Analyse: Ergebnisse der deutschen Autobauer unter Druck
Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 08:20 Uhr | dpa, AD HOC NEWSIn der ersten Jahreshälfte sanken die Umsätze von Volkswagen DE0007664039, Mercedes-Benz DE0007100000 und BMW DE0005190003 auf rund 284 Milliarden Euro. Das sind 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Zum Vergleich: In Summe steigerten die 19 untersuchten Autokonzerne ihre Erlöse um 3,6 Prozent auf knapp 1.048 Milliarden Euro.
Für die deutschen Hersteller handelt es sich den Angaben nach um das dritte Umsatzminus in einem ersten Halbjahr in Folge. Noch deutlicher werde der Rückstand im Konzern-Ranking: 15 Autobauer verzeichneten EY zufolge ein Umsatzplus - die drei deutschen Konzerne aber belegen die Plätze 16, 17 und 19. Den stärksten Zuwachs erzielte Tesla US88160R1014, gefolgt von Suzuki JP3397200001 und Geely.
Auch beim Gewinn setzt sich die Schwäche der deutschen Autoindustrie fort: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) der deutschen Autobauer sank um 19,0 Prozent auf 13,0 Milliarden Euro. Absolut lagen VW DE0007664039, Mercedes und BMW damit zwar weiterhin mit Abstand vor den Herstellern aus anderen Ländern - es ist der Analyse zufolge aber der niedrigste Wert seit dem Pandemie-Jahr 2020. Ebenfalls schlechter lief es bei Herstellern aus China (minus 21,9 Prozent) und Japan (minus 36,5 Prozent). Die US-Hersteller Ford US3453708600, General Motors US37045V1008 und Tesla legten hingegen um 32,9 Prozent zu.
