GesprÀche im Iran-Konflikt - Wadephul hofft auf Wendepunkt
24.03.2026 - 10:33:22 | dpa.de"Wir haben aus meiner Sicht einen ersten Ansatzpunkt jetzt gefunden dafĂŒr, dass die beiden Konfliktparteien miteinander direkt sprechen und dass an Lösungen gearbeitet wird", sagte der CDU-Politiker dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Diese GesprĂ€che seien "ein zartes PflĂ€nzchen", bei dem sich alle bemĂŒhen sollten, "dass dieses gedeiht und wĂ€chst".
US-PrĂ€sident Donald Trump hatte zuvor ultimativ angedrohte Angriffe auf iranische Kraftwerke verschoben und dies als Ergebnis "sehr guter und produktiver GesprĂ€che ĂŒber eine vollstĂ€ndige und endgĂŒltige Beilegung unserer Feindseligkeiten" in den vergangenen Tagen bezeichnet. Dass die iranische Seite Verhandlungen dagegen dementiert hatte, sieht Wadephul gelassen. Der Iran habe die GesprĂ€che im "im engeren Sinne" nicht bestritten, "sondern man nennt das dann indirekte GesprĂ€che".
Wadephul setzt auf diplomatische Lösung
Die neue Frist von fĂŒnf Tagen, die Trump Teheran vor den angedrohten Angriffen setzte, bezeichnete Wadephul als "eine gute Zeit". Diese böte Zeit fĂŒr GesprĂ€che, auch wenn sich "in der Sache und auch von der Frist her" jeder mehr wĂŒnschen wĂŒrde, sagte er. Aus seiner Sicht sei es das erste Mal, dass der Trump nicht ĂŒber MilitĂ€risches rede, "sondern wo wir von ihm hören, dass miteinander gesprochen wird". Damit stehe zwar noch keine Gesamtlösung bevor, aber die GesprĂ€che könnten dennoch "ein Wendepunkt in diesem Konflikt sein".
Wadephul betonte erneut, dass es aus seiner Sicht am Ende keine militĂ€rische Lösung, sondern nur eine diplomatische geben könne. "Bei aller nĂŒchternen EinschĂ€tzung ĂŒber die Natur dieses Regimes" fĂŒhre nichts an Verhandlungen mit dem Iran vorbei, sagte er. "Dazu scheinen die USA jetzt ja auch bereit zu sein."
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