Dax, Stimmungstief

Dax lÀsst nach - deutsche Wirtschaft weiter im Stimmungstief

17.12.2024 - 17:41:35 | dts-nachrichtenagentur.de

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 20.246 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
An der Spitze der Kursliste rangierten kurz vor Handelsschluss Daimler Truck, die Porsche Holding und Siemens, am Ende Brenntag, Eon und Sartorius. "Der heute veröffentlichte Ifo-GeschÀftsklimaindex spricht eine eindeutige Sprache: Die deutsche Wirtschaft steckt mitten in einer Krise", sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets.

Lediglich die leicht verbesserte EinschĂ€tzung der aktuellen Lage stelle eher eine kosmetische VerĂ€nderung dar, die durchaus mit der Hoffnung auf eine neue Regierung in Berlin einhergehen könnte. "Es steht nicht gut um Europa. WĂ€hrend das Schwergewicht Frankreich bereits ordentlich schwankt, hat der Bundeskanzler gestern die Vertrauensfrage gestellt und sie erwartungsgemĂ€ĂŸ verloren", so Oldenburger. Die Hoffnung sei groß, dass aus der Bundestagswahl eine vor allem in Sachen Wirtschaft handlungsfĂ€hige Regierung hervorgehe, die mit den "notwendigen und lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lligen Maßnahmen" die Stimmung in den Unternehmen drehen und der Konjunktur wieder Beine machen könne. Den Dax beschĂ€ftige die Politik allerdings weiterhin nicht wirklich, so der Analyst. "Der Markt konsolidiert lediglich die Kursgewinne der vergangenen zwei Wochen, sodass die aktuelle Pause als Warteschleife zu werten ist." Neue Dynamik dĂŒrfte vielleicht am Donnerstag nach der letzten Fed-Sitzung in diesem Jahr entstehen. "Der Markt rechnet mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte, alles andere wĂ€re eine faustdicke Überraschung." Es wĂ€re die dritte Senkung in diesem Jahr, womit die Zinsen insgesamt um einen Prozentpunkt gesenkt worden wĂ€ren. Mittlerweile habe der Markt seine Prognosen fĂŒr das kommende Jahr zurĂŒckgeschraubt, wobei die aktuellen Prognosen von drei Zinssenkungen ausgingen, so Oldenburger. Damit liege man deutlich unter den sechs bis sieben Schritten um jeweils 0,25 Prozent, die noch Ende des Sommers eingepreist worden seien, als die RezessionsĂ€ngste aufkamen. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagnachmittag etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,0499 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9525 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 72,80 US-Dollar; das waren 1,11 Dollar oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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