Nikkei 225 schließt 0,33 Prozent tiefer bei 63.081,86 Punkten
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 13:42 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSNikkei 225 beendet Handel schwächer
- Der japanische Leitindex schloss am 2. November 2026 bei 63.081,86 Punkten und gab 0,33 Prozent nach.
- Kioxia belastete den Markt nach einem enttäuschenden Ausblick, während Kursgewinne bei Tokyo Electron und Panasonic den Rückgang begrenzten.
- Vor dem US-Wahltermin und angesichts neuer Zweifel an der Nachhaltigkeit der KI-Investitionen blieb die Stimmung vorsichtig.
Der Nikkei 225 hat die Sitzung am Montag, dem 2. November 2026, mit einem Minus von 0,33 Prozent beendet. Der japanische Leitindex schloss bei 63.081,86 Punkten und lag damit 208,25 Punkte unter dem Schlussstand der vorherigen Sitzung. Dies meldete JIJI PRESS mit Zeitstempel 15:31 Uhr japanischer Zeit. Auch Reuters bezifferte den Rückgang auf 0,33 Prozent.
Kioxia belastet Technologiewerte
Der stärkste Belastungsfaktor war Kioxia. Die Aktie des Speicherchipherstellers gab laut Economic Times 13,29 Prozent nach, nachdem der Ausblick für das bis Dezember laufende Quartal die Erwartungen enttäuscht hatte. Damit setzte sich die Zurückhaltung bei Technologiewerten fort, nachdem die Wall Street am Freitag deutlich unter dem Abgabedruck bei Tech-Aktien gestanden hatte.
Gegenwind kam zugleich aus dem Finanzsektor: Mitsubishi UFJ Financial Group, Sumitomo Mitsui Financial Group und Mizuho Financial Group verloren jeweils mehr als zwei Prozent, wie die Economic Times berichtete. Die Marktbreite blieb schwach; demnach legten an der Prime Market der Tokioter Börse 28 Prozent der gehandelten Werte zu, während 68 Prozent nachgaben.
Halbleiterausrüster begrenzen Verluste
Dem Verkaufsdruck standen Gewinne einzelner Unternehmen gegenüber. Tokyo Electron stieg laut der genannten Quelle um 5,11 Prozent, nachdem der Halbleiterausrüster einen Anstieg des Jahresüberschusses um 50 Prozent in Aussicht gestellt hatte. Panasonic Holdings gewann 5,16 Prozent und hob die Prognose für den operativen Jahresgewinn um 20 Prozent auf 710 Milliarden Yen an. Die Nachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz wurde dabei als unterstützender Faktor genannt.
Die übergeordnete Einordnung bleibt dennoch von Bewertungs- und Investitionsfragen geprägt. Reuters verwies auf die Vorsicht der Anleger vor den US-Zwischenwahlen und auf anhaltende Zweifel, ob die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur die erwarteten Erträge rechtfertigen. Für japanische Aktien bleibt damit entscheidend, ob Unternehmenszahlen und Ausblicke die hohen Erwartungen an den Technologiesektor bestätigen können.
Die nächste reguläre Sitzung in Tokio findet laut dem vorliegenden Börsenkalender erst am Mittwoch, dem 4. November, statt, da der Dienstag ein japanischer Feiertag ist. Weitere Nikkei-225-Berichte finden Anleger im Themenbereich zum Nikkei 225.
