Apex Critical Metals Aktie: 1.200-Meter-Bohrprogramm startet
Veröffentlicht: 01.07.2026 um 03:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die Erkundungssaison in British Columbia startet früh. Apex Critical Metals hat einen Diamantbohrgerät zum Cap Critical Minerals Project mobilisiert. Der Fokus liegt auf Niob – einem Metall, das strategisch an Bedeutung gewinnt.
1.200 Meter für zwei Ziele
Das Programm umfasst vier Bohrlöcher mit insgesamt rund 1.200 Metern. Die Firma Proterra Drilling liefert die Ausrüstung. Zwei Bohrlöcher sind tief angelegt – sie sollen eine magnetische Anomalie prüfen, die sich über 2,2 mal 1,8 Kilometer erstreckt. Ein erster Versuch im Jahr 2017 scheiterte an der Tiefe. Diesmal soll der Bohrer sein Ziel erreichen.
Die anderen zwei Löcher zielen auf die Erweiterung einer bekannten Niob-Lagerstätte. Am Fundort CAP25-006 stieß Apex zuvor auf 124,5 Meter mit 0,27 Prozent Niob. In der Spitze lagen 36 Meter bei 0,59 Prozent und zehn Meter bei 1,08 Prozent. Das sind für Explorationsprojekte beachtliche Gehalte.
Kurs im Sinkflug, Chance bleibt
Die Aktie schloss am Dienstag bei 0,99 Euro. Das sind knapp zwölf Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Die 30-Tage-Volatilität liegt bei 83 Prozent – ein Zeichen für die ausgeprägte Schwankungsbreite des Titels. Auf Jahressicht steht ein Minus von 23,8 Prozent, obwohl die Aktie vor zwölf Monaten noch bei 0,45 Euro notierte.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Bohrungen halten, was die geophysikalischen Daten versprechen. Ein Treffer im Bereich der großen Anomalie könnte das Projekt neu bewerten – und die Aktie aus ihrem Abwärtstrend reißen. Das ist das Ziel.
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