Apple HomePod 2: Wie gut klingt der neue HomePod 2 als smarter Smartspeaker fĂĽr Apple-Fans wirklich?
15.04.2026 - 06:33:01 | ad-hoc-news.de
Musik schwebt im Raum, Bässe drücken ins Sofa, Stimmen stehen messerscharf in der Luft – und das alles aus einem scheinbar unscheinbaren Zylinder. Der Apple HomePod 2 will genau dieses Gefühl liefern: ein smarter Klangkokon für Menschen, die tief im Apple-Universum verankert sind. Doch wie viel Fortschritt steckt wirklich im HomePod 2 – und lohnt er sich als Apple Smartspeaker im Vergleich zum ersten HomePod oder zu Sonos & Co.?
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Apple positioniert den Apple HomePod 2 als kompakten, aber ernstzunehmenden HiFi-Speaker mit smarter Seele. Im Inneren arbeiten ein High-Excursion-Woofer, fünf Hochtöner in Beamforming-Anordnung, Raumakustik-Erkennung und ein S7-Chip, der manchem Apple Watch Nutzer bekannt vorkommen dürfte. Auf dem Papier kombiniert der HomePod 2 also audiophile Ambitionen mit tief integrierter Smart-Home-Zentrale, inklusive Matter-Support. Genau diese Mischung macht ihn spannend – und angreifbar.
Während viele Smartspeaker immer noch stark nach "Plastik-Radio mit Sprachassistent" klingen, verfolgt der HomePod 2 eine andere Strategie: so viel wie möglich selbst berechnen, anpassen, korrigieren – und damit eine Bühne zaubern, die größer wirkt als das Gehäuse. Wer Apple Music nutzt, AirPlay 2 im Alltag verwendet und schon iPhones, iPads oder ein Apple TV 4K im Wohnzimmer hat, bekommt mit dem HomePod 2 einen Knotenpunkt, der mehr ist als nur ein Lautsprecher. Aber klar: Der Anspruch ist hoch, der Preis ebenso. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Klangarchitektur, Smart-Home-Fähigkeiten und Alltagstauglichkeit.
Der HomePod 2 knüpft optisch klar an den ersten HomePod an: zylindrische Form, nahtloser Mesh-Stoff, oben das berührungsempfindliche Touch-Feld mit der typischen bunten Siri-Wellenanimation. Apple sagt: vertrautes Design, neue Innereien. Spannend ist, wie viel davon am Ende wirklich hörbar ist – und ob der neue Apple Smartspeaker tatsächlich genug Argumente liefert, um einen älteren HomePod abzulösen oder ein ganzes Multiroom-System zu starten.
Klangarchitektur: Woofer, Tweeter & ein Rechenzentrum im Zylinder
Im Kern des HomePod 2 sitzt ein High-Excursion-Woofer, der tiefe Frequenzen mit ordentlich Hubbewegung erzeugt. Apple spricht von einem speziell entwickelten Tieftöner mit großem Magnetantrieb. Das Ergebnis ist – akustisch übersetzt – ein Bass, der nicht nur wummert, sondern definiert bleibt. Wenn der HomePod 2 richtig positioniert ist, füllt er einen mittelgroßen Raum mit einem Bassfundament, das eher nach Standlautsprecher als nach kompaktem Smartspeaker klingt.
Rund um den Woofer arbeiten fünf Hornlautsprecher für die Höhen, jeder mit eigenem Treiber und eigenem Verstärker. Sie sitzen im unteren Ring des HomePod 2 und arbeiten im Beamforming-Verfahren: Der Apple HomePod berechnet laufend, in welche Richtung welche Frequenzbänder geschickt werden, um eine möglichst gleichmäßige Bühne aufzubauen. Im ersten HomePod waren es noch sieben Hochtöner – Apple reduziert im HomePod 2 die Zahl, setzt dafür aber auf effizientere Signalverarbeitung und bessere Algorithmen. Die Idee: Weniger Hardware, klüger eingesetzt.
In Kombination mit einem nach oben gerichteten Woofer entsteht ein 360-Grad-Klangfeld, das nicht einfach nur im Kreis abstrahlt, sondern gezielt mit dem Raum interagiert. Der HomePod 2 nutzt dazu seine eingebauten Mikrofone nicht nur, um Siri zu hören, sondern auch, um den Raum zu "vermessen". Reflektionen von Wänden, Möbeln und sogar offenen Türen werden analysiert, um die Ausgabe anzupassen. Der S7-Chip im Inneren – bekannt aus der Apple Watch Series 7 – übernimmt diese Echtzeitberechnung und sorgt dafür, dass Musik, Podcasts oder TV-Sound dynamisch optimiert werden.
In der Praxis bedeutet das: Stellst du den HomePod 2 frei auf ein Lowboard, klingt er weit und offen, mit klarer Stereoillusion auch aus nur einer Box. Schiebst du ihn in eine Ecke oder auf ein Regal, zügelt er automatisch übermäßige Bassbetonung und versucht, Stimmen nach vorne zu rücken. Gerade bei Stimmen, egal ob in Singer-Songwriter-Tracks oder Serien-Dialogen, zeigt der HomePod 2 eine auffallend präsente, sauber konturierte Darstellung. Das macht ihn nicht nur zum Musikgerät, sondern zum echten TV-Partner – vor allem im Verbund mit einem Apple TV 4K.
3D-Audio & Dolby Atmos: Wenn der Smartspeaker zum Mini-Heimkino wird
Einer der größten Aufhänger beim Apple HomePod 2 ist die Unterstützung von 3D-Audio mit Dolby Atmos. Mit Apple Music als Quelle und entsprechenden Atmos-Abmischungen kann der HomePod 2 Klangobjekte im Raum platzieren, anstatt nur links und rechts zu spielen. Der Effekt hängt stark von der Aufnahme ab, aber bei guten Atmos-Mixen entsteht ein überraschend immersives Klangbild, in dem Instrumente regelrecht um dich herum auftauchen, obwohl nur ein einziger Lautsprecher vor dir steht.
Richtig spannend wird es, wenn du zwei HomePod 2 als Stereo-Paar koppelst. Dann wird aus dem Smartspeaker ein ernstzunehmendes kompakt-HiFi-Set, das beim Filmeschauen in Kombination mit einem Apple TV 4K auch Dolby Atmos für TV-Inhalte wiedergeben kann. Apple erlaubt es, ein HomePod 2 Stereo-Paar als Standard-Audioausgabe für das Apple TV festzulegen. Serien, Filme und Games klingen dadurch deutlich voluminöser als über TV-Lautsprecher, mit mehr Punch im Bass und besserer Dialogverständlichkeit.
Wichtig: Der HomePod 2 bleibt trotz all seiner 3D- und Atmos-Tricks ein kompakter All-in-One-Speaker. Er ersetzt kein ausgewachsenes 5.1.2- oder 7.1.4-Heimkino mit Deckenlautsprechern und Subwoofer. Aber im Rahmen dessen, was ein einzelner oder zwei vernetzte Smartspeaker leisten können, holt der HomePod 2 viel heraus. Gerade für Wohnungen, in denen große Heimkinos weder optisch noch akustisch erwünscht sind, ist das eine sehr elegante Lösung – und der HomePod 2 spielt hier deutlich souveräner als viele klassische Bluetooth-Boxen.
Im direkten Vergleich mit dem ersten HomePod fällt auf: Der neue HomePod 2 klingt etwas luftiger in den Höhen, mit einem minimal wärmeren, weniger analytischen Toncharakter. Der Bass ist ähnlich tief, wirkt aber kontrollierter, weniger zum Dröhnen neigend. Das liegt vermutlich an den aktualisierten Algorithmen und dem verbesserten System aus Mikrofonen, Raumkorrektur und S7-Prozessor. Wer bereits den alten HomePod hat, bekommt mit dem HomePod 2 kein völlig anderes Klangbild, aber eine verfeinerte, reifere Version davon – mit besserer Zukunftssicherheit.
Smart-Home-Herz: Matter-Support, Thread & HomeKit
Beim Thema Smart Home öffnet sich der HomePod 2 breiter als sein Vorgänger. Apple positioniert ihn klar als Steuerzentrale für dein Zuhause. Der Apple Smartspeaker unterstützt Matter, den plattformübergreifenden Smart-Home-Standard, der Geräte von Herstellern wie Philips, Eve, Nanoleaf, IKEA und vielen weiteren zusammenführen soll. Der HomePod 2 dient dabei als sogenannter Matter-Controller und vernetzt kompatible Geräte lokal, ohne dass alles ständig über die Cloud laufen muss.
Gleichzeitig bringt der HomePod 2 ein Thread-Radio mit, das als Border-Router fungieren kann. Thread ist ein energieeffizientes Mesh-Netzwerkprotokoll, das besonders für smarte Sensoren, Schalter und andere kleine Geräte optimiert ist. In Kombination mit einem Apple TV 4K oder weiteren HomePod 2 entsteht damit ein robustes lokales Netz, in dem Automationen schnell und zuverlässig ausgelöst werden – selbst dann, wenn die Internetverbindung einmal holpert.
Über die Home-App auf iPhone, iPad oder Mac lassen sich Szenen und Automationen anlegen, die der Apple HomePod 2 autonom verwaltet. Von der simplen "Guten Morgen"-Szene, die Licht, Heizung und Jalousien steuert, bis hin zu komplexeren Regeln mit Anwesenheitserkennung, Sensorwerten und Zeitplänen. Die Sprachbefehle gehen dann an Siri, die auf dem HomePod 2 wohnt und die Aktionen auf Wunsch mit kurzen, aber informativen Rückmeldungen quittiert.
Ein praktisches Beispiel: Du betrittst abends die Wohnung, sagst "Hey Siri, Filmabend" – der HomePod 2 dimmt die Lichter, fährt ggf. smarte Rollos herunter, stellt die Raumtemperatur passend ein und wechselt auf Apple TV 4K den Eingang samt Lautstärke. Der Unterschied zu preisgünstigen, rein cloudgebundenen Smartspeakern: Ein Teil dieser Logik läuft direkt auf deinen Apple-Geräten, nicht im Rechenzentrum eines Drittherstellers. Gerade wer Wert auf Datenschutz legt, wird das zu schätzen wissen.
Siri – Erwachsen geworden, aber noch nicht perfekt
Die Sprachsteuerung über Siri ist beim HomePod 2 ein zweischneidiges Thema. Auf der einen Seite reagiert der Smartspeaker klarer und zuverlässiger als frühere Generationen. Die Mikrofonanordnung hört auch aus größerer Entfernung und bei laufender Musik erstaunlich treffsicher zu. Spracherkennung, Timer-Handling, Smart-Home-Steuerung und einfache Musikbefehle funktionieren im Alltag robust. Wer in der Küche mit vollen Händen steht, möchte den HomePod 2 nach ein paar Tagen nicht mehr missen.
Apple setzt beim Apple HomePod 2 zudem vermehrt auf sogenannte kontextsensitive Antworten. Das heiĂźt: Wenn du zuerst nach dem Wetter fragst und direkt danach nach "Brauche ich einen Schirm?", versteht Siri den Zusammenhang besser als frĂĽher. Auch Folgefragen zu laufenden Songs, z. B. "Wer ist der Drummer?" oder "Spiel mehr wie das hier", funktionieren besser, wenn du Apple Music verwendest.
Auf der anderen Seite bleibt Siri im Vergleich zu Google Assistant und teilweise auch Alexa in manchen Wissensfragen zurück. Allgemeine Websuchen, komplexe Nachschlagefragen oder spontane Übersetzungswünsche sind nicht immer so treffsicher, wie man es sich wünschen würde. Der HomePod 2 lebt daher vor allem von seiner tiefen Integration ins Apple-Ökosystem – Kalender, Erinnerungen, Nachrichten, HomeKit/Matter – weniger von seiner Rolle als allwissende Auskunftsmaschine.
Positiv hervorzuheben: Apple legt beim HomePod 2 wert auf Datenschutz. Anfragen werden so weit wie möglich lokal verarbeitet, Sprachaufnahmen sind standardmäßig nicht mit einer persönlichen Apple-ID verknüpft, und du kannst in den Einstellungen festlegen, wie mit Verlauf und Mitschnitten umgegangen wird. Wer bisher aus Datenschutzgründen einen Bogen um Smartspeaker gemacht hat, findet im HomePod 2 eine vergleichsweise transparente Lösung.
Der HomePod 2 im Apple-Ökosystem: Mehr als nur AirPlay-Empfänger
Die wahre Stärke des HomePod 2 entfaltet sich, wenn du bereits andere Apple-Geräte besitzt. Mit einem iPhone oder iPad koppelt sich der Apple HomePod 2 fast beiläufig: Hältst du ein entsperrtes iPhone in die Nähe, erscheint ein Popup, und der Einrichtungsprozess führt in wenigen Schritten durch WLAN, Raumzuweisung und Apple-ID-Verknüpfung.
Musik über Apple Music startest du anschließend per Stimme, aus der Musik-App heraus via AirPlay oder direkt von der Apple Watch. Handoff ist ein kleines Detail, das im Alltag für Freude sorgt: Läuft ein Song auf deinem iPhone, kannst du das Gerät einfach an den HomePod 2 halten – die Musik springt nahtlos vom iPhone auf den Smartspeaker. Umgekehrt funktioniert es genauso: Hältst du das iPhone in die Nähe, nimmt es den Stream vom HomePod wieder auf. Diese beinahe "magische" Übergabe unterstreicht, wie durchdacht der Apple Smartspeaker im Zusammenspiel mit iOS ist.
Mit einem Apple TV 4K bildet der HomePod 2 ein besonders schlüssiges Duo. In den Einstellungen lässt sich der HomePod 2 als Standard-Audioausgabe festlegen. Navigationsgeräusche, Spiele, Filme, Serien – alles läuft dann konsequent über den Lautsprecher, inklusive Dolby Atmos, sofern verfügbar. Wer zwei HomePod 2 als Stereo-Paar betreibt, erhält ein Setup, das in vielen Wohnzimmern eine Soundbar verzichtbar macht. Vor allem, weil der Wechsel zwischen reiner Musikwiedergabe und TV-Ton nahtlos funktioniert.
Auch für Nutzer eines MacBooks oder iMacs ist der HomePod 2 interessant. Über AirPlay lässt sich systemweit Audio auf den Smartspeaker leiten. Für produktives Arbeiten ist die leichte Latenz nicht ideal, für Musik, Videos und entspannte Sessions aber mehr als ausreichend. Podcasts, Radiosender über Apple Music, YouTube oder Streamingdienste: Der HomePod 2 wird zum akustischen Mittelpunkt eines Apple-zentrierten Haushalts.
Alltagstauglichkeit: Bedienung, Touchfläche und Multiroom
Die Bedienoberfläche auf der Oberseite des HomePod 2 bleibt dezent: ein Touch-Feld mit Lautstärkesteuerung, Wiedergabe-/Pause-Funktion und der bekannten animierten Siri-Welle. Apple verzichtet bewusst auf ein Display, was optisch minimalistisch wirkt, aber die Bedienung stärker auf Stimme und Apps verlagert. Wer gern physische Tasten mag, wird hier etwas Disziplin brauchen – vieles läuft per "Hey Siri", AirPlay oder über die Home-/Musik-App.
Multiroom wird über AirPlay 2 realisiert. Mehrere HomePod 2 lassen sich in der Home-App Räumen zuweisen und gemeinsam steuern. Du kannst denselben Song synchron in Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer laufen lassen oder für jeden Raum eine andere Quelle wählen. Die Synchronität ist dabei beeindruckend – kein hörbares Echo, kein Delay. Auch ältere HomePod mini lassen sich in dieses Multiroom-System einbinden, wobei sich der Klangcharakter natürlich unterscheidet. Der HomePod 2 soundet voluminöser, der mini ist eher der smarte Radiowecker oder Küchenbegleiter.
Ein weiterer Pluspunkt im Alltag ist die Erkennung von bis zu sechs Stimmen. Der Apple HomePod 2 kann über Siri unterschiedliche Nutzerprofile erkennen, sofern die Funktion aktiviert wurde. Damit erhält jede Person im Haushalt personalisierte Antworten auf Kalenderanfragen, Nachrichten oder Erinnerungen. Musikempfehlungen passen sich ebenfalls stärker an die jeweilige Hörhistorie an. In einem gemeinsamen Haushalt mit Apple IDs ist das ein echtes Komfort-Feature.
Design, Verarbeitung & Nachhaltigkeit
Optisch folgt der HomePod 2 dem Prinzip "if it ain’t broke, don’t fix it". Das zylindrische Design mit Stoffüberzug fügt sich fast beiläufig in unterschiedliche Einrichtungsstile ein. Er ist in zwei Farben verfügbar: Mitternacht (ein sehr dunkles, leicht warmes Schwarz) und Weiß. Der Stoff fühlt sich hochwertig an, und die Verarbeitung ist auf dem gewohnt hohen Apple-Niveau. Der Netzstecker ist farblich passend und dezent, die Kabelzuführung wirkt unaufdringlich.
Apple betont beim HomePod 2 auch Aspekte der Nachhaltigkeit. Teile der Magnete, der Lötverbindungen und des Gehäuses bestehen aus recycelten Materialien, die Verpackung verzichtet weitgehend auf Plastik. Der Energieverbrauch im Standby ist niedrig, was bei einem Gerät, das im Idealfall rund um die Uhr auf "Hey Siri" lauscht, durchaus relevant ist. Wer feine Details im Alltag beachtet, wird zudem die adaptive Lautstärkeregelung schätzen: Der HomePod 2 passt die Lautstärke von Siri-Antworten an die Umgebungslautstärke an, damit die Stimme weder flüstert noch schreit.
HomePod 2 vs. erster HomePod: Evolution statt Revolution
Der Vergleich mit dem ursprĂĽnglichen HomePod ist unvermeidlich. Der erste HomePod war klanglich bereits beeindruckend, wurde aber von Apple recht frĂĽh aus dem Programm genommen. Viele fragten sich damals, ob Apple im Smartspeaker-Segment den RĂĽckzug antreten wĂĽrde. Mit dem Apple HomePod 2 ist klar: Das Gegenteil ist der Fall. Apple hat seine Hausaufgaben gemacht und den Lautsprecher an entscheidenden Stellen aktualisiert.
Die wichtigsten Unterschiede:
- Innenleben: Der HomePod 2 nutzt den moderneren S7-Chip, was Optimierungen bei Echtzeit-Signalverarbeitung, Effizienz und Smart-Home-Logik erlaubt.
- Hochtöner-Anzahl: Statt sieben Hochtönern wie beim ersten HomePod kommen beim HomePod 2 fünf Treiber zum Einsatz – kombiniert mit überarbeiteten Algorithmen für die räumliche Abbildung.
- Sensorik: Der HomePod 2 verfügt über integrierte Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, die sich in Home-Automationen einbinden lassen (z. B. "Wenn Temperatur > 24°C, dann Ventilator an").
- Matter & Thread: Der neue HomePod 2 unterstĂĽtzt Matter und Thread umfassender, was ihn als Smart-Home-Hub zukunftssicherer macht.
- Audio-Charakter: Der HomePod 2 klingt etwas reifer abgestimmt: klar, aber nicht scharf in den Höhen, mit konturiertem Bass und sehr plastischen Stimmen.
Wer bereits einen oder mehrere alte HomePods besitzt und mit ihnen zufrieden ist, muss nicht zwingend sofort auf den HomePod 2 umsteigen. Der Klangunterschied ist spürbar, aber nicht dramatisch. Wer jedoch sein Setup erweitert, ein neues Wohnzimmer plant oder stärker in Matter & Thread einsteigen möchte, findet im HomePod 2 den logischeren Baustein. Und wer von einem HomePod mini kommt, erlebt beim Wechsel auf den HomePod 2 einen deutlichen Sprung in Richtung ausgewachsenes HiFi.
HomePod 2 vs. Sonos & Co.: Klang gegen Plattform-Freiheit
Die interessanteste Vergleichsgruppe für den HomePod 2 sind Smartspeaker wie Sonos Era 100/Era 300, Sonos One (bzw. dessen Nachfolger), Amazon Echo Studio oder Google Nest Audio. Sie alle treten mit dem Anspruch an, guten Klang mit smarter Funktionalität zu kombinieren – allerdings mit anderen Ökosystem-Schwerpunkten.
Im direkten Klangvergleich gehört der HomePod 2 klar zu den besseren Vertretern seiner Klasse. Er spielt mit kräftigem, aber kontrolliertem Bass, einer sehr schönen Stimmwiedergabe und ordentlicher Detailauflösung. Die Beamforming-Technik baut eine Bühne auf, die bei Filmen und 3D-Audio-Musik überraschend immersiv wirkt. Im Vergleich zu einem Sonos One ist der HomePod 2 vor allem im Bass und in der Räumlichkeit überlegen, während Sonos mit seiner App und der breiten Streaming-Unterstützung punktet.
Der Sonos Era 300 spielt bei 3D-Audio aufgrund seines speziell auf Dolby Atmos optimierten Innenlebens noch eine Liga darüber, ist aber teurer und komplexer positioniert. Ein Amazon Echo Studio liefert ebenfalls kräftigen Sound mit 3D-Option, hängt aber in der Materialanmutung und beim Feintuning leicht hinter dem Apple HomePod 2. Google Nest Audio bleibt eher der Allrounder mit solider, aber nicht herausragender Klangqualität.
Die große Frage lautet daher: Bist du im Apple-Universum zu Hause oder möchtest du plattformoffen bleiben? Der HomePod 2 ist klar optimiert für Apple Music, Apple TV, iCloud, HomeKit und Matter. Spotify und andere Dienste kannst du zwar über AirPlay 2 nutzen, aber nicht so tief integriert per Sprachbefehl steuern wie Apple Music. Sonos legt dafür den Fokus auf Dienstvielfalt und eine mächtige App, während Amazon und Google ihre Assistenten sowie ihre eigenen Cloud-Angebote pushen.
Wer ein iPhone besitzt, häufig AirPlay nutzt und Wert auf Design, Klang und Privacy legt, wird sich beim HomePod 2 zuhause fühlen. Wer auf Android setzt oder eine neutrale Multi-Streaming-Lösung ohne Ökosystem-Präferenz sucht, fährt mit Sonos oder einem Echo-/Google-Setup flexibler.
FĂĽr wen lohnt sich der HomePod 2 wirklich?
Der Apple HomePod 2 ist kein Lautsprecher für jeden. Er ist ein Lautsprecher für Menschen, die bereit sind, sich – bewusst oder ohnehin schon – in Apples Welt zu bewegen. Wer ein iPhone, vielleicht ein iPad, ein MacBook und ein Apple TV besitzt, wird sehr schnell merken, wie organisch sich der HomePod 2 in den Alltag fügt: Musik-Handoff, nahtlose AirPlay-Wiedergabe, zentrale Smart-Home-Steuerung, Timer in der Küche, besserer Sound am Fernseher, Siri als persönlicher Assistent.
Besonders spannend ist der HomePod 2 fĂĽr drei Gruppen:
- Apple-Music-Poweruser: Wer intensiv Apple Music nutzt und 3D-Audio/Dolby-Atmos-Playlists mag, bekommt mit dem HomePod 2 eine der derzeit stimmigsten Hardware-Erweiterungen fĂĽr diesen Dienst.
- Wohnzimmer-Minimalisten: Wer kein großes Heimkino mit vielen Boxen aufbauen will, aber deutlich mehr Klang als vom TV erwartet, kann mit ein oder zwei HomePod 2 ein äußerst elegantes Setup realisieren.
- Smart-Home-Einsteiger mit Anspruch: Wer ein Apple-zentriertes Smart Home mit Fokus auf Privacy und Zukunftssicherheit (Matter, Thread) aufbauen will, findet im HomePod 2 einen starken Hub, der nebenbei richtig gut klingt.
Weniger geeignet ist der HomePod 2 fĂĽr:
- Android-User: Ohne iPhone oder iPad verlierst du viele Komfortfunktionen und lebst dauerhaft mit Workarounds.
- Spotify-Puristen: Wenn du ausschlieĂźlich Spotify nutzt und keinen Wechsel in Betracht ziehst, wirst du mit Sonos oder anderen Plattformen konsequenter bedient.
- Hardcore-Heimkino-Fans: Wer bereits ein großes Mehrkanal-Setup besitzt, gewinnt durch einen HomePod 2 wenig – er ist eher Alternative als Ergänzung.
Unterm Strich ist der HomePod 2 ein klangstarker Smartspeaker mit klarer Zielgruppe. Er klingt besser, als es seine Größe vermuten lässt, integriert sich tief ins Apple-Ökosystem und ist als Smart-Home-Herz dank Matter- und Thread-Support erstaunlich zukunftsgerichtet. Perfekt ist er nicht – vor allem Siri bleibt hinter den besten Konkurrenten zurück –, doch die Balance aus Klangqualität, Design und Integration macht den HomePod 2 zu einem der interessantesten Apple Smartspeaker am Markt.
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