(Instock) Der Einbruch des Ăâlpreises stĂÂŒtzte den Gesamtmarkt: Am Ende legte der Dow Jones-Index 54 ZĂ€hler auf 12.305 Punkte, der S&P 500 3 ZĂ€hler auf 1.399 Punkte zu. Das neue Dow-Allzeithoch liegt bei 12.325 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index nach einem schwachen Start 6 ZĂ€hler auf 2.449 Punkte an.
Entwarnung gab es von der Inflationsfront: Im Oktober sind die Verbraucherpreise stĂ€rker als erwartet um 0,5 Prozent (Prognose: - 0,2 Prozent) gesunken, die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel um 0,1 Prozent (Prognose: + 0,2 Prozent) gestiegen Ăâ das geringste Wachstum seit acht Monaten. Am Rentenmarkt stieg die Rendite der richtungsweisenden 10-jĂ€hrigen Staatsanleihe dennoch auf 4,66 Prozent (+ 4 Stellen), die der 30-jĂ€hrigen Staatsanleihe auf 4,73 Prozent (+ 3 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2830 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 618,40 Dollar.
Im Blickpunkt
Hewlett-Packard (+ 0,8 Prozent auf 40,13 Dollar) steigerte den Gewinn im vierten GeschĂ€ftsquartal von 416 Millionen auf 1,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten ĂÂŒbertraf mit 68 Cents die Prognose von 64 Cents. Der Umsatz weitete sich ebenfalls stĂ€rker als erhofft von 22,9 auf 24,6 Milliarden Dollar aus. Nachbörslich legt der Kurs 0,9 Prozent auf 40,50 Dollar zu.
FĂÂŒr die Kaffeehauskette Starbucks (+ 1,2 Prozent auf 39,43 Dollar) wurden 17 Cents Gewinn je Aktie prognostiziert, die vor Sonderposten auch erreicht wurden. Unter dem Strich sank der Gewinn im vierten GeschĂ€ftsquartal von 123,7 auf 117,3 Millionen Dollar beziehungsweise von 16 auf 15 Cents je Aktie. Der Umsatz weitete sich wie erwartet von 1,66 auf 2 Milliarden Dollar aus. Im laufenden GeschĂ€ftsjahr soll der Gewinn je Aktie 87 bis 89 Cents erreichen Ăâ Analysten hatten bisher 89 Cents prognostiziert. Nach SitzungsschluĂĆž bĂÂŒĂĆžt die Aktie 5,8 Prozent auf 37,13 Dollar ein.
Im vierten GeschĂ€ftsquartal steigerte Applied Materials (- 3,6 Prozent auf 17,98 Dollar) seinen Gewinn von 246,7 auf 449 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie verdoppelte sich auf 30 Cents, schrammt damit jedoch an der Prognose von 31 Cents vorbei. Der AusrĂÂŒster der Chipindustrie weitete den Umsatz dank einer groĂĆžen Nachfrage von 1,72 auf 2,52 Milliarden Dollar aus. Experten hatten im Vorfeld 2,56 Milliarden Dollar erhofft. Im laufenden ersten Quartal sollen 2,26 bis 2,39 Milliarden Dollar umgesetzt und 26 bis 27 Cents je Aktie verdient werden. Analysten waren bisher von 2,46 Milliarden Dollar Umsatz und 29 Cents Gewinn je Aktie ausgegangen.
Der texanische Computerbauer Dell (- 2,5 Prozent auf 25,10 Dollar) verschob die Vorlage seines Quartalberichtes auf Ende des Monats. UrsprĂÂŒnglich sollten die Zahlen nach BörsenschluĂĆž vorgelegt werden. Grund sind nach eigenen Angaben Untersuchungen der Börsenaufsicht hinsichtlich der Bilanzierungspraxis. Die PrĂ€sentation der Zahlen fĂÂŒr das zweite Quartal war bereits wegen Ă€hnlicher Probleme verschoben worden.
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