Apotheker warnen vor LieferengpÀssen bei Medikamenten
29.09.2024 - 11:31:55 | dpa.de"Das zeigt, dass wir in einer wirklich dauerhaften Lieferkrise stecken und dass wir hier noch keine Entwarnung haben", sagte Gabriele Regina Overwiening, PrĂ€sidentin der Bundesvereinigung Deutscher ApothekerverbĂ€nde (ABDA) der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung". Zum Ende des Monats September waren nach Daten des Bundesinstituts fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 500 Medikamente nicht lieferbar.
"Wir haben aktuell immer noch viele LieferengpĂ€sse", sagte Overwiening. Auch in den vergangenen Jahren hatte es LieferengpĂ€sse gegeben, betroffen waren vor allem Schmerzmittel und Antibiotika, aber auch FiebersĂ€fte fĂŒr Kinder. GrĂŒnde waren unter anderem der Abriss von Lieferketten und eine erhöhte Nachfrage.
Das Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte fĂŒhrt eine Datenbank, in die Hersteller LieferengpĂ€sse fĂŒr versorgungskritische Arzneimittel eintragen. Ein Lieferengpass ist laut BfArM eine ĂŒber zwei Wochen hinausgehende Unterbrechung einer ĂŒblichen Auslieferung oder eine deutlich erhöhte Nachfrage, die das Angebot ĂŒbersteigt.
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