Acen, Aktie

Acen Aktie: Gewinneinbruch!

Veröffentlicht: 14.03.2026 um 21:14 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Der philippinische Energieerzeuger Acen meldet für 2025 einen deutlichen Gewinn- und Umsatzrückgang, getrieben von niedrigen Strompreisen und technischen Problemen. Das Unternehmen reagiert mit einer massiven Investitionsoffensive.

Acen Aktie: Gewinneinbruch! Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Mehr Strom, weniger Geld: Acen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem herben Gewinnrückgang abgeschlossen. Während die Produktion erneuerbarer Energien kräftig zulegte, drückten fallende Strompreise und technische Ausfälle das Ergebnis deutlich nach unten.

Der konsolidierte Nettogewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent auf 3,80 Milliarden philippinische Pesos (PHP) ein. Auch der Umsatz gab um 14 Prozent auf 32 Milliarden PHP nach. Für diesen Rückgang war ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren verantwortlich: Niedrigere Strompreise an den Spotmärkten in den Philippinen und Australien belasteten die Margen erheblich. Zudem minderten eine geringere Sonneneinstrahlung und Ausfälle von Windkraftanlagen in Nord-Luzon die Erträge. Eine Wertminderung auf einen Vermögenswert in Vietnam belastete die Bilanz zusätzlich.

Operatives Wachstum trotz Gegenwind

Trotz der schwachen Finanzzahlen verzeichnete Acen operativ Fortschritte. Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien stieg um 24 Prozent auf 7.009 Gigawattstunden. Besonders das internationale Geschäft trieb dieses Wachstum mit einem Plus von 34 Prozent voran. Auf den Philippinen stabilisierte sich die Lage nach Reparaturen an den Windturbinen in Ilocos Norte wieder leicht.

Das Management reagiert auf das schwierige Marktumfeld mit einer massiven Investitionsoffensive. Für das Jahr 2026 sind Kapitalausgaben von über 80 Milliarden PHP geplant, um die operative Kapazität bis zum Jahresende auf 5.000 Megawatt auszuweiten.

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Die Kernprojekte für 2026

Um die Abhängigkeit von schwankenden Spotmarktpreisen zu verringern, setzt Acen verstärkt auf Energiespeicher und Großprojekte:

  • 80 Milliarden PHP geplante Gesamtinvestitionen für 2026
  • 15,8 Milliarden PHP für ein 2.000 MWh Batteriespeichersystem in Zambales
  • 1 Gigawatt Zielkapazität für den Solarpark in Tarlac
  • 1,35 Milliarden PHP Zusatzfinanzierung für den Solarpark Palauig (420 MW)

Doch der Erfolg dieser Strategie hängt an der termingerechten Umsetzung. Der Baubeginn für das großflächige Batteriespeichersystem in San Marcelino ist für das dritte Quartal 2026 angesetzt. Die vollständige Inbetriebnahme des 1-Gigawatt-Solarparks in Tarlac, der zur größten Einzelanlage Südostasiens aufsteigen könnte, soll noch vor Ende 2026 erfolgen.

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