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New York Schluss: Schwächer - Zinssorgen belasten

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 22:35 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach den Rekordhochs der Leitindizes S&P 500 US78378X1072 und Nasdaq 100 US6311011026 am Vortag haben die Anleger an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte Gewinne mitgenommen.

Für Belastung sorgten steigende Anleiherenditen und anhaltend hohe Ölpreise, die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 schloss am Mittwoch 0,66 Prozent tiefer bei 51.179,87 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,22 Prozent auf 7.801,77 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 31.160,08 Punkte nach unten.

Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr wahrscheinlich. Aus dem am Abend veröffentlichten Protokoll der letzten geldpolitischen Fed-Sitzung geht hervor, dass alle 19 Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützten. Dabei hätten viele diesen Schritt befürwortet, um dem Risiko eines zunehmenden Inflationsdrucks entgegenzuwirken, hieß es laut dem Protokoll.

Die Aktien von SpaceX US84615Q1031 büßten 2,5 Prozent ein. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass der von Tesla-Chef US88160R1014 Elon Musk gegründete Weltraumkonzern im Rahmen einer Finanzierungsrunde 40 Milliarden Dollar aufbringen will, um Nvidia-Chips US67066G1040 zu erwerben.

Die Papiere von Skydance US69932A2042 setzten ihre Talfahrt vom Vortag beschleunigt fort und sanken um 6,7 Prozent. Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Filmkonzern schloss am Dienstag die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Brothers ab und muss deshalb nun eine Schuldenlast von Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen.

Constellation Brands US21036P1084 kauft das Start-up SpikedAde für Getränke auf Wodkabasis. Zudem hatte der Brauereikonzern am Vortag nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026/27 veröffentlicht. Die Aktien stiegen um 2,4 Prozent.

Die Anteilscheine von Hess Midstream US4281031058 brachen um knapp 15 Prozent ein. Zuvor hatte der Ölkonzern Chevron US1667641005 zugestimmt, seine Anteile und Vermögenswerte an Hess Midstream an das Energieinfrastruktur-Unternehmen zu übertragen - im Gegenzug für verbesserte geschäftliche Konditionen und 200 Millionen US-Dollar in bar.

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