Applovin: Abstimmung zu Stimmrechts-Transparenz am 3. Juni
22.04.2026 - 05:19:47 | boerse-global.deDas operative Geschäft brummt. Hinter den Kulissen wächst allerdings der Druck auf Applovin. Der Software-Konzern kämpft an mehreren Fronten. Neben einer laufenden SEC-Untersuchung rückt nun die Machtverteilung im Unternehmen in den Fokus.
Streit um Stimmrechte
Ein neuer Antrag für die Hauptversammlung am 3. Juni fordert mehr Transparenz. Der Pensionsfonds des Staates Connecticut will die Abstimmungsergebnisse nach Aktienklassen aufschlüsseln. Das Ziel: Die Stimmen der normalen Aktionäre sollen sichtbar werden. Bislang dominiert das Management. Die Führungskräfte halten B-Aktien. Diese gewähren 20 Stimmen pro Anteilsschein. Der Vorstand empfiehlt, den Antrag abzulehnen.
Parallel dazu prüft die US-Börsenaufsicht SEC die Geschäftspraktiken von Applovin. Die Ermittler nehmen die Datensammlung für die KI-Empfehlungsalgorithmen unter die Lupe. Auslöser waren Berichte von Leerverkäufern und Whistleblowern im vergangenen Oktober. Sie werfen dem Unternehmen vor, Nutzungsbedingungen von Partnern verletzt zu haben.
Kein Wunder, dass Investoren genau hinsehen. Zumal Insider in den vergangenen Monaten Aktien für 169 Millionen US-Dollar verkauft haben. CEO Adam Foroughi veräußerte Papiere im Wert von 42 Millionen Dollar. Dieser Verkauf lief nicht über einen vorab festgelegten Handelsplan. Er betraf allerdings nur einen kleinen Bruchteil seiner Anteile.
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Volatiler Handel
An der Börse zeigt sich ein nervöses Bild. Die Aktie notiert aktuell bei rund 482 US-Dollar. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von 22 Prozent auf der Kurstafel.
Seit Jahresbeginn liegt das Papier jedoch knapp neun Prozent im Minus. Die Volatilität bleibt mit fast 90 Prozent enorm hoch.
Analysten blicken derweil optimistisch auf das operative Geschäft. Die Bank of America bestätigt ihr Kaufrating mit einem Kursziel von 705 Dollar. Die Experten erwarten einen massiven Schub im E-Commerce-Segment. Der Umsatz soll hier im ersten Quartal auf 90 Millionen Dollar springen.
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Im Vorquartal waren es noch 34 Millionen Dollar. Tausende neue Werbekunden treiben dieses Wachstum laut den Analysten an.
Am 6. Mai präsentiert Applovin die Zahlen für das erste Quartal. Das Management peilt einen Gesamtumsatz von bis zu 1,77 Milliarden Dollar an. Die bereinigte operative Marge soll bei starken 84 Prozent liegen. Erreicht das E-Commerce-Segment die hohen Analystenerwartungen, rücken die internen Baustellen für den Markt vorerst in den Hintergrund.
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