SMI bei 14.783,88 Punkten leicht im Minus
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 13:30 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSSMI bleibt im laufenden Handel verhalten
- Der SMI notierte am 3. November 2026 um 12:32:47 Uhr Berliner Zeit bei 14.783,88 Punkten und damit 0,13 Prozent niedriger als am Vortag.
- Defensive Schwergewichte wie Novartis, Roche und Nestlé stützten den Index, während Technologiewerte und steigende Ölpreise belasteten.
- Im Tagesverlauf bewegte sich der SMI zwischen 14.731,15 und 14.820,34 Punkten.
- Am Markt standen zudem Unternehmenszahlen sowie die US-Zwischenwahlen im Fokus.
Der Schweizer Leitindex SMI steht am Dienstag, 3. November 2026, im laufenden SIX-Handel leicht unter Druck. Um 12:32:47 Uhr Berliner Zeit lag der Index bei 14.783,88 Punkten und damit 0,13 Prozent unter dem Schlussstand der vorherigen Sitzung. Gegenüber dem von uns am Vortag veröffentlichten Mittagsstand von 14.787,31 Punkten bewegt sich der SMI damit nahezu unverändert.
Die Kursdaten und den Tagesverlauf veröffentlichte finanzen.ch unter Berufung auf SIX-Finanzdaten. Der SMI war schwächer bei 14.757,15 Punkten gestartet. Im Tagesverlauf reichte die Handelsspanne von 14.731,15 bis 14.820,34 Punkten.
Defensive Titel geben dem Markt Halt
Für Stabilität sorgten vor allem die grossen defensiven Indexwerte. In der Mittagsübersicht von finanzen.ch lagen Novartis 0,59 Prozent, Swiss Life 0,56 Prozent, ABB 0,42 Prozent, Zurich Insurance 0,42 Prozent und Swiss Re 0,13 Prozent im Plus. Die Kursgewinne bei Novartis, Swiss Life und den Versicherern begrenzten damit den Druck auf den Gesamtindex.
Auf der Verliererseite standen dagegen mehrere Industrie-, Technologie- und Gesundheitswerte. Geberit verloren 3,19 Prozent, Galderma 1,83 Prozent, Logitech 1,38 Prozent, Alcon 1,26 Prozent und Sika 1,19 Prozent. Die Entwicklung zeigt, dass die defensive Ausrichtung des SMI den Index zwar stützt, die Marktbreite aber uneinheitlich bleibt.
Ölpreise und US-Termine im Fokus
Als Belastungsfaktoren wurden die anhaltende Schwäche im Technologiesektor und wieder steigende Ölpreise genannt. Gleichzeitig richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Unternehmensberichte von Geberit, Burckhardt Compression und Clariant. Für den weiteren Tagesverlauf blieben ausserdem die US-Zwischenwahlen und neue Impulse aus den Vereinigten Staaten wichtige Termine.
Die SIX beschreibt den SMI als Index der 20 grössten und liquidesten Aktien aus dem Schweizer Gesamtmarkt SPI. Die Berechnung erfolgt in Echtzeit. Für Anleger bleibt damit entscheidend, ob die defensiven Schwergewichte den Druck aus Technologie- und konjunktursensitiven Titeln bis zum Handelsschluss weiter ausgleichen können.
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