Aktien, Frankfurt

Aktien Frankfurt: Dax moderat im Plus zum Ende einer schwachen Woche

Veröffentlicht am: 24.04.2026 um 14:39 Uhr | dpa.de

Bei zuletzt wieder etwas gesunkenen Ölpreisen hat der Dax DE0008469008 am Freitagnachmittag moderate KursaufschlĂ€ge verbucht.

Meldungen, wonach sich der iranische Außenminister auf dem Weg in die pakistanische Hauptstadt Islamabad befinden soll, nĂ€hrten Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und stĂŒtzten auch den hiesigen Aktienmarkt.

Der Dax gewann zuletzt 0,18 Prozent auf 24.200 Punkte, steuert damit auf Wochensicht allerdings auf ein Minus von 2 Prozent zu. Der Preis fĂŒr Öl der Nordseesorte Brent bleibt zudem mit um 104 US-Dollar je Fass klar ĂŒber der 100-Dollar-Marke.

Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Werten sank am Freitag um 1,13 Prozent auf 30.504 ZĂ€hler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 legte um 0,1 Prozent zu.

Die GeschÀftszahlen von SAP DE0007164600 konnten Anleger etwas beruhigen. Der aus CloudvertrÀgen in den nÀchsten zwölf Monaten zu erwartende Umsatz (current cloud backlog - CCB) sei besser als erwartet gewesen, urteilten Analysten. SAP sind mit einem Abschlag von fast 29 Prozent mit Abstand schwÀchster Dax-Wert 2026. Am Vortag hatten sie sich mit einem Minus von mehr als 6 Prozent noch ihrem Jahrestief genÀhert. Nun legten sie um 5,8 Prozent zu.

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy DE000ENER6Y0 wird nach der positiven Entwicklung im ersten GeschĂ€ftshalbjahr und der starken Marktnachfrage optimistischer fĂŒr das Gesamtjahr. Die Papiere gewannen auf Rekordniveau zuletzt 2,9 Prozent. Siemens Energy sind im Dax im Jahr 2026 bislang der stĂ€rkste Wert mit einem Zuwachs von weit mehr als die HĂ€lfte.

Die UBS stufte MTU DE000A0D9PT0 auf "Sell" ab. Darauf reagierten die Anteile des Triebwerkherstellers mit einem Minus von 3,4 Prozent. Von den drei fĂŒhrenden Triebwerkherstellern sei bei MTU das Risiko fĂŒr eine harte Landung am grĂ¶ĂŸten, wenn der Wind im Ersatzteil- und ServicegeschĂ€ft drehe, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant.

Nach vorlĂ€ufigen Quartalszahlen brachen die Aktien von Jungheinrich DE0006219934 um mehr als 13 Prozent ein. Der Spezialist fĂŒr Lagerlogistik stellte die Anleger auf einen Einbruch des operativen Ergebnisses (Ebit) auf fast die HĂ€lfte des Vorjahres ein. Ende MĂ€rz hatte Jungheinrich am Markt bereits mit den Zielen fĂŒr 2026 enttĂ€uscht.

Der Softwareanbieter Atoss Software DE0005104400 rechnet im laufenden Jahr mit einer höheren ProfitabilitÀt. Die im Nebenwerteindex SDax DE0009653386 notierten Papiere gewannen gut 7 Prozent.

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