AMD, Aktie

AMD Aktie: Socket AM5 bleibt bis 2029

01.06.2026 - 13:05:53 | boerse-global.de

AMD sichert AM5-Kompatibilität bis 2029 und bringt günstigere Prozessoren sowie neue GPUs auf den Markt.

AMD Aktie: Socket AM5 bleibt bis 2029 - Foto: ĂĽber boerse-global.de
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AMD hat auf der Computex 2026 in Taipeh eine klare Ansage gemacht: Der Socket AM5 bleibt mindestens bis 2029 aktuell. Aktuelle Mainboards bleiben damit kompatibel — voraussichtlich auch mit der kommenden Zen-6-Generation. Für Desktop-Nutzer und Systemintegratoren ist das ein handfestes Versprechen.

GĂĽnstigere Hardware gegen die Preisspirale

Ein zentrales Thema der Keynote war die gestiegene Kostenbelastung im PC-Markt. Hohe Speicher- und SSD-Preise — getrieben durch den globalen KI-Infrastrukturboom — machen neue Systeme teuer. AMD reagiert mit zwei Retro-Launches.

Ab dem 25. Juni erscheint der Ryzen 7 5800X3D 10th Anniversary Edition für 349 Dollar. Der Zen-3-Chip mit 8 Kernen und 96 MB 3D-V-Cache feiert zehn Jahre Socket AM4 — inklusive neuem Carbice-Wärmeleitpad für bessere Langlebigkeit.

Drei Wochen später, am 16. Juli, folgt der Ryzen 7 7700X3D für 329 Dollar. Der Zen-4-Prozessor mit 4,5 GHz Boost-Takt und 104 MB Cache soll als neuer Einstiegspunkt ins AM5-Ökosystem dienen.

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Neue GPU, neues Speicher-Standard

Auf der Grafikseite startet AMD die Radeon RX 9070 GRE zum Preis von 549 Dollar. Die RDNA-4-Karte zielt auf 1440p-Gaming und soll in ausgewählten Titeln 22 Prozent schneller sein als vergleichbare Mittelklasse-Lösungen.

Hinzu kommt AMD EXPO Ultra Low Latency — ein neuer Speicher-Übertaktungsstandard, entwickelt gemeinsam mit G.SKILL und Kingston. Er verspricht bis zu 4 Prozent mehr Bildrate. Erste zertifizierte Speichermodule sollen noch im Juni erscheinen.

Serverchips und KI-Beschleuniger im Anlauf

Jenseits des Konsumentenmarkts läuft die Produktion der sechsten EPYC-Generation an. Die Server-CPUs mit dem Codenamen „Venice" basieren auf Zen 6 und nutzen TSMCs 2-nm-Prozess.

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Für den KI-Markt bekräftigte AMD den Zeitplan der Instinct MI400-Beschleuniger. Die Karten kommen in der zweiten Jahreshälfte 2026 und bringen 432 GB HBM4-Speicher mit — ein direkter Angriff auf Nvidias nächste Generation.

Die AMD-Aktie notiert aktuell bei rund 441 Euro und liegt damit knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 444,80 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um über 130 Prozent zugelegt. Am Dienstag, dem 2. Juni, spricht CFO Jean Hu auf der Bank of America Global Technology Conference — Investoren erhoffen sich dort konkrete Zahlen zur Zen-6-Hochlaufkurve und zur Nachfrage nach KI-Beschleunigern.

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