AMD, Aktie

AMD Aktie: Venice startet in 2nm-Fertigung

30.05.2026 - 10:24:54 | boerse-global.de

AMD-Aktie erreicht neues Hoch, doch Gewinnmitnahmen durch ARK Invest und Margendruck trüben den Ausblick für den Chipkonzern.

AMD Aktie: Venice startet in 2nm-Fertigung - Foto: über boerse-global.de
AMD Aktie: Venice startet in 2nm-Fertigung - Foto: über boerse-global.de

AMD hat ein glänzendes Börsenjahr hingelegt: 132 Prozent Plus seit Januar, ein neues 52-Wochen-Hoch von 444,80 Euro. Der Aktienkurs steht mit 442,95 Euro nur knapp darunter – auf Wochensicht ein Plus von knapp zehn Prozent. Der RSI von 47,4 deutet indes auf eine überraschend neutrale Marktverfassung hin. Hinter der Fassade aus Rekordkursen und starken Zahlen mehren sich jedoch die Warnsignale.

ARK kassiert Gewinne – bleibt aber investiert

Cathie Woods ARK Invest hat im Mai systematisch AMD-Aktien verkauft. Innerhalb weniger Tage trennte sich der Fonds von über 246.000 Aktien im Wert von rund 88 Millionen Dollar. Die Verkäufe fallen in eine Phase, in der AMD nahezu jedes Jahr verdoppelt hat. Dennoch bleibt AMD Woods zweitgrößte Position – die Transaktionen deuten auf Gewinnmitnahmen hin, nicht auf einen Ausstieg.

Industrieller Meilenstein: Venice auf 2nm

Parallel dazu setzt AMD ein starkes Zeichen in der Fertigung. Der neue EPYC-Prozessor mit dem Codenamen "Venice" geht als erstes HPC-Produkt der Branche auf TSMCs modernstem 2nm-Verfahren in Produktion. Die Fertigung läuft zunächst in Taiwan an, später soll sie auch in Arizona erfolgen. AMD kündigte zudem Investitionen von über zehn Milliarden Dollar in Taiwans KI-Lieferkette an – ein Bekenntnis zum Standort und zur langfristigen Skalierung.

Bullish, aber nicht einhellig

Die Wall Street bleibt trotz der Kursrallye mehrheitlich optimistisch. Der Konsens von über 50 Analysten stuft die Aktie mit "Strong Buy" ein – das durchschnittliche Kursziel von 472 Dollar liegt allerdings leicht unter dem aktuellen Kurs.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AMD?

Die Meinungen gehen auseinander. Bernstein hob das Ziel auf 525 Dollar, gestützt auf erwartete EPS von über 14 Dollar für 2027. HSBC senkte dagegen auf "Hold" – die Aktie sei nach dem Lauf bereits fair bewertet.

Zahlen untermauern den Höhenflug

Die Quartalsbilanz gibt dem Optimismus Rückenwind. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 38 Prozent auf 10,25 Milliarden Dollar, das Datacenter-Geschäft legte um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar zu. Der freie Cashflow verdreifachte sich auf Rekordniveau. Für das zweite Quartal stellt AMD 11,2 Milliarden Dollar in Aussicht – deutlich über den Analystenerwartungen.

Risiken bleiben

Die Schattenseiten sind nicht zu übersehen. Exportkontrollen und Kapazitätsengpässe bei TSMC könnten das Wachstum bremsen. CFO Jean Hu warnte zudem, dass der Hochlauf der MI450-GPU zunächst die Marge drücken werde – ein typisches Startszenario für neue Produkte.

Anzeige

AMD vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

Für AMD geht es jetzt ums Liefern. Der MI450-Ramp und der Venice-Launch in 2nm müssen im zweiten Halbjahr 2026 den Beweis antreten, dass das Wachstum die inzwischen hohe Bewertung rechtfertigt. Der Aktienkurs hat bislang wenig Zweifel zugelassen.

Anzeige

AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 30. Mai liefert die Antwort:

Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis AMD Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis  AMD Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | US0079031078 | AMD | boerse | 69447427 |