Enterprise-E-Mail-Report-2026-Souveraenitaet.pdf ) .

Den Selbsttest "Benchmark: Wie souverÀn ist Ihre E-Mail?" finden Sie hier ( https://www.retarus.com/de/survey/e-mail-benchmark-souveraenitaet/ ) .

Über Retarus Retarus ist ein globaler Anbieter von APIs, Gateways und Applikationen fĂŒr Messaging, E-Mail Management und den Austausch strukturierter Daten fĂŒr GeschĂ€ftsprozesse. Mit top Performance, Sicherheit und Datenschutz, bereitgestellt in weltweit verteilten, selbst betriebenen Rechenzentren. Mit Hauptsitz in MĂŒnchen wurde Retarus 1992 gegrĂŒndet, ist inhabergefĂŒhrt und stolz auf seine Innovationskraft. Das Unternehmen beschĂ€ftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 15 Niederlassungen auf drei Kontinenten. Retarus-Dienste werden von den fĂŒhrenden Unternehmen der Welt eingesetzt. Der Vertrieb erfolgt direkt und in enger Zusammenarbeit mit ausgewĂ€hlten Partnern. Analysten bestĂ€tigen laufend die hervorragende QualitĂ€t und VerlĂ€sslichkeit von Retarus. Mehr Informationen: http://www.retarus.com

(Ende)

Aussender: retarus GmbH Ansprechpartner: Lena Eisensehr Tel.: +49 89 5528 1400 E-Mail: press@de.retarus.com Website: www.retarus.com

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | boerse | 69501279 |