SMI schließt am Freitag 1,14 Prozent tiefer bei 14.796,50 Punkten
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 18:46 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSSMI beendet schwache Handelswoche
- Der SMI schloss am 6. November 2026 bei 14.796,50 Punkten und verlor 1,14 Prozent.
- Belastet wurde der Schweizer Leitindex von einem weltweiten Ausverkauf bei Technologie- und Halbleiterwerten.
- Swiss Re, Alcon und Zurich Insurance gehörten im SMI zu den schwächsten Titeln.
Der Swiss Market Index (SMI) hat die Sitzung am Freitag, 6. November 2026, bei 14.796,50 Punkten beendet. Gegenüber dem Schlussstand vom Donnerstag bei 14.967,73 Punkten entsprach das einem Rückgang von 171,23 Punkten beziehungsweise 1,14 Prozent. Der Schlussstand und der Vergleichsschluss wurden von finanzen.ch für den SIX-Handel ausgewiesen.
Schwacher Start und Erholung im Tagesverlauf
Der SMI startete bei 14.701,05 Punkten und lag damit 1,78 Prozent unter dem Schluss vom Donnerstag. Im weiteren Verlauf weitete der Index die Verluste zunächst aus. Das Tagestief wurde laut finanzen.ch bei 14.596,21 Punkten erreicht. Anschließend erholte sich das Börsenbarometer, schloss aber mit 14.796,50 Punkten zugleich auf dem Tageshoch.
Globaler Tech-Ausverkauf belastet
Der Abgabedruck stand im Zusammenhang mit der Schwäche internationaler Technologiewerte. Keystone-SDA berichtete bei Nau.ch, dass der Ausverkauf an der Wall Street und in Asien auch die Schweizer Börse erfasst habe. Im Mittelpunkt standen Sorgen über den Halbleiter- und KI-Sektor. Nach den Kursverlusten bei Nasdaq 100 und SOX gerieten auch Schweizer Technologiewerte unter Druck. Der SMI wurde dabei durch seine vergleichsweise geringe Technologiegewichtung und die defensiven Schwergewichte im Index abgefedert.
Swiss Re unter den schwächsten SMI-Titeln
Auf Einzeltitelebene verzeichnete Swiss Re mit einem Minus von 4,55 Prozent den stärksten Rückgang unter den im Schlussbericht genannten SMI-Werten. Dahinter folgten Alcon mit minus 2,36 Prozent und Zurich Insurance mit minus 2,11 Prozent. Sika und Geberit gaben ebenfalls nach. Sandoz war mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent der einzige der genannten Gewinner.
Einordnung für Anleger
Der Freitagsschluss zeigt, wie stark die internationale Risikostimmung auch auf den Schweizer Leitindex ausstrahlen kann. Die defensive Zusammensetzung des SMI begrenzte den Rückgang im Vergleich zu technologielastigen Märkten, konnte den Abwärtsdruck aber nicht vollständig verhindern. Der Indexanbieter SIX beschreibt den SMI als Leitindex des Schweizer Blue-Chip-Aktienmarkts mit 20 großen und liquiden Titeln.
