S&P 500: 1,82 Prozent Verlust zum Monatsende
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 13:38 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSS&P 500 vor dem Handelsstart
- Der S&P 500 schloss am 30. Oktober 2026 bei 7.580,07 Punkten und verlor 1,82 Prozent.
- Vor dem US-Handelsstart erholten sich die S&P-500-Futures am 2. November zeitweise um rund 0,5 Prozent.
- Apple-Zahlen, der ISM-Index, die US-Zwischenwahlen und der Arbeitsmarktbericht prägen die neue Handelswoche.
Der S&P 500 startet nach dem schwächsten Handelstag seit mehreren Monaten mit Erholungsversuchen in die neue Woche. Am Freitag, dem 30. Oktober 2026, schloss der US-Leitindex bei 7.580,07 Punkten und damit 140,32 Punkte oder 1,82 Prozent niedriger. Das berichtete Reuters nach dem US-Handel.
Deutlicher Rückgang zum Monatsende
Belastet wurde die Stimmung vor allem durch enttäuschende Quartalsberichte und Ausblicke von Intel und Amazon. Die Sorgen konzentrierten sich auf die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und die Frage, wann sich diese Ausgaben in ausreichenden Erträgen niederschlagen. Besonders stark unter Druck standen Halbleiter- und andere Technologiewerte. Der Technologiesektor im S&P 500 verzeichnete laut Reuters im Oktober den stärksten Monatsrückgang seit März 2025.
Der Freitagsschluss lag rund 1,82 Prozent unter dem am Vortag selbst berichteten Schlussstand von 7.720,39 Punkten. Damit ist die Bewegung seit dem letzten vergleichbaren Vorbericht deutlich größer als die für eine neue Vorberichterstattung relevante Schwelle.
Futures signalisieren vorsichtige Stabilisierung
Vor dem regulären US-Aktienhandel am Montag zeigten sich die Futures freundlicher. Saxo meldete für S&P-500-Futures zeitweise ein Plus von rund 0,5 Prozent. Daraus lässt sich jedoch kein neuer Indexstand ableiten: Der reguläre Handel an der Wall Street beginnt am 2. November um 9:30 Uhr New Yorker Zeit, entsprechend 15:30 Uhr Berliner Zeit. Bis dahin bleibt der offizielle S&P 500 bei seinem letzten Schlussstand.
Viele Termine in der neuen Woche
Am Montag stehen zunächst die endgültigen Einkaufsmanagerdaten für das verarbeitende Gewerbe und der ISM-Index für Oktober auf der Agenda. Zudem veröffentlichen Apple und weitere Unternehmen ihre Zahlen nach dem Handelsschluss. Am Dienstag folgen die US-Zwischenwahlen, die für die künftige Regulierung von Rechenzentren und KI-Unternehmen relevant sein könnten.
Am Freitag rückt der Arbeitsmarktbericht für Oktober in den Mittelpunkt. Nach einem schwachen Zuwachs von 29.000 Stellen im September rechnen Marktbeobachter mit einer Erholung. CNBC verwies auf eine FactSet-Erwartung von 55.000 neuen Stellen und einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Die Kombination aus Unternehmenszahlen, Konjunkturdaten und Politik dürfte die Schwankungsanfälligkeit des Index hoch halten, ohne dass sich daraus bereits eine eindeutige Richtung ableiten lässt.
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