Shanghai Composite schließt wegen EU-Streit 1,6 Prozent tiefer
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 13:09 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSEU-Handel und Chinas Konjunktur
- Der Shanghai Composite schloss am 15.10.2026 bei 3.707 Punkten, 60 Punkte und 1,6 Prozent tiefer.
- Neue EU-Handelsspannungen belasteten den Shanghai Composite mit einem Tagesminus von 1,6 Prozent.
- China Molybdenum verlor 6,8 Prozent und führte die genannten Verlierer an.
- Am 19.10.2026 um 04:00 Uhr folgen Chinas BIP- und Septemberdaten mit erwarteten 4,4 Prozent Wachstum.
Der Shanghai Composite schloss am 15.10.2026 bei 3.707 Punkten, 60 Punkte oder 1,6 Prozent tiefer, meldet Xinhua. Neue Handelsspannungen mit der EU belasteten den Markt; der Börsenumsatz an Shanghai und Shenzhen stieg auf 1,63 Billionen CNY.
China Molybdenum verlor 6,8 Prozent und führte die genannten Verlierer an. Dahinter folgten China Fortune mit minus 5,6 Prozent und Poly Real Estate mit minus 4,4 Prozent, wie Trading Economics berichtet.
Warum fällt der Shanghai Composite?
Technologiewerte gerieten unter Druck, nachdem starke US-Inflationsdaten neue Sorgen über länger hohe Zinsen ausgelöst hatten. Die Bewegung spiegelte zudem die Unsicherheit über mögliche neue Handelsmaßnahmen der Europäischen Union wider, schreibt die Economic Times.
Technologie und Rohstoffe belasten den Shanghai Composite
Computing-Hardware, Halbleiter, Kohle sowie Öl und Gas gehörten zu den schwächsten Bereichen. Aktien aus Spirituosen und dem Wertpapiersektor führten dagegen die Gewinnerseite an, berichtet Xinhua. Der Index fiel damit auf den niedrigsten Stand seit Juli 2025.
Was als Nächstes ansteht
- 16.10.2026, 03:30 Uhr: Beginn der nächsten Sitzung des Shanghai Composite.
- 19.10.2026, 04:00 Uhr: China veröffentlicht das Bruttoinlandsprodukt des dritten Quartals sowie Septemberdaten zu Einzelhandel, Industrie und Investitionen. Erwartet werden 4,4 Prozent Wachstum, berichtet Reuters.
