1st Source Aktie: Rekordquartal übertrifft Erwartungen
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 01:17 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein Gewinnsprung von 27 Prozent binnen Jahresfrist und eine Dividendenerhöhung obendrauf — die Regionalbank aus South Bend, Indiana, liefert Zahlen, die selbst optimistische Analystenschätzungen deutlich hinter sich lassen.
1st Source meldete für das zweite Quartal 2026 einen Rekordgewinn von 47,54 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 18,99 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 27,40 Prozent im Jahresvergleich. Der verwässerte Gewinn je Aktie kletterte auf 1,95 Dollar und übertraf die Konsensschätzung von 1,71 Dollar um 24 Cent. Auch beim Umsatz lag das Institut mit 118 Millionen Dollar über den erwarteten 114,13 Millionen Dollar.
Zinsmarge stabil, Kreditqualität verbessert
Die Rendite auf das durchschnittliche Vermögen stieg auf 2,06 Prozent, die Eigenkapitalrendite auf 14,66 Prozent — beide Werte deutlich über den Vorjahreswerten. Die Nettozinsmarge auf steuerbereinigter Basis lag bei 4,24 Prozent, ein Plus von 23 Basispunkten gegenüber dem Vorjahresquartal, während die Risikovorsorge für Kreditausfälle auf 1,54 Millionen Dollar sank — im Vorquartal waren es noch 7,27 Millionen Dollar.
Das Kreditbuch wuchs im Schnitt um 1,71 Prozent auf 7,14 Milliarden Dollar, die Einlagen legten um 3,28 Prozent auf 7,43 Milliarden Dollar zu. Der Anteil notleidender Kredite sank leicht auf 1,01 Prozent. Die Kombination aus wachsendem Geschäft und sinkender Risikovorsorge stützte das Ergebnis zusätzlich.
Der Vorstand beschloss eine Anhebung der Quartalsdividende um zwei Cent auf 0,45 Dollar je Aktie — ein Plus von 18,42 Prozent gegenüber der vor einem Jahr ausgeschütteten Summe. Ausgezahlt wird die Dividende am 14. August 2026 an Aktionäre, die am 4. August im Bestand geführt sind.
Auszeichnungen unterstreichen die Positionierung
1st Source wurde zum achten Mal in Folge in die jährliche Bank Honor Roll von Keefe, Bruyette & Woods aufgenommen — nur 17 US-Banken schafften es auf die Liste, die die besten fünf Prozent der Branche bei langfristiger Ertragskraft abbildet. Hinzu kamen Auszeichnungen von Forbes als bestes Bankinstitut im Bundesstaat sowie als attraktiver Arbeitgeber für Berufseinsteiger. Parallel dazu feierte das Institut den Spatenstich für einen neuen Standort in West Lafayette, den dritten in der Region.
Die Aktie schloss zuletzt bei 83,18 Dollar und liegt binnen zwölf Monaten rund 34 Prozent im Plus. Mit dem Rekordquartal und der Dividendenanhebung liefert das Management ein klares Signal, dass die Wachstumsdynamik bei Krediten und Einlagen sich in der Ergebnisrechnung niederschlägt — ohne dass die Kreditqualität darunter leidet.
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