MehrtÀgiger, Streik

MehrtÀgiger Streik an Kliniken von Vivantes beginnt

15.04.2026 - 06:44:16 | dpa.de

An Vivantes-Kliniken in Berlin sind BeschĂ€ftigte seit den frĂŒhen Morgenstunden in einen mehrtĂ€gigen Streik getreten.

Die Gewerkschaft Verdi rief Angestellte aus Gastronomie, Logistik, Reinigung und anderen Bereichen der Vivantes-Tochterunternehmen auf, ihre Arbeit ruhen zu lassen. Ärzte und PflegefachkrĂ€fte zĂ€hlen nicht dazu.

Der Streik habe "mit der frĂŒhsten FrĂŒhschicht" begonnen, sagte Verdi-VerhandlungsfĂŒhrer Ben Brusniak. Der Streik-Aufruf gilt bis zum Ende der Nachtschicht am Samstagmorgen. Im Rahmen des Streiks ist heute fĂŒr 9.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Urban Krankenhaus mit anschließender Demonstration durch Kreuzberg geplant. Am Donnerstag soll es eine Kundgebung vor der CDU-Landeszentrale geben.

Auswirkungen auf planbare OPs oder Bistros möglich

Es könne sein, dass planbare Operationen oder Reha-Behandlungen zum Teil verschoben werden mĂŒssten, sagte ein Vivantes-Sprecher. Betroffene wĂŒrden dann benachrichtigt. Zudem gehe Vivantes davon aus, dass die Bistros geschlossen blieben. Patienten bekĂ€men aber in jedem Fall ihr Essen. Die Rettungsstellen sollen offen bleiben.

FĂŒr einige Bereiche gelten Notdienstvereinbarungen, etwa fĂŒr die WĂ€scheversorgung und die Logistik. FĂŒr den Bereich der Zentralsterilisation, wo BeschĂ€ftigte unter anderem fĂŒr die Reinigung von Operationsinstrumenten zustĂ€ndig sind, hat das Arbeitsgericht nach Streit von Verdi und Vivantes vor einigen Wochen PlĂ€ne fĂŒr die Notdienste festgelegt. Daran werde sich gehalten, auch wenn die Gewerkschaft die festgelegten Zahlen als zu hoch erachte, hieß es von Verdi.

NĂ€chste Verhandlungsrunde am Donnerstag

Die Verhandlungen laufen seit Januar. Die nĂ€chste Verhandlungsrunde ist fĂŒr Donnerstag vorgesehen. Bei einer Urabstimmung im MĂ€rz hatten nach Angaben der Gewerkschaft 98,2 Prozent der Verdi-Mitglieder fĂŒr einen Streik gestimmt. Der letzte Warnstreik fand Ende MĂ€rz statt.

Bei den Vivantes-Tochterunternehmen arbeiten rund 2.200 BeschĂ€ftigte. Verdi fordert fĂŒr sie einen Tarifvertrag, bei dem die Regelungen des Tarifvertrags fĂŒr BeschĂ€ftigte des öffentlichen Dienstes in KrankenhĂ€usern (TVÖD-K) eins zu eins auf die Vivantes-BeschĂ€ftigten ĂŒbertragen werden.

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