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AMP Aktie: Kurs auf Wandel

Veröffentlicht am: 05.03.2026 um 20:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

AMP verzeichnet starkes operatives Wachstum, doch Altlasten drĂŒcken den gesetzlichen Gewinn. Der interne CEO-Wechsel signalisiert KontinuitĂ€t im Sparkurs.

AMP Aktie: Kurs auf Wandel Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de
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Nach dem jĂŒngsten Dividenden-Stichtag richtet sich die Aufmerksamkeit bei AMP verstĂ€rkt auf den bevorstehenden FĂŒhrungswechsel. WĂ€hrend die operativen Zahlen fĂŒr das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr eine deutliche Verbesserung zeigen, bremsen rechtliche Altlasten das Gesamtergebnis noch aus. Kann der neue Sparkurs unter neuer Leitung die Aktie nachhaltig stabilisieren?

Operative StÀrke trifft auf Altlasten

Die Mitte Februar veröffentlichten Zahlen fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025 zeichnen ein zweigeteiltes Bild. Auf operativer Ebene gelang AMP ein deutlicher Sprung: Der bereinigte Nettogewinn (Underlying NPAT) kletterte um 20,8 Prozent auf 285 Millionen AUD. Dank eines strikten Kostenmanagements, durch das die kontrollierbaren Ausgaben um knapp 7 Prozent gesenkt wurden, stieg der Gewinn je Aktie sogar um ĂŒber 25 Prozent.

Dem gegenĂŒber steht jedoch ein RĂŒckgang des gesetzlichen Nettogewinns um 11,3 Prozent auf 133 Millionen AUD. Verantwortlich hierfĂŒr sind vor allem hohe Kosten fĂŒr Rechtsstreitigkeiten und EntschĂ€digungszahlungen. Trotz dieser Belastungen wuchs das verwaltete Vermögen um 9 Prozent auf insgesamt 161,7 Milliarden AUD, was das Vertrauen der Kunden in das KerngeschĂ€ft unterstreicht.

KontinuitÀt trotz Chefwechsel

Parallel zur finanziellen Sanierung steht Ende MĂ€rz eine personelle ZĂ€sur an. CEO Alexis George wird ihr Amt am 30. MĂ€rz niederlegen. Ihr Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Blair Vernon. Der Markt wertet diese interne Besetzung als Signal fĂŒr strategische KontinuitĂ€t, da Vernon maßgeblich an der bisherigen Kostendisziplin beteiligt war.

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Anleger, die am Stichtag Anfang MĂ€rz investiert waren, können sich zudem auf eine AusschĂŒttung freuen. Das Unternehmen zahlt fĂŒr das Gesamtjahr eine Schlussdividende von 2,0 Cents pro Aktie aus. Die Auszahlung ist fĂŒr den 2. April geplant.

Der Fokus verschiebt sich nun auf die kommenden Wochen. Am 10. April findet die Jahreshauptversammlung statt, gefolgt von einem GeschĂ€fts-Update am 16. April. Diese Termine werden zeigen, wie schnell der neue CEO Blair Vernon eigene Akzente setzen kann, um die ProfitabilitĂ€t ĂŒber die operativen KerngeschĂ€fte hinaus zu festigen.

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