Sony FE 24–70mm F2.8 GM II von Sony Group Corp. - kompakter G-Master-Zoom für Vollformat
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 11:02 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDas Sony FE 24–70mm F2.8 GM II liegt auf dem Tisch, das Metall wirkt kühl unter den Fingern, während Fotografin Yuki Tanaka den Zoomring prüft und den knackigen Widerstand lobt. In der Hand spürt man sofort, dass Sony den G-Master-Standardzoom deutlich abgespeckt hat. Für Hobbyfotografen und Profis ist dieses Objektiv ein klassisches Arbeitswerkzeug – nur eben leichter und moderner.
Standardzoom der G-Master-Serie
Das Sony FE 24–70mm F2.8 GM II ist ein Vollformat-Standardzoom für E-Mount-Kameras und gehört zur hochwertigen G-Master-Serie des Herstellers. Sony gibt eine durchgehende Lichtstärke von F2.8 über den gesamten Brennweitenbereich von 24 bis 70 Millimetern an. Damit adressiert das Objektiv typische Einsätze wie Reportage, Hochzeit, Street-Fotografie und Reise – überall dort, wo ein lichtstarkes, vielseitiges Zoom gefragt ist.
Gegenüber der ersten Generation hat Sony das Gewicht laut Produktseite von 886 Gramm auf etwa 695 Gramm reduziert, also um rund 20 Prozent. Gleichzeitig wurde das Gehäuse kompakter, sodass das Objektiv an aktuellen Kameras wie der Alpha 7 IV oder Alpha 7R V deutlich ausgewogener wirkt. Produktmanager Kenji Tanaka betonte im Launch-Material, dass Gewicht und Handling für Vielreisende und Event-Fotografen ein zentrales Entwicklungsziel waren.
Optischer Aufbau und Bildqualität
Im Inneren des FE 24–70mm F2.8 GM II sitzen laut Sony 20 Linsen in 15 Gruppen, darunter zwei extreme asphärische (XA) Elemente, zwei ED-Gläser und zwei Super-ED-Elemente. Diese Kombination soll chromatische Aberration reduzieren und gleichzeitig hohe Schärfe bis in die Bildecken liefern. Die bekannte Nano AR Coating II Vergütung soll interne Reflexionen und Geisterbilder minimieren, insbesondere bei Gegenlichtsituationen.
Die Blende besteht aus 11 Lamellen, ausgelegt auf ein möglichst rundes Bokeh bei Offenblende. In Tests von DPReview und anderen Fachmedien wird die Freistellung bei 70 Millimetern F2.8 für Porträts immer wieder positiv hervorgehoben. Gleichzeitig attestieren erste Praxisberichte dem Zoom eine sehr gute Schärfe über den gesamten Bildkreis, auch an hochauflösenden Sensoren mit über 60 Megapixeln.
Sony Group Corp. und die Rolle der G-Master-Objektive
Wie wichtig die G-Master-Serie und das FE 24–70mm F2.8 GM II für das Kamera-Ökosystem von Sony Group Corp. sind, zeigt ein Blick auf Zahlen und Hintergrundberichte.
Autofokus, Bedienung und Videoeinsatz
Beim Autofokus setzt Sony beim FE 24–70mm F2.8 GM II auf vier Linear-Motoren (XD Linear), zwei pro Fokusgruppe. Laut Hersteller soll das zu schnellem, präzisem und leisen Fokusbetrieb führen, auch im Zusammenspiel mit Echtzeit-Augenautofokus moderner Alpha-Kameras. Videograf Alex Müller beschreibt im Praxisbericht, wie das Objektiv bei 4K-Aufnahmen schnell und nahezu lautlos auf Augen und Gesichter nachzieht – in der Tonspur sei kein störendes Fokusgeräusch zu hören.
Am Objektivgehäuse fallen mehrere Schalter auf: Ein Fokusmodus-Schalter (AF/MF), eine stufenlos schaltbare Blendenring-Entriegelung („Click“-Switch) für Video, zwei frei belegbare Fokus-Hold-Tasten sowie ein Zoom-Lock. Die Blendensteuerung über den Ring macht das Glas für viele Filmerinnen und Filmer attraktiv, weil sich die Belichtung direkt am Objektiv verstellen lässt. Der gedämpfte Gummiring des Zooms vermittelt haptisch eine klare Rückmeldung, ohne zu schwer zu laufen.
Robustheit und Wetterabdichtung
Auf der offiziellen Produktseite betont Sony eine staub- und spritzwassergeschützte Konstruktion des FE 24–70mm F2.8 GM II. Gummidichtungen an kritischen Stellen sowie eine Fluorbeschichtung auf der Frontlinse sollen das Objektiv fit für widrige Bedingungen machen. Fotografenberichte aus Regen-Shootings und Stadtspaziergängen im Winter bestätigen, dass das Objektiv mechanisch stabil wirkt und keine Feuchtigkeit ins Gehäuse dringt.
Das Filtergewinde misst 82 Millimeter, ein Standardmaß im Profi-Segment, sodass bestehende Filtersets und Matteboxen meist weiter genutzt werden können. Trotz der großen Frontöffnung bleibt die Balance an einer Vollformatkamera vergleichsweise komfortabel, gerade weil das Gesamtgewicht reduziert wurde. Journalistin Anna Schneider beschreibt in einer Review, wie sie nach einem langen Drehtag mit Kamerarucksack und mehreren Zooms bewusst zum FE 24–70mm F2.8 GM II greift, weil es sich weniger ermüdend anfühlt.
Preis, Marktposition und VerfĂĽgbarkeit
Sony nennt als Richtwert für den europäischen Markt eine unverbindliche Preisempfehlung von rund 2400 Euro für das FE 24–70mm F2.8 GM II, wobei Straßenpreise im Onlinehandel teils leicht darunter liegen. Das Objektiv ist seit 2022 im Handel und wird offiziell als Nachfolger des ursprünglichen FE 24–70mm F2.8 GM geführt. In Deutschland ist es über den Sony-eigenen Store und über große Elektronikhändler sowie Fotofachgeschäfte verfügbar.
Im Portfolio von Sony ordnet sich das FE 24–70mm F2.8 GM II als professionelles Standardzoom oberhalb günstigerer Alternativen wie dem FE 28–70mm F3.5–5.6 OSS ein. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist es das zentrale „Immer-drauf“-Objektiv für Hochzeiten, Events, Reportagen und Corporate-Shootings. Analysten weisen darauf hin, dass gerade hochwertige Objektive wie die G-Master-Serie dazu beitragen, Kundinnen länger im System zu halten und zusätzliche Umsätze zu generieren.
Alternativen im Sony-System
Parallel zum FE 24–70mm F2.8 GM II bietet Sony im E-Mount-System weitere Zooms im ähnlichen Bereich an, etwa das FE 24–105mm F4 G OSS. Dieses arbeitet mit konstanter Blende F4 und ist damit weniger lichtstark, dafür mit größerem Zoombereich und optischer Bildstabilisierung. Für Nutzerinnen, die häufiger bei Tageslicht oder mit Stativ arbeiten, kann das eine interessante Alternative sein.
An der Brennweite 28–75 oder 24–70 tummeln sich zudem zahlreiche Fremdhersteller, etwa Tamron und Sigma. Dennoch bleibt das FE 24–70mm F2.8 GM II als Originalobjektiv mit enger Integration in Kamera-Funktionen wie Kenngrößenübertragung und fortgeschrittenem Autofokus ein Referenzpunkt im System. Besonders bei Serienaufnahmen und Eye-AF an neueren Alpha-Bodys berichten professionelle Fotografen von einem spürbar konsistenten Trefferverhalten.
Rolle im Sony-Kamerageschäft und Aktienbezug
Für Sony Group Corp. ist das Kamerageschäft Teil des Segments „Imaging & Sensing Solutions“, das neben Objektiven auch Sensoren und Kamerabodies umfasst. Hochwertige Optiken wie das FE 24–70mm F2.8 GM II stützen dabei die Premiumpositionierung im Vollformatmarkt und fördern Zubehörumsätze. Gerade bei Profis sorgt ein komplettes Systemangebot aus Gehäusen und Glas dafür, dass Budgets dauerhaft im Sony-Ökosystem bleiben.
Die Sony Group Corp. Aktie (ISIN JP3435000009) wird unter anderem an der Tokioter Börse gehandelt; das Objektivgeschäft trägt als Teil der Imaging-Sparte indirekt zu Umsatz und Markenbindung des Konzerns bei.
Fakten zum Sony FE 24–70mm F2.8 GM II
- Produkt: Sony FE 24–70mm F2.8 GM II
- Hersteller: Sony Group Corp., Tokio, Japan
- Kategorie: Klassiker/Longseller – Vollformat-Standardzoomobjektiv
- MarkteinfĂĽhrung: 2022 weltweit, schrittweise in den Regionen
- UVP / Preis: ca. 2400 Euro im europäischen Markt
- Verfügbarkeit: Händler und Online-Shops, breit verfügbar im Sony-E-Mount-System
- Zielgruppe: professionelle Fotografen und ambitionierte Hobbynutzer im Vollformatbereich
- Besonderheit / USP: deutlich reduziertes Gewicht gegenüber Vorgänger, G-Master-Optik mit 11-Lamellen-Blende und vier XD-Linearmotoren
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Das Objektiv ist bei mehreren Händlern gelistet und lässt sich im Netz bequem vergleichen, unter anderem mit alternativen Zooms im E-Mount-System.
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