Almonty: Von 4 auf 24 AUD in zwölf Monaten
20.05.2026 - 11:12:50 | boerse-global.deVor einem Jahr notierte die Almonty-Aktie noch bei rund 4 AUD. Heute sind es knapp 24 AUD — ein Anstieg von fast 463 Prozent in zwölf Monaten. Hinter dieser Bewegung steckt mehr als Spekulation: Das Unternehmen hat einen echten operativen Wendepunkt erreicht.
Sangdong liefert, die Zahlen folgen
Der Kern der Geschichte ist die Sangdong-Mine in Südkorea. Nach der offiziellen Inbetriebnahme im März 2026 läuft die Anlage nun auf kommerziellem Niveau — und das schlägt sich direkt in den Büchern nieder.
Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 25,4 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Wichtiger noch: Der operative Cashflow drehte ins Positive — auf 9,7 Millionen Dollar, nach einem Minus von 4,4 Millionen im gleichen Zeitraum 2025. Das bereinigte EBITDA kletterte auf plus 6,1 Millionen Dollar.
Die Liquiditätsbasis ist solide. Almonty hält eine Kassenposition von rund 260 Millionen Dollar und ein Working Capital von knapp 170 Millionen Dollar. Der Nettoverlust schrumpfte auf 5,3 Millionen Dollar — belastet vor allem durch nicht zahlungswirksame Bewertungseffekte infolge des gestiegenen Aktienkurses.
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Geopolitik als Rückenwind
Sangdong ist nicht irgendeine Mine. Das Vorkommen gilt als eines der größten hochgradigen Wolfram-Deposits weltweit. Wolfram ist ein Schlüsselrohstoff für Rüstung, Luft- und Raumfahrt sowie Hochleistungselektronik — und wird bislang überwiegend in China produziert.
Genau das macht Almonty für westliche Regierungen und Industriekunden interessant. US-Beschaffungsrestriktionen im Verteidigungsbereich und verschärfte Exportkontrollen aus dominanten Förderregionen treiben den Trend zum sogenannten Friend-Shoring: strategische Rohstoffe sollen künftig aus politisch stabilen, verbündeten Ländern kommen. Almonty positioniert sich als einer der wenigen westlichen Anbieter mit echter Produktionsinfrastruktur.
Den Schritt in Richtung USA hat das Unternehmen buchstäblich vollzogen: Der Firmensitz wurde von Toronto nach Dillon, Montana, verlegt. Das bringt das Management näher an US-Verteidigungspartner — und an das Gentung-Wolfram-Projekt, das Analysten als weiteren Wachstumstreiber sehen.
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Kurs unter Druck, Ziel bleibt hoch
Die Kursentwicklung zeigt allerdings auch die andere Seite. Nach dem Jahreshoch von 32,51 AUD im April hat die Aktie rund 26 Prozent verloren. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 24 Prozent. Der RSI liegt bei knapp 38 — technisch im überverkauften Bereich. Das Papier notiert rund zehn Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt, aber noch fast 50 Prozent über dem 200-Tage-Schnitt.
Alliance Global hat das Kursziel zuletzt auf 26,25 AUD angehoben und begründet das mit dem Hochlauf in Sangdong und der strategischen Aufstellung des Unternehmens im Wolfram-Markt. Ob die Mine die Erwartungen beim weiteren Kapazitätsausbau erfüllt, wird die Bewertung in den kommenden Quartalen entscheiden — und damit auch, ob der Kursrückgang eine Einstiegsgelegenheit war oder erst der Anfang einer Korrektur.
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