DRK-PrÀsident warnt vor humanitÀrer Katastrophe im Libanon
10.04.2026 - 11:58:47 | dpa.de"Zahlreiche KrankenhĂ€user sind aufgrund der vielen Verwundeten ĂŒberfĂŒllt und es droht ein Engpass von bestimmten Arzneimitteln und Materialien, insbesondere wenn die Angriffe anhalten sollten", sagte DRK-PrĂ€sident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post".
Die humanitÀre Lage im Libanon habe sich nochmals deutlich verschlimmert. In den vergangenen Tagen seien zunehmend dicht besiedelte Gebiete ohne ausreichende Vorwarnung unter Beschuss geraten, so Gröhe. Der bewaffnete Konflikt habe ein neues, nochmals verheerenderes Ausmaà erreicht.
Gröhe rief dazu auf, das humanitĂ€re Völkerrecht einzuhalten. Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal seien zu schonen und die Zivilbevölkerung zu schĂŒtzen. Im aktuellen Krieg seien erneut Helfende getötet worden, unter anderem einer vom Libanesischen Roten Kreuz, so Gröhe.
Bei einer groĂangelegten Angriffswelle Israels am Mittwochnachmittag wurden in mehreren Teilen des Libanons binnen weniger Stunden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen getötet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren darunter auch rund 30 MinderjĂ€hrige und 71 Frauen. Nach Angaben des israelischen MilitĂ€rs galt der Angriff Kommandeuren und militĂ€rischer Infrastruktur der mit dem Iran verbĂŒndeten Hisbollah-Miliz.
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